Autoren

10 Fragen an …
Franziska Erhard

(Foto: Franziska Erhard)

 

Liebe Franziska, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass du dir die Zeit genommen hast, meine 10 Fragen zu beantworten.

 

1. Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Franziska Erhard?

Franziska Erhard ist Autorin, Ehefrau, Mutter, Hausfrau, Augenoptikerin, Diplom-Ingenieurin, Leserin, Freundin, Tochter, Schwester, Schwägerin, Listen-süchtig, Dekorationsfan, aufgeschlossen, engagiert, fantasiebegabt, hilfsbereit, manchmal leicht verrückt, manchmal schwierig, manchmal ungerecht, manchmal ungeduldig.

2. Seit wann schreibst Du und wie bist Du zum Schreiben gekommen?

Ich schreibe seit 2015. Im Januar habe ich angefangen, und im Juli ist mein erstes Buch erschienen. Seither mache ich einfach immer weiter, weil ich gar nicht mehr aufhören könnte.

Der Gedanke zu schreiben war schon länger da. Aber zu dieser Zeit war ich auf Jobsuche, und ich musste feststellen, wie schwer es als Mutter ist, einen anspruchsvollen Halbtagsjob zu finden. Das war ziemlich deprimierend. Irgendwann saß ich morgens da und dachte, so, nun beginne ich. Ich habe einfach drauflos geschrieben, diese Geschichte, die schon lange in meinem Kopf war. Und was soll ich sagen? Damit hat sich alles geändert, und die Suche nach einem „normalen‟ Job hatte sich ziemlich schnell erledigt.

 

3. Wo schreibst Du Deine Bücher und folgst Du beim Schreiben bestimmten Ritualen (z.B. eine Lieblingstasse, die immer neben dem PC stehen muss)?

Ich schreibe immer und nur am Schreibtisch. Ich brauche eine gewisse Routine, draußen würde ich mich viel zu sehr ablenken lassen. Ich habe immer ein Glas Wasser neben dem PC, im Winter eine Kanne Tee. Und Kerzen. Wenn die Kinder aus dem Haus sind, schalte ich das Radio aus, zünde die Kerzen an und beginne.

 

4. Welche Bücher hast Du bisher veröffentlicht und in welchem Genre sind sie zu finden?

Alle meine Bücher sind Liebesromane. Insgesamt sind es jetzt schon elf Stück, Wahnsinn, oder?
Begonnen hat es mit „Alles nur Ansichtssache ?!“, diesem zauberhaften Roman um Anni, die mit ihrem Freund nach London zieht, von ihm betrogen wird, sich trennt und dann in eine Geschichte gerät, die voller Liebe, Vertrauen, Selbstzweifeln und ganz viel Lachen steckt. Und toller Männer, so nebenbei bemerkt …

Mit „Alles nur Familiensache ?!“ kam letztes Jahr ein zweiter Band, der lose an das erste Buch anknüpft, auch wenn die ganz eigenständige Geschichte von Mia erzählt wird. Beide Bücher drehen sich irgendwie um die Freemans, eine recht eigenwillige und etwas schräge Familie voller bezaubernder Menschen, die ich sehr gerne einmal im wirklichen Leben treffen würde.

Und seit kurzem gibt es nun mit „Alles nur Vertrauenssache ?!“ einen dritten Teil der Reihe. Hier lernen wir die Designerin Jess näher kennen, die gerade ihr Geschäft ausbauen will und rundum zufrieden ist mit ihrem Leben. Dann gerät sie unvermittelt in eine Rufmordkampagne und in einen Strudel aus Misstrauen und Angst und wird vor die schwierigste Entscheidung ihres Lebens gestellt: Wie weit ist sie bereit zu gehen, um das zu schützen, was sie wirklich liebt?

„Drei Väter sind dann doch zu viel“ ist die temporeiche, sehr witzige Geschichte um Greta, die nach zwei One-Night-Stands schwanger wird und leider nicht weiß von wem nun genau. Da sie sich von ihrem besten Freund dazu überreden ließ, ihn als Vater auszugeben, wird ihr Leben plötzlich sehr turbulent, als auch die beiden echten Vater-Kandidaten wieder auftauchen. Denn Gretas Mutter ist recht eigen und hat nur noch ein Ziel: Das Kind muss unter die Haube, ehe das Kind kommt.

„Maxi – Wer will schon einen Mann mit Porsche“ erzählt die Geschichte der Grundschullehrerin Maxi, die sich in den charismatischen und recht geheimnisvollen Vater eines Schülers verliebt und versucht, vor ihren Gefühlen davonzulaufen. Welche Rolle dabei ein Plastikrabe, die renitenten Tauben Bonnie und Clyde und der unsägliche himmelblaue Porsche spielen? Keine unerhebliche, soviel sei gesagt.

„Verwünscht – Manchmal ist das Falsche richtig“ spielt in den malerischen Cotswolds, wo die gar nicht malerische Tante Millicent lebt. Zu der wird Charlotte geschickt, nachdem sie versehentlich mit ihrem Freund Josh Schluss gemacht hat. Und während Charlotte darauf wartet, dass Josh sie zurückholt, lernt sie eine ganze Menge über sich, die Menschen, echte Liebe, eigene Träume und das Leben im Allgemeinen. Und darüber, wie man Drachentanten zähmt.

„99 Tage mit Julie“ erzählt die Geschichte der Autorin Julie, die sich am Ziel ihrer Wünsche sieht, nämlich einem Verlagsvertrag, als eine unvorhergesehene Schwierigkeit auftaucht: Paul. Den Vertrag gibt es leider nur mit ihm zusammen, als neues Autoren-Duo. Dann verfrachtet man sie auch noch auf eine einsame, luxuriöse Berghütte, um das Buch endlich vorwärts zu bringen. Julie entwickelt einen Plan B, um in der ganzen Sache nicht unterzugehen. Aber auch Paul hat die eine oder andere Idee auf Lager, um das Projekt zu kippen. Und da keiner der beiden nachgeben will, wird die Zeit im Schreibexil alles andere als ruhig …

„Believe – Mit dir kamen die Wunder“ ist ein Sammelband, der die drei einzeln erschienenen Geschichten rund um Sophie und die „Hütte 7“ beinhaltet.
Sophie, frisch vom selbstverliebten Ehemann gegen eine jüngere ausgetauscht, nimmt notgedrungen einen Aushilfsjob auf dem Weihnachtsmarkt in Rosies legendärer Hütte 7 an. Als Christkind verkleidet soll sie Weihnachtsschmuck verkaufen. Und damit beginnt eine Geschichte, die sie so nicht erwartet hätte. Mit Will tritt die Liebe in ihr Leben, aber es gibt auch jede Menge Intrigen und Geheimnisse. Und das Größte gefährdet ihre gemeinsame Zukunft und scheint unlösbar zu sein …
Die Geschichten um Sophie und Will beginnen in der Adventszeit, erstrecken sich über den Sommer und enden wieder in der kalten Jahreszeit. Ein Buch für das ganze Jahr also, das es auch als Einzelbände gibt. Dann heißen sie „Das Christkind wohnt in Hütte 7“, „Das Glück wohnt in der Hütte 7“ und „Die Liebe wohnt in Hütte 7“

 

5. Was bereitet Dir mehr Schwierigkeiten, der Anfang oder das Ende eines Buches?

Ehrlich gesagt die Mitte. Der Anfang schreibt sich von selbst, man führt die Personen ein, startet die Geschichte, konstruiert Verwicklungen, das finde ich toll. Auch das Ende schreibe ich meistens sehr schnell, ich liebe es, wenn alles sich auflöst, die Gefühle auf dem Höhepunkt sind, sich Geheimnisse lüften. Es ist die Mitte, die ich am schwierigsten finde, alle Fäden in der Hand zu behalten, sich nicht verzetteln, die Geschichte voranbringen, das richtige Erzähltempo halten. Die meisten Bücher haben gute, spannende Schlussszenen. Die Kunst ist es, in der Mitte keine Längen zu haben.

 

6. Woher nimmst Du die Inspiration für Deine Bücher?

Meistens aus dem täglichen Leben. Ein Bild, ein Satz, eine Szene, und schon beginnt meine Fantasie damit, daraus eine Geschichte zu basteln. Natürlich wird nicht aus jedem dieser Ideen ein Buch, aber manchmal spüre ich, das wird eine neue Geschichte.

Manchmal tauchen aber auch einfach die Protagonisten in meinem Kopf auf. Sie sind einfach da, und ich weiß, wie sie sind, was sie mögen, wie sie ticken. Und dann entdecke ich sozusagen ihre Geschichte. Das hört sich schräger an als es ist, denn es funktioniert wirklich gut.

 

7. Haben Deine Protagonisten einen Bezug zu Deinem realen Leben oder lässt Du sie Deiner Fantasie entspringen?

Meine Protagonisten sind frei erfunden. Aber sie haben immer eine Eigenart, eine Vorliebe, eine Schwäche, die ich gut kenne. Nur mit den Namen bin ich manchmal ein wenig direkter. Die werden teilweise wirklich als Hommage an lebende Personen vergeben, die mein Leben irgendwie geprägt haben.

 

8. Dank der sozialen Netzwerke ist der Kontakt zwischen Autor/in und Leser/Fan viel intensiver geworden. Wie denkst Du darüber?

Ich finde, das ist eine großartige Sache. Man kann sich kennenlernen, austauschen. Ich finde es sehr spannend, direkt Reaktionen zu bekommen. Nur so weiß ich, was ich richtig gemacht habe, und wo ich mich verbessern kann. Und nur so bekomme all dieses unglaubliche Feedback, das mich antreibt, weiterschreiben lässt. Ernsthaft, ich hätte nie gedacht, dass ich so viele tolle Menschen kennenlernen darf, nur durch meine Bücher. Und einige sind inzwischen echte Freunde.

 

9. Welches Buch würdest Du mit auf eine einsame Insel nehmen?

Schwierig, da fällt mir jedes mal ein anderes ein, was bedeutet, dass ich das richtige wohl noch nicht gefunden habe. Vielleicht die Bibel? Ich muss gestehen, ich habe sie noch nie ganz gelesen, aber sie muss unglaublich spannend sein. Liebe, Leid, Hoffnung, Kampf, Trost und starke Charaktere. Also alles, was ein Bestseller braucht.
10. Was planst Du für die Zukunft?

Weiterschreiben. Ich bin gerade an einem Projekt, ein anderes wartet darauf, umgesetzt zu werden. Und dann? Sehe ich mich mit offenen Augen und Ohren um, denn ganz sicher sind da noch viele Geschichten, die erzählt werden wollen.

 

Vielen herzlichen Dank für Deinen Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Wir hoffen, dass wir noch viel von Dir hören bzw. lesen werden!

Danke! Ich meinerseits hoffe, dass ihr noch ganz viel von mir lesen wollt 😉

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10 Fragen an …

Dully&Dax

 

(Quelle:dullydax.de/)

 

Liebe Eva, liebe Sabine, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass ihr euch die Zeit genommen habt, meine 10 Fragen zu beantworten.

 

1. Stellt euch doch bitte kurz den Lesern vor. Wer sind Dully&Dax?

Dully&Dax: Wir sind ein Kinderbuchteam, bestehend aus einer Autorin (Eva) und einer Illustratorin (Sabine) und machen gemeinsam Bücher. Die ersten Projekte haben wir noch parallel zu unseren Berufen umgesetzt (Redakteurin und Art-Directorin), inzwischen konzentrieren wir uns ausschließlich aufs Büchermachen.

 

2. Seit wann macht ihr zusammen Bücher?

Dully&Dax: Unser allererstes Bilderbuch („Du bist so schrecklich schön!“) ist im Juli 2015 bei Oetinger erschienen. Angefangen haben wir so ungefähr ein, zwei Jahre vorher.

 

3. Wo schreibt/illustriert ihr eure Bücher? Folgt ihr bestimmten Ritualen (z.B. eine Lieblingstasse, die immer neben dem PC stehen muss)?

Eva: Bestimmte Rituale habe ich nicht. Ich habe einen festen Platz, an dem ich schreibe (ein kleiner, sehr alter Holztisch) und wechsle höchstens mal die Tischseite – von rechts nach links. Was ich leider nicht kann: im Garten oder in Cafés schreiben. Dabei stelle ich mir das so schön vor! Wir haben eine urgemütliche Hängematte im Garten – nichts wäre schöner als dort zu schaukeln, ein wenig zu sinnieren und dann alles gleich in den Laptop zu tippen. Geht aber leider nicht.

Sabine: Waffeln!!! Hamm Hamm! Ohne die kann ich nicht zeichnen und ich esse sie tatsächlich mindestens vier mal die Woche!

 

4. In welchen Genres seid ihr zu finden und welche Bücher habt ihr bereits veröffentlicht?

Dully&Dax: Wir haben bis jetzt Bilder- und Kinderbücher zusammen gemacht. Die Titel lauten: „Du bist so schrecklich schön!“, „Fräulein Hicks und die kleine Pupswolke“, sowie das Papp-Bilderbuch „Poff, Paff, Pau! Wir machen heut Radau!“. Einige Projekte sind auch gerade in Arbeit und werden erst nächstes Jahr veröffentlicht – wir dürfen dazu leider noch nichts verraten.

Wir konzipieren allerdings nicht nur für Verlage, sondern auch für Unternehmen. Zuletzt haben wir zwei Figuren für die Marke „ergobag“ entwickelt, die zum Schulrucksackhersteller „Fond of Bags“ gehört (das Buch über Bea und ihren Flaschengeist Bahadir ist übrigens kostenfrei – ebenso wie die dazu gehörige App: www.ergobag.de/buch-bea-bahadir).

 

5. Was fasziniert euch an Kinder- oder Bilderbüchern?

Dully&Dax: Das unterscheidet sich nicht von anderen Büchern: Es muss eine schöne, überzeugende Geschichte sein. Die einen berührt – weil man lachen oder weinen muss oder weil man gerne Zeit mit diesen Figuren verbringt.

Eva schaut naturgemäß immer etwas mehr auf den Inhalt, Sabine mehr auf den Illustrationsstil.

 

6. Wie eng ist die Zusammenarbeit zwischen Autor und Illustrator eines Kinderbuches während der Schaffensphase?

Dully&Dax: Wir verstehen uns als Bücherteam und arbeiten sehr eng zusammen. Wenn Eva eine Idee für ein Buch hat, ruft sie sofort Sabine an, um abzugleichen, ob ihr etwas dazu einfällt und sie die Idee überzeugend findet.

Wenn wir einen konkreten Auftrag oder eine Anfrage von einem Verlag haben, brainstormen wir ganz gezielt zusammen: Welche Geschichte könnte passen? Gibt es eine bestimmte Figur oder ein konkretes Tier, das Sabine gerne mal ausprobieren würde? Ist der Plot stimmig? Das ist dann ein ganz produktives Ping-Pong.

Nach allem, was wir bisher so mitbekommen haben, ist es aber wohl eher die Ausnahme, dass Autor und Illustrator so eng zusammenarbeiten. Schade eigentlich, wir können es sehr empfehlen.

 

7. Worin besteht die größte Herausforderung beim Schreiben für kleine Leser?

Dully&Dax: Einfach, aber nicht simpel zu erzählen. Den Humor der Kinder zu treffen. Und den der Eltern – gerade Bilderbücher werden in der Regel mehrfach gelesen. Oft gibt es ja Phasen, in denen über Tage oder Wochen nur dieses eine, bestimmte Buch gewünscht wird. Ein gutes Bilderbuch trägt dem Rechnung. Idealerweise kann man auch nach langer Zeit noch kleine Gags auf der Bildebene entdecken oder freut sich über diese oder jene Textstelle.

 

8. Welche Bücher haben euch durch die Kindheit begleitet?

Eva: Ich würde gerne irgendeinen Klassiker anführen, aber das wäre leider gelogen. Als Kind mochte ich diese typischen Mädchenbücher wie „Leona kommt ins Landschulheim“, „Hanni & Nanni“ oder auch ein heute zu Recht vergessenes Buch mit dem Titel „Drei allein in Singapur“. Das habe ich wieder-und-wieder gelesen. Als es mir als Erwachsene noch einmal in die Hände fiel, war ich sehr enttäuscht. Im ersten Drittel wird in ermüdender Ausführlichkeit beschrieben, wie die Protagonistin eine Flugreise macht – wie sie am Flughafen eintrifft, das Flugzeug besteigt, mit der Stewardess spricht usw. Wirklich sehr langweilig. Aber als Kind war es über Jahre eines meiner Lieblingsbücher.

Sabine: Ähm … ich habe als Kind nie gerne gelesen. Und Bücher ohne Bilder gingen gar nicht – daher waren Comics meine Lieblingslektüre. Zum Glück waren meine Eltern schlau genug, nach Comics zu suchen, die viele und lange Sprechblasen hatten. Das hat dann für beide Seiten sehr gut funktioniert und schon früh mein Interesse an Bilder-Geschichten geweckt.

9. Dank der sozialen Netzwerke ist der Kontakt zwischen Autor/in und Leser/Fan viel intensiver geworden. Wie denkt ihr darüber?

Wir mögen das sehr! Deshalb bemühen wir uns auch immer, unsere   Facebookseite einigermaßen zu pflegen (www.facebook.de/dullydax). Mit  anderen Plattformen wie z.B. Lovelybooks haben wir aber ehrlicherweise kaum   Erfahrung.

10. Was plant ihr für die Zukunft?

Viele schöne Projekte. Aber alle noch geheim ;-))

 

Vielen herzlichen Dank für euren Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Ich hoffe, dass wir noch viel von euch hören bzw. lesen werden!

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10 Fragen an …

Bettina Göschl

 

 

Liebe Bettina, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit genommen hast, unsere 10 Fragen zu beantworten.

Liebe Steffi, besten Dank! Ich freue mich sehr und beantworte die Fragen sehr gern.

 

1. Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Bettina Göschl?

Ich singe für mein Leben gern und schreibe Lieder und Geschichten für Kinder. Inzwischen auch Lieder für Erwachsene. Mit meiner Piratengitarre Gitti reise ich kreuz und quer durchs Land, um Kindern vorzulesen, ihre Phantasie und die Sprache zu fördern und mit ihnen zu singen. Das macht mir viel Freude. Seit einigen Jahren begleite ich auch meinen Mann Klaus-Peter Wolf musikalisch bei seinen Krimilesungen. Wir lieben es gemeinsam auf der Bühne zu stehen.

Geboren bin ich in der schönen, fränkischen Stadt Bamberg, aber dann hat es Klaus-Peter und mich 2003 in unsere Wahlheimat Ostfriesland an die Nordsee gezogen, wo wir uns sehr wohl fühlen.

 

2. Seit wann schreibst Du und wie bist Du zum Schreiben gekommen?

Gut zwölf Jahre lang habe ich als Erzieherin im Vorschul- und Förderschulbereich gearbeitet und in meiner Freizeit in einer Band gespielt. Mein Schwerpunkt war die Förderung der Kinder mit Musik, Reimen und Geschichten zum Mitmachen. Vieles davon habe ich mir selbst ausgedacht. Meine Texte und Lieder habe ich mit Kindern immer wieder ausprobiert, sie verändert, um es ihren Bedürfnissen anzupassen. Dadurch sind viele Ideen zu meinen späteren Büchern und CD entstanden. Ende 1999 habe ich den Beruf an den Nagel gehängt, um freie Autorin zu werden. Durch die Unterstützung von Klaus-Peter Wolf habe ich angefangen Bücher zu schreiben. Das erste ist 2001 erschienen. Seit 2004 arbeite ich mit dem Musikverlag Jumbo Neue Medien & Verlag zusammen und veröffentliche dort meine Lieder und Geschichten.

 

3. Wo schreibst Du Deine Bücher und folgst Du beim Schreiben bestimmten Ritualen (z.B. eine Lieblingstasse, die immer neben dem PC stehen muss)?

Bevor ich meine Geschichten und Lieder aufschreibe, geschieht zunächst viel in meinem Kopf. Ideen entwickeln sich oft bei Spaziergängen, bei einer Zugfahrt, ja manchmal sogar in der Badewanne ;-)…wie mein Lied „Der Bi-Ba-Badewannenboogie“. Sehr viel diskutiere ich mit Klaus-Peter und natürlich mit meinem Verlag über anstehende Projekte. Dieser Prozess ist sehr fruchtbar, inspirierend und bringt mich immer wieder auf neue Gedanken. Wenn ich ein Lied schreibe, spiele ich zwischendurch auf meiner Gitarre und singe dazu. Jede neue Liedzeile wird sofort ausprobiert. Das hilft mir beim Schreiben, ich merke schnell, wo es noch hakt. So komme ich in den Fluss.

 

4. Du schreibst ja bekanntlich Kinderbücher. Was fasziniert dich an ihnen? 

Ich liebe Kinderbücher und habe auch eine ganze Sammlung Bilderbücher zu Hause. Ich mochte es schon als Kind in neue und unbekannte Welten einzutauchen, den Figuren zu folgen, mit ihnen zu bangen, mich mit ihnen zu freuen und ihre Abenteuer zu erleben. Mein Traum war es Lieder zu schreiben und Bilderbücher zu veröffentlichen. Ich bin sehr glücklich, dass mein neuestes Buch „Die Träne des Einhorns“ in diesem Jahr erschienen ist.

 

5. Worin besteht die größte Herausforderung beim Schreiben für kleine Leser? 

Ich finde es sehr spannend für Kinder zu schreiben, aber auch schwieriger, als für Erwachsene. Es ist es meine Aufgabe mich in die Kinderwelten und die Sichtweise von Kindern einzufühlen und einzulassen. Herauszufinden, was sie bewegt, interessiert und was sie beschäftigt. Ihre Themen aufzugreifen empfinde ich als wichtigen Teil meiner Arbeit. Dabei helfen mir die vielen Begegnungen und der direkte Kontakt mit Kindern in den Veranstaltungen, was mir große Freude macht.

 

 

6. Welche Bücher haben dich durch deine Kindheit begleitet? 

Als Kind habe ich Märchen und fantastische Geschichten in allen Variationen verschlungen. Angefangen von Grimms Märchen oder die von Wilhelm Hauff, bis hin zu „Jim Knopf“, „Pippi Langstrumpf“ und „Krabat“, einem großartigen Werk von Otfried Preußler. Eines meiner Lieblingsmärchen ist „Das häßliche Entlein“ von Hans Christian Andersen.

 

7. Was planst Du für die Zukunft? 

Viel J. Klaus-Peter Wolf und ich schreiben gerade am sechsten Band der Reihe „Die Nordseedetektive“. Dann arbeite ich an einer Krimi-CD für Erwachsene und entwickele Ideen zu einem neuen Bilderbuch, worauf ich mich sehr freue! Es bleibt spannend.

 

Hier gebe ich jetzt einmal an meine Tochter Alina ab. Sie hat auch noch ein paar Fragen an dich, die sie unbedingt loswerden möchte:

 

8. Du schreibst Geschichten und machst Musik. Wie bist du auf die Idee gekommen, beides zu machen?

Schon mit fünf Jahren hatte ich einen Traum: Ich wollte Sängerin werden. Und ich liebte als Kind Märchen und fantastische Geschichten. Noch bevor ich lesen konnte, wimmelte es bei Waldspaziergängen nur so von sprechenden Bäumen, Kobolden, Hexen, Einhörnern und Feen. Auch das heimische Kinderzimmer wurde mit Hilfe meiner Fantasie oft zu einem Geisterschloss, einem Piratenschiff, einem Drachenland oder einem Hexenhäuschen. Dabei habe ich angefangen mir Geschichten auszuzudenken. Da ich Musik sehr liebe, verbinde ich das Singen gerne mit den Geschichten. Das mögen auch die Kinder sehr gern.

 

9. Wie kommen dir neue Ideen für ein Kinderbuch? 

Mit viel Fantasie natürlich. Auch Erlebnisse aus dem Alltag oder Begegnungen mit Menschen verarbeite ich zu Figuren und ist eine gute Inspirationsquelle für Geschichten. Hier ein Beispiel: Vor vielen Jahren hatte ich eine Nachbarin, die immer, wenn ich Musik machte, anrief und sich darüber beschwerte. Sie mochte meine Lieder nicht und drohte mit der Polizei. Und eines Tages entwickelte ich daraus die Figur eines Giftzwerges, der Musik hasst.;-)…. Heute habe ich ganz wunderbare Nachbarn!

 

10. Ich bin ja ein Fan von den Nordseedetektiven und würde gerne wissen, ob es noch eine Fortsetzung gibt?

Aber sicher J. Ganz viele. Emma und Lukas stecken schon mitten in ihrem sechsten Abenteuer, das im Frühjahr 2018 erscheint. Und wir planen auch noch viele weitere Bücher mit unseren beiden Spürnasen. Du kannst also ganz gespannt sein!

 

Vielen herzlichen Dank für Deinen Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Wir hoffen, dass wir noch viel von Dir hören bzw. lesen werden!

 

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10 Fragen an …

Dorothea Flechsig

 

Liebe Dorothea, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine 10 Fragen zu beantworten.

 

1. Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Dorothea Flechsig?

Ich bin eine lebenslustige 48-jährige, junge Frau und lebe mit meiner Tochter und meinem Mann im Havelland, nahe Berlin. Lange arbeitete ich als Journalistin. Seit 2011 schreibe ich Kinderbücher und bin Verlegerin im Glückschuh Verlag. Ich schreibe nicht nur Geschichten, ich liebe auch das Reisen, verweile und wühle gerne im Garten. Vier Hühner und unsere Katze leisten mir dabei oft Gesellschaft. Mit Vorliebe verbringe ich Zeit auf und am Wasser, davon haben wir in Brandenburg zum Glück viel.

 

2. Seit wann schreibst Du und wie bist Du zum Schreiben gekommen? 

Ich habe schon als Kind kurze Texte, Gedichte und Geschichten geschrieben. Später in der Schule hat mir mein Deutschlehrer geraten, beim Schreiben zu bleiben. Ich arbeitete viele Jahre für verschiedene Magazine und Zeitungen. Dann begann ich für Kinderbuchverlage Auftragsarbeiten zu verfassen. Ich schrieb u. a. kurze Geschichten für den Nelson Verlag, für den Coppenrath Verlag und für den Carlsen Verlag. Ich verfasste für bekannte Figuren wie zum Beispiel Bibi und Tina, oder Prinzessin Lillifee Kurzgeschichten. Im Jahr 2011 gründete ich meinen eigenen Verlag, in dem ich Bücher und Hörbücher für Kinder veröffentliche.

 

3. Wo schreibst Du Deine Bücher und folgst Du beim Schreiben bestimmten Ritualen (z.B. eine Lieblingstasse, die immer neben dem PC stehen muss)? 

Ich sitze meist an meinem eigenen Schreibtisch mit Blick in den Garten. Ich habe kein regelmäßiges Ritual. Aber ich bevorzuge Ruhe. Da wird das Telefon schon mal umgeleitet, um nicht im Schreibfluss gestört zu werden.

 

4. Du schreibst ja bekanntlich Kinderbücher. Was fasziniert dich daran und welche Bücher hast du bisher veröffentlicht? 

Kinder lieben Geschichten. Sie nehmen meine Figuren neugierig und dankbar an. Das macht mich glücklich. Ich schreibe um Kindern Freude zu bereiten. Allerdings muss man als Verlegerin auch die Eltern überzeugen, denn meistens suchen die Eltern die Bücher für ihre Kinder aus. Am bekanntesten ist meine Figur „Sandor – Fledermaus mit Köpfchen“. Von der sprechenden und klugen Fledermaus gibt es inzwischen drei Bände und drei Hörbücher. Petronella Glückschuh ist eine junge Natur- und Tierforscherin. Auch hiervon gibt es drei Bücher und Hörbücher. „Ritter Kahlbutz – Besuch aus der Vergangenheit“ ist auf einer historischen Sage aufgebaut. Hier lasse ich den alten Ritter im Hier und Jetzt lebendig werden und er muss Gutes tun, um seine „Seelenruh“ zu finden. Dann sind von mir noch vier Bilderbücher erschienen. Kleiner Dreckspatz Aurelia, Pünktchen das Küken, Pünktchen feiert Geburtstag und Chacha-Casha, das kleine Chamäleon.

 

5. Worin besteht die größte Herausforderung beim Schreiben für kleine Leser? 

Ihre emotionale Gefühlswelt so zu berühren, dass sie mit Spannung weiterlesen wollen. Ich muss als Kinderbuchautorin wissen, was Kinder beschäftigt und mit ihrem Blick in die Welt sehen.

 

6. Du bist Kinderbuchautorin, Drehbuchautorin und Verlegerin. Was macht dir am Meisten Spaß? 

Ich mag den gesamten Prozess von der Idee bis zum fertigen Buch. Der gesamte Ablauf, welche Bilder, welcher Illustrator, welches Papier, wie soll das Titelbild aussehen?… Das macht mir alles Spaß und ist immer wieder eine neue Herausforderung.

 

7. Wie kam es dazu, dass du den Glückschuh Verlag gegründet hast? 

Ich wollte unabhängig eigene Bücher auf den Markt bringen und alle Rechte bei mir behalten. Ich bin sehr froh, dass ich diesen mutigen Weg gegangen bin.

 

8. Welche Bücher haben dich durch deine Kindheit begleitet? 

Sehr viele, denn meine Mutter arbeitete in Coburg in einer Buchhandlung. Ich habe sehr oft Leseexemplare für meine Mutter gelesen und sie dann beraten, welches Kinderbuch sie bestellen soll. Ich besuchte Lesungen von Peter Härtling, Astrid Lindgren und vielen anderen Kinderbuchautoren. Das fand ich als Kind immer sehr spannend. Ich liebe auch die Bücher von Michael Ende und Jan Prochazka.

 

9. Dank der sozialen Netzwerke ist der Kontakt zwischen Autor/in und Leser/Fan viel intensiver geworden. Wie denkst Du darüber? 

Es ist schön, direkten Austausch zu haben, kann aber auch sehr zeitintensiv sein. Es ist eine kostengünstige Möglichkeit, den Verlag bekannt zu machen. Ich habe viele interessante Blogger tatsächlich nur über die Netzwerke kennengelernt. Meine Fanbindung zu Kindern geht aber meist über den Postweg, Lesungen und Literaturfesten, denn Kinder sind nicht bei Facebook, Twitter…

 

10. Was planst Du für die Zukunft?

Derzeit schreibe ich an einer Liebesgeschichte. Im Frühjahr soll aber auch ein neues Bilderbuch erscheinen. Ich möchte noch viele Jahre als Autorin arbeiten und noch weitere besondere Buchhelden erschaffen.

 

 

Vielen herzlichen Dank für Deinen Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Ich hoffe, dass wir noch viel von Dir hören bzw. lesen werden!

 

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10 Fragen an …

Sabine Bohlmann

Foto: Christian Hartmann

Liebe Sabine, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine 10 Fragen zu beantworten.

 

1. Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Sabine Bohlmann? 

Mein Name ist Sabine Bohlmann, ich bin Autorin, Synchronsprecherin, Schauspielerin und mit Leib und Seele Mutter! Ich lebe in München, die Stadt, die ich am meisten liebe. Geschickten fliegen mir zu – egal wo und wann – oft auch nachts und ich gehe nie ohne einen Stift und ein Papier aus dem Haus. Mein Lieblingsmotto: Freu dich wenn es regnet, weil wenn du dich nicht freust, regnet es auch – von Carl Valentin.

 

2. Seit wann schreibst Du und wie kam es dazu?

Ich schreibe seit ich schreiben kann – denn ich hab schon als Kind Geschichten aufgeschrieben oder kleine Theaterstücke, die ich dann auch aufgeführt habe. Als ich dann Kinder bekam, hab ich für sie auch immer Geschichten erfunden und sie bekamen immer zu Weihnachten auch eine Geschichte geschenkt. Kinderbücher zu schreiben war schon immer mein Traum (neben Schauspielerin zu werden) und so bin ich eines Tages mit meinen vielen Ideen (ich bin eine Ideenfabrik) auf die Frankfurter Buchmesse gestapft. Meine Kindergeschichten wollte damals niemand haben, wohl aber meine Idee zu einem Ratgeber „Ein Löffelchen voll Zucker“ darin hatte ich einfach aufgeschrieben wie ich meine Kinder erziehe. Und das kam dann ein Jahr später (2004) heraus. Und dann folgte ein Buch dem nächsten.

 

3. Wo schreibst Du Deine Bücher und folgst Du beim Schreiben bestimmten Ritualen (z.B. eine Lieblingstasse, die immer neben dem PC stehen muss)?

Ich schreibe immer zu Hause in meinem Arbeitszimmer. Ein Ritual gibt es nicht. Jedes Buch ist anders und jedes Buch entsteht auch ein bisschen anders. Mal schreib ich von vorne bis hinten – mal weiß ich schon die Schlussszene und schreibe die als erstes. Mal passieren einfach Dinge beim Schreiben, mit denen ich gar nicht gerechnet habe und plötzlich stehen sie da vor mir auf dem Computer.

 

4. Du schreibst ja bekanntlich Kinderbücher. Wie bist du dazu gekommen?

Kinder sind das Tollste überhaupt und ich hab mir glaub ich viel Kindheit in mir drinnen bewahrt. Deshalb fühl ich mich auch den kindlichen Gedanken vielleicht so nah.

 

5. Unser persönliches Lieblingsbuch von dir ist „Wie ich Fräulein Luise entführte“. Gab es in deinem Leben ein Fräulein Luise oder wie bist du auf die Idee gekommen?  

Fräulein Luise ist im Grunde meine Tante Gerti. Sie stürzte eines Tages in ihrer Wohnung und blieb dort drei Tage und Nächte liegen – kam danach in ein Heim – erst versehentlich in die Alzheimer Abteilung. Das war zum Teil so skurril, dass mir dabei die Idee zu Fräulein Luise kam. Ich hab Tante Gerti allerdings nicht entführt…noch nicht.

 

6. Du bist Synchronsprecherin, Autorin und Schauspielerin. Was macht dir am Meisten Spaß?

Das Schönste daran ist gerade die Abwechslung. Schreiben ist ziemlich einsam – und da freu ich mich dann immer auch mal zwischendrin ins Studio zu gehen und zu sprechen und Kollegen zu treffen. Und wenn ich viel im Studio war freu ich mich total auf meinen Schreibtisch und darauf so ganz mein eigenes Ding machen zu dürfen.

 

7. Worin besteht die größte Herausforderung beim Schreiben für kleine Leser?

Kinder haben genauso schöne Worte verdient und Sätze wie Erwachsene. Sollten auch genauso gute Musik um die Ohren bekommen wie Erwachsene. Ich möchte den Kindern eine schöne liebevolle Geschichte erzählen aber ohne sie ganz in Watte zu packen. Bei mir kommt dann schon auch mal das Thema Tod oder Alter vor und Kinder, die sich große Gedanken machen über die Welt und das Leben. Und für mich sollte auch in einer Fantasiegeschichte eine gewisse Logik stecken (ist jemandem denn zum Beispiel schon mal aufgefallen, dass Harry Potter alle Toten hätte retten können, wenn er wie Hermine in der Zeit zurück gegangen wäre mit dieser Zeituhr?Hmpf – trotzdem liebe ich Harry Potter)

 

 

8. Welches Kinderbuch würdest du heute verschenken? Einen Klassiker oder doch eher etwas aus der heutigen Zeit?

Oh das ist schwer – es gibt so viele tolle Kinderbücher! Ich liebe Simpel und Wunder sehr und hab beide schon oft verschenkt. Aber es geht doch auch nichts über Cornelia Funke s Wilde Hühner oder Astrid Lindgrens Bullerbüh – Meine beiden Lieblingsbücher als Kind waren „Sonntagskind“ und „Momo“ und „Die kleine Prinzessin“ und „Der geheime Garten“ (ich weiß, Du hast nach einem gefragt aber das geht einfach nicht)

 

9. Dank der sozialen Netzwerke ist der Kontakt zwischen Autor/in und Leser/Fan viel intensiver geworden. Wie denkst Du darüber?

Ich finde das schön – man ist ja beim Schreiben schon eher allein und kriegt nur so (und bei Lesungen) mit, was die Welt da draußen von Deinem Buch hält. Und das tut schon sehr gut, wenn einem die Leute schöne Kritiken schreiben oder einem schreiben, was ihnen an diesem oder jenem Buch besonders gefallen hat.

 

10. Was planst Du für die Zukunft?

Ich möchte ein Theaterstück auf die Beine stellen von meinem Bilderbuch „Die Geschichte vom kleinen Siebenschläfer, der nicht einschlafen konnte“ – hab Anfang des Jahres eine CD mit 12 Songs zusammen mit einem Musikerfreund Tommy Amper produziert und darauf möchte ich das Stück aufbauen. Nur die Finanzierung….grmpf – mal sehen. Außerdem schreiben, schreiben und schreiben und meine Ideen verwirklichen.

 

Vielen herzlichen Dank für Deinen Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Ich hoffe, dass wir noch viel von Dir hören bzw. lesen werden!

 

Danke auch!!!!

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10 Fragen an …

Bettina Lippenberger

 

 

Liebe Bettina, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine 10 Fragen zu beantworten.

Das tue ich wirklich gerne Steffi. Vielen Dank dafür.

 

1. Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Bettina Lippenberger?  
Wer bin ich? Gute Frage. Das weiß ich selbst immer nie so genau. Was ich aber weiß das ich 1974 geboren wurde in der schönen Stadt Ravensburg. Die viele Kinder sicher von den Ravensburger Puzzle kennen. Dort lebte ich 20 wundervolle Jahre lang, bis ich der Liebe wegen nach Stuttgart zog. Hier lebe ich nun seit November 1994. Wir haben eine wunderschöne Tochter mit Namen Lisa, die uns seit 2005 als Aprilscherz das Leben turbulenter macht. Ansonsten schreibe ich gern und lese. Auch das Reisen war mir immer sehr wichtig. Es ging in bekannte Länder wie Irland, England, Italien, Schweiz, Österreich, Tschechische Republik, Luxemburg, Belgien, Frankreich. Aber auch Ägypten (Strandurlaub mit Tagesausflug nach Luxor, Karnak, Hatschepsut Tempel, Tal der Könige), Türkei (Strandurlaub), Australien (Hochzeitsreise) und Indien (mit meiner Freundin Uta). Insgesamt bin ich ein Mensch der durch viele Eindrücke, das Abtauchen in den Buchwelten und durch die Menschen die mich auf meinem Weg begleiten, so bin wie ich bin. Einfühlsam, freundlich, hilfsbereit, neugierig und immer auf der Suche, hinterfrage ich mich oft selbst. Bin oft zu kritisch mit mir. Ja das fasst es glaube ich ganz gut zusammen.

 

2. Seit wann schreibst Du und wie bist Du zum Schreiben gekommen? 

Das ist eine schwierige Frage. Die Phantasie war immer da. Doch eigentlich fing ich erst 1995 wirklich mit dem Schreiben an. Erst Gedichte ab und zu, dann ab 1998 mehrere kleine Geschichten. Vorher verschlang ich die Bücher regelrecht. Ich hatte oft das Gefühl, dass wenn man gute Geschichte schreiben will, man erst viele andere Bücher gelesen haben muss. Ich lernte so viel von diesen Autoren. Es half mir in meiner Unsicherheit das mich mein Mann bestärkte, in dem was ich tat. Er unterstützte mich. Verlieh mir Flügel, wie ich gerne sage. Wirklich veröffentlicht wurde aber erst etwas von mir 2011. Im Jahre 2012 bekam ich den ersten Vertrag vom „Piepmatz Verlag“. Dort erschien meine Geschichte: „Nächstes Jahr wird alles anders!“ Seitdem ging es Schlag auf Schlag. Dieses Jahr kam mein neuestes Werk heraus. „Muridae – Mein Leben als Maus“. Geplant ist noch ein Gedichtband für die Winterzeit. Außerdem erscheint diesen Herbst, eine Geschichte in einem englischen Werk über Lucid Dreaming (Klartraum) von mir.

 

3. Wo schreibst Du Deine Bücher und wie lässt es sich mit Deiner Familie vereinbaren?

Mein Tag beginnt 4.30Uhr. Bei einer Tasse Kaffee schreibe ich in unserer Wohnküche, bis um 6 Uhr. Oft arbeite ich dann an Rezensionen, Beiträgen für meinen Blog oder an einem Projekt. Da ich einen Teilzeitjob habe. Bin ich damit von 8 – 12 Uhr von Montag bis Freitag damit beschäftigt, Post für die Stadtverwaltung auszutragen. Vorher gilt es meine Familie mit Frühstück und Tee zu versorgen. Lisa geht mit mir um 7.20Uhr aus dem Haus. Bernd, mein Mann geht um kurz vor 7 Uhr aus dem Haus. Außer Freitag, da erst um 8 Uhr. Ich nutze die Zeit zwischendrin. Gerade so wie es passt. Eine richtige Schreibzeit habe ich nicht.

 

4. Du schreibst ja bekanntlich Kinderbücher. Welche Bücher hast Du bereits veröffentlicht?

2012 entstand die Idee zu einer Kinderbuchreihe. Ein Jahr hielten meine Freundin Jennifer, die die Illustrationen von Hand zeichnete und kolorierte, und ich alles geheim. 2013 begann dann die Reihe, mit dem ersten Band. Der Titel: „Krümelchen und seine Freunde entdecken die Welt“. Krümelchen, Fusselchen und Flöckchen erleben tolle Sachen und Abenteuer. Erklären ohne erhobenen Zeigefinger ein paar Dinge die manches Kind interessieren könnte. Mittlerweile gibt es Band 1 – Band 3. Dazu noch eine Auskopplung für die Gewaltopferhilfe die in Wien beheimatet ist: „Krümelchen und seine Freunde in Wien“. Was mir die Auszeichnung: „Autorin gegen Gewalt“ einbrachte. Ein Malbuch, die Übersetzung von Band 1 und dem Wien Band ins Englische, runden das Angebot ab. 7 Bücher sind so entstanden. „Muridae-mein Leben als Maus“ ist das neueste Kinderbuch aus meiner Feder. An weiteren Bücher arbeitete ich als Co-Autorin mit. Insgesamt gibt es Ende dieses Jahr, wenn alles klappt 15 Bücher von und mit mir. In einem aus England stammenden Buch werde ich erwähnt, mit einem Tweet zum Thema „Working on my Novel“.

 

5. Was fasziniert dich an Kinderbüchern?

Es ist das Erste was junge Menschen lesen, oder vorgelesen bekommen. Bilderbücher werden erobert, erforscht und mit eigenen Worten wiedererzählt. Sie fördern die Phantasie, öffnen Kinder für weitere Geschichten. Komplexere Bücher und andere Themen.

 

6. Worin besteht die größte Herausforderung beim Schreiben für kleine Leser?

Sie sind absolut und ohne jede Frage die ehrlichsten Leser und Zuhörer, die es gibt. Sie verstellen sich nicht. Man spürt und sieht die Reaktionen. Ihre Körpersprache, ihre Augen alles verrät was sie denken. Erwachsene haben ihre Reaktionen besser unter Kontrolle. Zwar habe ich noch nie eine Lesung gemacht für Kinder, aber ich war schon bei einigen Theaterstücken anwesend und empfand es als herzerfrischend wie die Kinder mitmachten, riefen, aber auch stumm dasaßen wenn der Schauspieler oder Vortragende es nicht gut rüberbrachte

 

7. Du schreibst nicht nur Bücher, sondern bist auf Bettinas Welt auch als Bloggerin unterwegs. Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Zu Beginn betrachtete ich den Blog eher als ein Tagebuch. Für meine Projekte, als Speicher und ich denke auch um herauszufinden ob ich Anklang finden würde, für meine Schreiberei. Die Hauptkategorien waren zu damaliger Zeit noch dem Lesen, Schreiben und den alltäglichen Dingen gewidmet. Im Frühjahr 2013 überarbeitete ich den Blog komplett, um die Akkreditierung für die Frankfurter Buchmesse zu erhalten. Die ich dann glücklicherweise auch bekam. Seitdem bin ich von Freitag bis Sonntag auf der Buchmesse. Die Buchmesse selbst besuche ich seit 2006 ohne Unterbrechung. Davor bis 2004. Ein Jahr ließ ich aus, da unsere Tochter noch sehr klein war.

 

8. Welche Bücher haben dich durch deine Kindheit begleitet?

„Ganz schön frech das Fräulein Reni“, „Till Eulenspiegel“, „Trotzkopf“, „Nesthäkchen“, „Balduin Pfiff“, „Das Schloss der roten Affen“, „Blitz“, „Die drei ???“, „Die fünf Freunde“, „TKKG“ und Pferdebücher. Es war eine gute Mischung.

 

9. Dank der sozialen Netzwerke ist der Kontakt zwischen Autor/in und Leser/Fan viel intensiver geworden. Wie denkst Du darüber?

Als Kinderbuchautorin ist es schwieriger überhaupt Leser zu finden. Ich habe ein paar wenige, aber gerade deshalb ganz wundervolle Leser, die mich unterstützen. Sie sind etwas Besonderes. Der Kontakt ist leichter über die sozialen Netzwerke, leider entscheidet sich eines der größten Netzwerke dazu, dass manche meiner Leser, Einiges das ich schreibe gar nicht mehr bekommen. In letzter Zeit fällt außerdem auf, das auch direkte Nachrichten erst Tage später beim Gesprächspartner ankommen. Was sehr ärgerlich ist. Deshalb denke ich auch über eine Änderung nach. Eventuell einen Newsletter anzubieten. Im Moment fühle ich mich aber auf Instagram am Wohlsten.

 

10. Was planst Du für die Zukunft?

In Zukunft möchte ich meine offenen Projekte beenden. Leider nahm ich mir das schon zu oft vor. Mein Internetverhalten ändern, und wie gesagt vielleicht ein Newsletter erstellen. Vielleicht kann ich durch ein Projekt für Erwachsene auch das Interesse für meine Kinderbücher erhöhen.

 

 

 

Vielen herzlichen Dank für Deinen Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Ich hoffe, dass wir noch viel von Dir hören bzw. lesen werden!

Das hoffe ich auch liebe Steffi. Dankeschön für die tollen Fragen!

 

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10 Fragen an …

Sabine Marya

 

 

Liebe Sabine, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine 10 Fragen zu beantworten.

 

1. Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Sabine Marya?

Moin, moin, ich lebe auf dem Land in Nordfriesland, bin glücklich verheiratet und habe erwachsene Kinder und ein Enkelkind. Ich liebe es, in Geschichten zu versinken, aus Rohentwürfen von anderen ein Buch zu machen und selber Bücher und Texte zu schreiben. 1993, mit 31 Jahren, habe ich mein erstes Buch veröffentlicht, einen Krimi. Weitere Bücher folgten in den kommenden Jahren: Selbsthilfebücher, Sachbücher, Erzählungen, noch zwei Krimis. 2011 hatten Freunde die Idee, aus meiner Figur Bertha, die bis dahin durch einige meiner Selbsthilfebücher hüpfte, ein eigenes Projekt zu machen. So entstanden für kleine und große Leute Bücher rund um das außergewöhnliche Deichschaf Bertha aus Nordfriesland. Mit dieser Buchfigur engagiere ich mich gemeinsam mit den „aktiven Bertha-Freunden“ seit 2012 mit verschiedenen Aktionen für Kinderschutz und Kinder, weil mir Kinderschutz besonders am Herzen liegt.

 

2. Seit wann schreibst Du und wie bist Du zum Schreiben gekommen?

Bereits als Kind habe ich es geliebt zu lesen und zu schreiben, ich hatte eine wunderbare Deutschlehrerin, schon da entstand in mir der Wunsch, später Autorin zu werden.

 

3. Wo schreibst Du Deine Bücher und folgst Du beim Schreiben bestimmten Ritualen (z.B. eine Lieblingstasse, die immer neben dem PC stehen muss)?

Ich schreibe meine Bücher unverändert immer alle erst mit der Hand in eine Kladde, am liebsten draußen in der Natur oder in einem gemütlichen Café. Erst danach folgt dann die Übertragung des Textes in den PC, früher wurde alles danach in die Schreibmaschine getippt, auch dies unverändert am liebsten draußen im Garten, ansonsten an meinem Schreibtisch.

 

4. In einigen Deiner Bücher geht das Deichschaf Bertha aus Nordfriesland auf Entdeckungstour? Wie bist Du auf die Idee gekommen, Bertha das Leben zu schenken?

Bertha habe ich 1994 für meine Kinder erfunden, nachdem ein außergewöhnliches Schaf uns Möhren und Popcorn von unserer Picknickdecke auf dem Deich stibitzt hat. Später habe ich dann die ersten Bertha-Geschichten an Freunde verschenkt und seit 2006 hüpft Bertha auch durch einen Teil meiner Selbsthilfe-Bücher.

 

5. Bertha beschäftigt sich in dem Buch „Bertha und Anna und der Tod“ mit dem schwierigen Thema Tod. Was hat dich dazu bewogen, dieses Thema aufzugreifen?

Sowohl auf beruflicher als auch auf privater Ebene habe ich viele Sterbebegleitungen gemacht und bin dabei immer wieder auch mit dem Leid der Kinder konfrontiert worden, die verlassen werden und oft mit ihrer Not alleine sind. Schon lange hatte ich geplant, zu diesem Thema ein Buch zu schreiben. Als ich dann im Rahmen unserer „GUTES tun mit Bertha“-Aktionen für den Ambulanten Hospizdienst Husum und Umgebung e.V. persönlich Kinder der Kindertrauergruppe kennenlernte, habe ich mich endlich an dieses geplante Proekt gesetzt und es den Kindern dieser Kindertrauergruppe gewidmet. Kinder brauchen Menschen, die sie auf ihrem schweren Weg der Trauer begleiten und die sich ihrer annehmen und ihnen Zeit schenken, auch während aus ihrem Umfeld jemand stirbt.

 

6. Du bist beim Schreiben sehr vielseitig. Von Selbsthilfe- und Sachbüchern über Bertha aus Nordfriesland bis hin zu Romanen und Husum Krimis. Was ist für dich persönlich die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung ist für mich die persönliche Konfrontation mit dem Leid Betroffener, wenn ich in persönlichen Treffen mit ihnen Interviews für ein vom Thema her schwieriges Buchprojekt mache.

 

7. Hast Du schon einmal eine Auszeichnung für eines Deiner Bücher bekommen?

Ja, das habe ich: der Arthur-Koestler-Preis 2011 ging in der Kategorie Print an mich für meine Erzählung “Der erste Flügelschlag“. Diese Erzählung zum Thema selbstbestimmtes Sterben ist in diesem Jahr neu aufgelegt worden in dem Buch „Adieu Johannes – Mein Leben gehört mir – und mein Sterben auch“.

 

8. Welche Bücher haben dich durch deine Kindheit begleitet?

Bücher von Astrid Lindgren, Michael Ende, A.A. Milne.

 

9. Dank der sozialen Netzwerke ist der Kontakt zwischen Autor/in und Leser/Fan viel intensiver geworden. Wie denkst Du darüber?

Das ist eine positive Entwicklung, wenn diese Netzwerke gut und sinnvoll genutzt werden, unsere „GUTES tun mit Bertha“-Aktivitäten wären z.B. in diesem Maße ohne die sozialen Netzwerke gar nicht bei gleichem Aufwand möglich gewesen.

 

10. Was planst Du für die Zukunft?

Mein letztes Buch zum Thema „schwerste Traumatisierung von Kindern“ ist fast fertig. Es ein Gemeinschaftsbuchprojekt mit Pauline C. Frei: ein Buch für Pädagoginnen zur besseren Erkennung von schwersttraumatisierten Kindern, mit Texten von Betroffenen und Fachleuten.

Nun beende ich die Arbeit an dem Bertha-Buch „Bertha will nach Husum und weitere schafe Geschichten aus Nordfriesland“, ein Sammelband mit vielen fröhlichen Bertha-Geschichten, in denen es darum geht, sich sein Leben so bunt wie nur möglich zu machen und dass Freunde sehr wichtig sind im Leben.

Danach beginne ich mit einem Buch zum Camino frances in Spanien, ein für mich sehr interessantes Projekt, nachdem ich selber mehrere Wochen auf diesem Weg unterwegs war.

 

Vielen herzlichen Dank für Deinen Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Ich hoffe, dass wir noch viel von Dir hören bzw. lesen werden!

 

Ich sage ebenfalls „Danke“ für das nette Interview und für die Einladung und ich schicke von Bertha ein „Prost Möhrensaft“ an alle Bertha-Freunde und an die, die es noch werden wollen,

mit vielen Grüßen aus Nordfriesland,

Sabine Marya

 

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10 Fragen an …

Helga Gutowski

Flensburg, 18.11.2014
Kinderbuchautorin Helga Gutowski
©Ulrike Schacht

 

Liebe Helga, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine 10 Fragen zu beantworten.

 

1. Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Helga Gutowski?

Ich war Lehrerin an einer Fachschule für Erzieherinnen und Erzieher. Heute arbeite ich als Gestalttherapeutin in einer psychologischen Beratungsstelle in Flensburg und ich schreibe. Beides ist mir wichtig. Ich lebe unter einem Gras-Dach-Haus mit Garten, der von vielen Tieren geliebt wird. Von Insekten, Schnecken und Fröschen. Auch Amseln leben hier und drei Tauben. Spatzen-Gangs und Meisen, Rotkehlchen und manchmal ein Specht. Auch Krähen kommen und Elstern mit Appetit auf Vogeleier.

2. Seit wann schreibst Du und wie bist Du zum Schreiben gekommen?

Im Unterricht der Kinder-und Jugendliteratur kriegte ich immer wieder Lust, selber Texte zu schreiben, aber mir fehlte die Zeit. Später, als ich Schluss gemacht hatte mit dem Unterrichten, fing das Schreiben an.
3. Wo schreibst Du Deine Bücher und folgst Du beim Schreiben bestimmten Ritualen (z.B. eine Lieblingstasse, die immer neben dem PC stehen muss)?

Ich schreibe mit Blick in den Garten. Dazu koche ich Tee. Wenn er kalt wird, weiß ich, ich bin ziemlich bei der Sache bin, das heißt, mitten im Text. Dann vergesse ich alles um mich herum, vor allem den Tee. Dann hab ich mich angefreundet mit den Figuren, die an meinem Schreibtisch entstehen.

4. In welchen Genres bist du zu finden und welche Bücher hast Du bereits veröffentlicht?

Mein erstes Buch ist eines für Erwachsene geworden und handelt davon, wie sich bereits Kleinstkinder aktiv für ihre Entwicklung einsetzen. Das Buch heißt: 2009 Vorher war sie einfach marta 2011 Sander ist ein Stern Nominierung für den Oldenburger Kinder-und Jugendbuchpreis und erschien 2013 unter dem neuen Titel Sandersommer beim Rowohlt Verlag/ Reinbek 2015 Graukatze Rowohlt Verlag/ Reinbek.
5. Was fasziniert dich an Kinderbüchern?

Du fragst, was mich an Kinderbüchern fasziniert. Nicht alle Bücher begeistern mich, nicht solche, die für Kinder geschrieben werden, damit sie denken, die Welt ist lustig und alle haben immer nur Spaß. Ihre Eltern sind von morgens bis abends nett und die Kinder stellen keine unbequemen Fragen. Aber Kinder an sich finde ich spannend, weil alles, was sie erleben, neu ist für sie und somit für die Lesenden. Darum stehen sie im Mittelpunkt meines Schreibens, ganz egal, ob ich gerade für Erwachsene schreibe oder für Kinder. Ich will erfassen, was Kinder beschäftigt, wie ihnen etwas passiert, Gutes und Schlechtes. Darum versetze ich mich in sie hinein und schreibe aus ihrer Sicht. Wenn Kinder beim Lesen merken: In dem Buch steht was drin, das ist mir auch schon passiert. Da spricht sie etwas an, was ich auch am liebsten machen würde, mich aber nicht traue. . Ich wusste nicht, dass andere auch so wütend sind. Oder sie denken: Ein bisschen kennt die mich.

6. Du warst bei meiner Tochter in der Klasse und hast dein Buch Graukatze dort vorgestellt und Auszüge vorgelesen. Was hat dich dazubewogen, eine Autorin zum Anfassen zu werden?

Ich verstelle mich nicht, auch style ich mich nicht für irgendeine Rolle als Autorin. Ich bin wie ich bin. Und spreche gern mit Kindern. Mag es, wenn wir offen miteinander reden können. Ganz gleich wie alt die Kinder sind. Ganz gleich wie alt ich bin. Ich weiß immer: die ehrlichsten Gesprächspartnerinnen und -partner sind die Kinder. Ein großer Gewinn, die Gespräche mit ihnen! Bei Lesungen überziehe ich, weil wir kein Ende finden.

7. Worin besteht die größte Herausforderung beim Schreiben für kleine Leser?

In meinen Geschichten erfinde ich eine Hauptperson in einer besondere Lebenslage und Figuren dazu. Für jüngere Heldinnen oder Helden muss ich mir mehr einfallen lassen als für ältere. Ich muss sie stark machen, damit sie ihren Weg finden können. Die Ausgangslage darf für Jüngere nicht zu schwierig sein und sie kriegen besonders starke Figuren gebastelt, die ihnen zur Seite stehen. Mir ist wichtig, dass die Hauptperson selber dazu beiträgt, eine bessere Idee für ihr Leben zu realisieren. Sich am Ende gekräftigt und gestärkt fühlt, mehr als vorher, weil sie irgendwas etwas anders macht als vorher und dadurch etwas besser klarkommt. In meinem ersten Buch Vorher war sie einfach marta gebe ich dem Kleinstkind eine Frau, aber die allein schafft es nicht, marta aus der Reserve zu locken. Die Frau gibt marta eine Schildkröte, und da passiert es … Das Kind schreit und zappelt, weil die Schildkröte eines Tages einfach an ihm vorbeiläuft. Am Ende heißt es: Nie wieder hat die bunte Schildkröte es gewagt, an marta vorbeizulaufen.

8. Welche Bücher haben dich durch deine Kindheit begleitet?

Pippi Langstrumpf! Was die sich alles getraut hat, was die durfte! Wie stark sie war! Pippi konnte ihr Pferd, Herrn Nilsson, nehmen und irgendwo hin befördern. Wie gern hätte ich mir damals meinen äußerst ungemütlichen Vater, Herrn Gutowski, geschnappt, ihn auf dem höchsten Kleiderschrank unserer Wohnung abgesetzt und nie wieder runter gelassen. Zum Glück hatten meine Eltern keine Ahnung, wie wunderbar gefährlich die Kinderbücher von Astrid Lindgren waren. Für uns Kinder eine Befreiung! Aber das ist lange her. Heute haben Kinder meist nettere Eltern.
9. Dank der sozialen Netzwerke ist der Kontakt zwischen Autor/in und Leser/Fan viel intensiver geworden. Wie denkst Du darüber?

Das freut mich, liebe Steffi. Ich bin Medien-untauglich. Und leider nicht dabei. Mit Vergnügen sehe ich, wie jüngere Autorinnen das alles schaffen! Toll! Und wie leicht und locker das Unterwegssein bei ihnen aussieht! Ich aber bin am liebsten mit meinen Figuren unterwegs oder mit echten Kindern.

10. Was planst Du für die Zukunft? 

Ich arbeite gerade an einer Episoden-Lesung. In meinem Text geht es um ein vier-bis siebenjähriges Kind in der Nachkriegs-Zeit, das in eine Kleinststadt in Schleswig-Holstein umzieht und dort drei Jahre zubringt. Die Eltern bauen sich eine neue Existenz, das Kind ist auf sich gestellt. Aus seiner Sicht schreibe ich über Episoden, die dieses Kind in seiner kleinen Stadt erlebt. Gern würde ich auf einem Rundgang durch den Ort diese Stellen aufsuchen und meine Texte dort an Ort und Stelle lesen. Eine Lese-Wanderung.
Vielen herzlichen Dank für Deinen Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Ich hoffe, dass wir noch viel von Dir hören bzw. lesen werden!

 

 

Ich danke dir, Steffi, für dein Interesse an meiner Arbeit.
 
Herzliche Grüße!
Helga Gutowski-Krüger aus Flensburg

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10 Fragen an …

Irene L. Krauß

 

 

Liebe Irene, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine 10 Fragen zu beantworten.

Liebe Steffi, ganz herzlichen Dank von meiner Seite für dein Interesse und die Bereitschaft, mich deinen Followern vorzustellen!

 

1. Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Irene L. Krauß? 

Zurzeit bin ich eine schreibende Architektin mit walisischen Wurzeln und äthiopischem Herz, die mit ihrer großartigen kleinen Tochter im württembergischen Allgäu lebt und gerne malt. Neben den Büchern schlägt mein Herz noch für Kinder, Tiere und Musik, und ich bin gerne draußen in der Natur.

 

2. Seit wann schreibst Du und wie bist Du zum Schreiben gekommen? 

Ich schreibe seit vielen Jahren (seit ich sieben bin, ungefähr?) und hatte mir immer vorgenommen, richtige Bücher zu schreiben, wenn ich mal in Rente bin. So lange habe ich es aber nicht ausgehalten und daher vor ca. acht Jahren mit dem „ernsthaften“ Schreiben begonnen und 2014 mein erstes Kinderbuch veröffentlicht.

 

3. Wo schreibst Du Deine Bücher und folgst Du beim Schreiben bestimmten Ritualen (z.B. eine Lieblingstasse, die immer neben dem PC stehen muss)? 

Ich schreibe entweder in meinem kleinen Büro oder bei schönem, warmem Wetter auf der Terrasse oder im Garten. Feste Rituale gibt es nicht, aber eine Tasse mit Tee ist hilfreich, und ich schreibe gerne virtuell mit anderen zusammen in meiner Schreibgruppe. Das ist zwar nicht immer effizienter, als alleine zu schreiben, dafür viel lustiger. ^^

 

4. In welchen Genres bist du zu finden und welche Bücher hast Du bereits veröffentlicht? 

Ich schreibe Unterhaltungsliteratur für Kinder und Erwachsene, gerne mit viel Fantasie und etwas Humor. Bisher sind zwei Kinderbücher erschienen: „Timos Reise – oder: der Frosch, der keine Beine mehr hatte“, „Kalli Wermaus – das goldene Kalb“. Außerdem ein Unterhaltungsroman im Roadmoviestil „Teeparty“.

 

5. Dein aktuelles Buch Kalli Wermaus ist ein Fantasy Roman. Was fasziniert dich an Fantasygeschichten? 

Schon immer habe ich es geliebt, mir Geschichten auszudenken, und am besten geht das, wenn die Grenzen der Realität ausgeblendet sind. In einer Fantasygeschichte darf ich alles behaupten, solange es in sich schlüssig bleibt. Ich bin einfach ein Fan von Drachen, Einhörnern, Gnomen und Co.

 

6. Wird es eine Fortsetzung von Kalli Wermaus geben? 

Ja, er steckt gerade in seinem zweiten Abenteuer, das soll Ende des Jahres erscheinen. Diesmal taucht Kalli noch tiefer in die magische Welt ein. Fünf Bände sind geplant.

 

7. Worin besteht die größte Herausforderung beim Schreiben für kleine Leser?

Das Schönste am Kinderbuchschreiben ist aber das anschließende Vorlesen. Kinder sind ein absolut unmittelbares Publikum, du merkst sofort, ob sie bei dir sind oder nicht. Ihre Reaktionen sind unverfälscht, wenn sie lachen, ist es auch wirklich lustig. 

Die Herausforderung beim Schreiben allgemein besteht wohl darin, sich in die Gedankenwelt des Lesers hineinzuversetzen. Wenn er sich im Geschehen nicht irgendwo wiederfindet, legt er das Buch gelangweilt oder verstört weg. Ich muss Sprache und Inhalt darauf anpassen, was mein Leser erwartet und verkraftet. Bei Kindern ist dies stärker eingegrenzt, je jünger sie sind, umso mehr. Trotzdem darf das Buch nicht an Spannung oder Faszination verlieren. Ein gutes Kinderbuch fesselt auch Erwachsene.

 

8. Welche Bücher haben dich durch deine Kindheit begleitet?

Sobald ich selbst lesen konnte, waren es die Bücher von Astrid Lindgren, Tolkien und Michael Ende. „Die Kinder von Bullerbü“, „Mio mein Mio“, „Ronja Räubertochter“ und „Die Brüder Löwenherz“, „Die unendliche Geschichte“, „Momo“ und „Der kleine Hobbit“ waren meine Favoriten.

Das erste Lieblingsbuch war „Grimms Märchen“. Mein Vater las uns jeden Abend ein Märchen vor, meistens Rotkäppchen, und wenn er aus Langeweile etwas dazu erfand oder die Rollen ein wenig tauschte, hagelte es Protest.

 

9. Dank der sozialen Netzwerke ist der Kontakt zwischen Autor/in und Leser/Fan viel intensiver geworden. Wie denkst Du darüber? 

Ich mag das sehr, und zwar aus der Sicht von beiden Seiten. Es ist interessant, ein wenig über den Menschen zu erfahren, der das Buch geschrieben hat, was ich lese, oder den Menschen kennen zu lernen, der mein Buch liest. Besonders hängt mein Herz aber an den Bloggern, die quasi ein Bindeglied zwischen Lesern und Autoren sind. Sie kennen beide Seiten – Lesen und Schreiben – und gestalten in liebevoller Arbeit ihre Blogbeiträge.

 

10. Was planst Du für die Zukunft?

In puncto Büchern sind das ziemlich aktuell die Fortsetzung von Kalli Wermaus, ein historischer Liebesroman, ein zeitgenössischer New-Adult-Roman. Für die kommenden Jahre habe ich noch viele weitere Ideen J .

