Scherbenmensch von Carolin R.

Klapptext:
Die hochsensible Marie wächst in einer gewalttätigen, emotional missbrauchenden Familie auf. Unbändiger Hass der Mutter – eingebettet zwischen Grausamkeiten und Schuldgefühlen. Und ein Vater, der das verzerrte Selbstbild seiner Frau stärkt.
Gezeichnet durch diese leidvolle Zeit zerbricht Marie als Erwachsene beinahe an der Last ihrer Vergangenheit. Alles, was sie denkt und fühlt, wird durch die Verletzungen in ihrer Kindheit beeinflusst und führt sie auf einen Weg voller falscher Entscheidungen.
Erst als Marie selbst Mutter wird, erkennt sie die Zusammenhänge und beginnt den langen Kampf um Selbstbestimmung und Glück.

Eine Kindheit voller Gewalt führte zu einem Leben geprägt durch Depressionen, Leid und Persönlichkeitsstörungen.
Der Roman »Scherbenmensch« beschreibt den langen Weg die Vergangenheit hinter sich zu lassen, sich selbst zu lieben und nur noch positive, herzensgute Menschen in sein Leben zu lassen. Mit selbstkritischem Blick auf die eigenen Fehler erzählt die Autorin eine Geschichte voller Grausamkeit, Vernachlässigung und Kummer. Dreißig Jahre lang sucht sie die Schuld bei sich selbst. Fragt sich, warum sie nicht liebenswert ist. Bis sie erkennt, dass sie sich in einem giftigen Umfeld befindet, das sich von ihrer gewalttätigen Ursprungsfamilie bis hin zu ihrer unterdrückenden Schwiegerfamilie zieht. Bis sie erkennt, dass sie gut genug ist. Und das verändert alles – für immer.

Mein Fazit:
Die Geschichte hat mich traurig gestimmt, da das Verhalten der Eltern schwer nachzuvollziehen ist. Ihre Beweggründe bleiben für mich unverständlich. Wie kann man sein Kind so behandeln? Eine unfassbare Geschichte, die allerdings an einigen Stellen etwas gestrafft hätte werden können, da diese etwas langatmig waren.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi