Wogen des Bösen von Marc Freund

Klappentext:
Nacht über der Ostsee – ein blutiges Drama nimmt seinen Anfang.

Es gibt Tage, von denen man sich später wünscht, sie hätten nie stattgefunden. So einen Tag hat der Baumarktmitarbeiter Hannes Reimer erwischt. Dabei sind der Ärger im Job und der handfeste Streit mit seinem Vorgesetzten noch vergleichsweise harmlos. Als er an diesem Tag früher nach Hause kommt, beschleicht ihn das Gefühl, dass seine Frau Miriam ihn betrügt.
Hannes wird von Wut, Frust und Eifersucht übermannt. In diesem Zustand beschließt er, dem Geliebten seiner Frau eine Falle zu stellen und begeht damit den größten Fehler seines Lebens. Denn die Dinge laufen anders, als Hannes sie sich vorgestellt hat. Ganz anders!
Ehe er ganz begreift, was er angerichtet hat, befindet sich eine Leiche in seinem Haus. Doch damit nicht genug, wird er auch noch von der verhassten Familie seiner Frau überrascht, die das Wochenende auf seinem einsamen Resthof an der Steilküste verbringen will. Dadurch wird eine Kette von Ereignissen in Gang gesetzt, die in einer nicht enden wollenden Spirale aus Blut, Tod und unangenehmen Überraschungen gipfeln. Hannes Reimer muss erkennen, dass es für ihn kein Zurück mehr gibt. Dabei steht ihm der größte Schock noch bevor …

Seiten: 272
Verlag: Boyens

Mein Fazit:
Ich mag den Autor und seinen Schreibstil sehr gern und freue mich auf jedes neue Werk von ihm, doch diesmal konnte er mich nicht ganz überzeugen. Ich fand, dass die Vorfälle, die zu Hannes Reimers ganz persönlichem Albtraum wurden, für meinen Geschmack etwas zu geballt waren. Die Geschichte an sich hat mir gefallen, nur hätte ich einige Passagen vielleicht etwas anders umgesetzt.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi