Maxim von Gabriel P. Henry

Klappentext:
„Sieben Tage sind vergangen, seitdem ich mir das Leben nahm. Sieben Tage, die schlimmer waren als alles, was ich mir zuvor hätte ausmalen können.”
Der vierzehnjährige Maxim wuchs in behüteten Verhältnissen einer liebevollen, kleinen Familie und mit vielen Freunden auf. Doch genau die Menschen, denen er am Herzen liegt, stürzt er in tiefste Trauer und verständnislose Wut.
An einem ruhigen Sonntag nimmt er sich das Leben, tot scheint er aber auch nicht zu sein. Maxim durchlebt in einem geisterhaften Zustand die Tage nach seinem Ableben und beginnt im Angesicht des Schmerzes, den er anderen antat, seine Tat zu hinterfragen. Warum musste er überhaupt diesen Schritt gehen?
Was bringt einen jungen Menschen dazu, jeglichen Mut und Hoffnung zu verlieren? Zwischen Vorstadtidylle, einer aufgebrachten Schulklasse, der Verzweiflung seiner Eltern und der eigenen Beerdigung versucht der Jugendliche zu begreifen, was mit ihm, seinen geliebten Menschen und vor allem seinem Geist passiert.
Eine emotionale Erzählung aus der Sicht eines toten Jungen, die so traurig wie auch gesellschaftskritisch ist. „Maxim” wirft viele Fragen über unser Dasein, den Sinn des Lebens und den Dingen,
die wir den Kindern dieser Welt auf ihren Weg mitgeben, auf.

Seiten: 146
Verlag: MASOU

Mein Fazit:
Dies ist die Geschichte von Maxim. Maxim wurde 14 Jahre alt. Schon allein diese Tatsache bereitet mir Gänsehaut. Und doch habe ich mich darauf eingelassen Maxim zu begleiten. Beim Lesen erlebte ich dann eine Achterbahn der Gefühle. Wie oft hätte ich Maxim einfach nur in den Arm genommen. Die Geschichte wirkt noch immer nach und bewegt mich. Sie wird wahrscheinlich auch noch eine Zeit lang in meinem Kopf bleiben. Für eine Debüt ein gelungener Start.

Eure Steffi