 

 

Vielen herzlichen Dank für Deinen Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Ich hoffe, dass wir noch viel von Dir hören bzw. lesen werden!

Ich habe zu danken, liebe Steffi, ich freue mich, dass ich hier sein durfte!

 

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10 Fragen an …

Elvira Zeißler

 

Liebe Elvira, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine 10 Fragen zu beantworten.

Danke, liebe Steffi. Ich freue mich sehr über diese Gelegenheit.

 

1. Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Elvira Zeißler?

Ich bin 36 Jahre alt, verheiratet und lebe mit meinem Mann und unseren zwei Töchtern im bergischen Land in der Nähe von Köln. Aufgewachsen in einem Haus voller Bücher bin ich schon immer gern in fantastische und abenteuerliche Geschichten eingetaucht. Und irgendwann habe ich einfach den nächsten Schritt gewagt und habe angefangen, mir solche Geschichten selbst auszudenken. Parallel dazu habe ich BWL studiert und habe anschließend in der freien Wirtschaft gearbeitet. Inzwischen bin ich hauptberufliche Autorin.

 

2. Seit wann schreibst Du und wie bist Du zum Schreiben gekommen?

Als Jugendliche habe sehr viel gelesen, war aber – gerade von Liebesgeschichten – oftmals recht enttäuscht, weil sie von Gefühlen sprachen, sie mich aber nicht spüren ließen. Also beschloss ich mit 17, selbst ein Buch über die Liebe zu schreiben. Das hat acht Jahre gedauert und schließlich ist mein Mystery-Liebesroman „Dunkles Feuer“ herausgekommen, der auf zwei Zeitebenen der Frage nachgeht, was Menschen aus Liebe zu tun bereit sind.

 

3. Wo schreibst Du Deine Bücher und wie lässt es sich mit Deiner Familie vereinbaren?

Ich habe den Luxus eines eigenen Arbeitszimmers, da schreibe ich dann auch meistens, es sei denn das schöne Wetter lockt mich in den Garten. Mit der Familie lässt sich das inzwischen relativ gut vereinbaren, da ich das Schreiben hauptberuflich betreibe. Während die Kinder im Kindergarten bzw. der Schule sind, kann ich mich voll darauf konzentrieren.

 

4. Folgst Du beim Schreiben bestimmten Ritualen (z.B. eine Lieblingstasse, die immer neben dem PC stehen muss)? 

Feste Rituale habe ich nicht. Ich habe meist etwas zu trinken in Reichweite – Milchkaffee, grünen Tee oder Wasser. Zum Schreiben brauche ich aber neben meinem Laptop nur eins – absolute Ruhe 😉

 

5. Du schreibst ja bekanntlich Fantasy Romane. Was fasziniert dich an Fantasygeschichten? 

Ich finde es großartig, die Grenzen unserer Realität verlassen zu können, ich liebe es Magie zu wirken und zu (be)schreiben. Ich finde, das Fantastische eröffnet unendliche Möglichkeiten, etwas zu erschaffen, was es genauso noch nicht gibt.

 

6. In Deinem aktuellen Buch spielt die Loreley eine tragende Rolle. Wie bist du auf die Idee gekommen? 

Die Loreley hat mich schon immer fasziniert. Als ich ein kleines Mädchen war, hat mein Vater mir das Loreleylied von Heinrich Heine beigebracht und es übt auch jetzt noch einen ganz besonderen Zauber auf mich aus. Schon immer wollte ich mal meine eigene Interpretation der Geschichte schreiben.

 

7. Du schreibst auch unter dem Pseudonym Ellen McCoy. Wie kam es dazu? 

Als Ellen McCoy schreibe ich Liebesromane ohne Fantasy-Elemente. Ich habe bewusst einen anderen Namen gewählt, um die Genres und damit die Erwartungen der Leser zu trennen. Außerdem finde ich, dass dieser Name sehr gut zu locker leichten Liebesromanen passt.

 

8. Welches Kinderbuch würdest du verschenken? Etwas aus der heutigen Zeit oder doch eher einen Klassiker?

Das ist schwierig. Derzeit gibt es natürlich viele tolle Kinderbücher – große und kleine – auf dem Markt, da könnte ich mich gar nicht entscheiden. Eins meiner eigenen Lieblingsbücher aus der Kindheit ist „Das Dschungelbuch“ von R. Kipling. Eine schöne Ausgabe davon würde ich jedem Kind wünschen, denn es steckt viel mehr Zauber und Botschaft darin als in dem gleichnamigen Disney-Trickfilm.

 

9. Dank der sozialen Netzwerke ist der Kontakt zwischen Autor/in und Leser/Fan viel intensiver geworden. Wie denkst Du darüber? 

Ich finde das toll. Zum Einen, weil ich den persönlichen Kontakt und das Feedback von Lesern, von denen einige inzwischen zu Freunden geworden sind, sehr schätze. Es ist wundervoll, direkte und ungefilterte Rückmeldungen zu meinen Büchern zu bekommen. Zum Anderen sitze ich den Großteil des Tages allein vor meinem Rechner, ich habe keine Kollegen, mit denen ich beim Kaffeeholen einen Plausch halten kann. Die sozialen Medien helfen mir dabei, Kontakt zu gleichgesinnten zu halten, die eben nicht im selben Haus wie ich sind.

 

10. Was planst Du für die Zukunft?

Noch viele, viele Bücher 🙂 Im November wird mein zweiter Ellen McCoy-Roman erscheinen und danach ist wieder eine Fantasy-Geschichte dran. Ellen und Elvira werden sich also auch weiterhin fleißig abwechseln 😉

 

Vielen herzlichen Dank für Deinen Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Ich hoffe, dass wir noch viel von Dir hören bzw. lesen werden!

 

Danke auch für die interessanten Fragen, es hat mir viel Spaß gemacht, heute etwas über mich und meine Bücher zu erzählen.

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10 Fragen an …

Johannes Schütte

 

 

Lieber Johannes, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine 10 Fragen zu beantworten.

 

1. Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Johannes Schütte?

Mein Name ist Johannes Schütte. Ich bin 66 Jahre jung und seit 3 Jahren Rentner. Vorher war ich Bürokaufmann. Seit 1960 wohne ich in Delmenhorst bei Bremen.

 

2. Seit wann schreibst Du und wie bist Du zum Schreiben gekommen?

Ich schreibe seit meiner Kindheit. Also seit dem ich zur Schule gehe. Schon seinerzeit schrieb ich in Schulhefte Western. Dann sah ich 1966 Raumpatrouille Orion und schrieb dann einen ähnlichen SF Roman. Erst so um 2001 begann ich endlich Tanja Sternenlicht zu entwickeln. Mir ist das Schreiben also in meine Wiege gelegt worden.

 

3. Wo schreibst Du Deine Bücher und folgst Du beim Schreiben bestimmten Ritualen (z.B. eine Lieblingstasse, die immer neben dem PC stehen muss)?

Meine Gedanken erhalte ich oft im Cafe bei einer Tasse Cappuccino. Oder wenn ich still zuhause sitze. Dann beginnt das Kopfkino und ich schreibe Plots oder Treatments. So entwickele ich langsam in binnen einiger Tage die ersten Gedanken ohne Redewendungen. Die kommen dann beim Schreiben.

 

4. In welchen Genres bist du zu finden und welche Bücher hast Du bereits veröffentlicht?     

Ich bin in den Genren SF, Fantasy und seit 2001 in Kinderbuchschreiben zu finden. Ich habe bereits „Tanja Sternenlicht. Die Reise zur Erde/Dunkelplanet“ und „Abenteuer im Baumburgwald“ veröffentlicht. Sie sind bei allen Händlern zu bestellen.

 

5. Mit Tanja Sternenlicht hast du eine kleine Weltraumheldin erschaffen. Wie bist du auf die Idee gekommen?

2001 bis 2003 war ich Gesellschafter einer größeren Medienfirma. Dort hatte man eine Kinderplattform www.robimax.de. Hier gab es Abenteuer auf der Insel Xamibor für Kinder. Ich erfand dort zusätzlich die Figur Tanja Sternenlicht und baute sie aus. Das passte auch zusammen mit den grünen Nebel, der aus dem Weltraum kommt.

 

6. Warum gerade Astronomie für Kinder?

Kinder sind unsere Zukunft. Sie müssen den Stoff, aus dem die Sternen sind, erhalten. Und sie sind neugierig, weil viele auch gerne ins Planetarium gehen. Dort erleben sie eine andere Welt, die von Geschichten und Fakten begleitet sind.

 

7. Worin besteht die größte Herausforderung beim Schreiben für kleine Leser?

Das man als Autor Kind bleibt und sich der Sprache der Kinder eigen macht. Nur so gelingt es ein Kinderbuch zu schreiben.

 

8. Welche Bücher haben dich durch deine Kindheit begleitet?

Winnetou und Old Shatterhand. Ich wollte Cowboy werden.

 

9.Dank der sozialen Netzwerke ist der Kontakt zwischen Autor/in und Leser/Fan viel intensiver geworden. Wie denkst Du darüber? 

Ich habe selbst soziale Netzwerke wie „Autoren stellen Leseproben vor“ , wo über viele Autoren sich befinden. Ich will sie fördern und das sie sich gegenseitig helfen. Wir sind eine Einheit. Wir schreiben für Leser. Und über das Netzwerk kann ein Autor schneller viel erreichen. Da braucht man nicht mehr die Postkutsche, sondern das Internet.

 

10. Was planst Du für die Zukunft? 

Erst einmal Werbung für meine beiden Bücher zu treiben. Dann folgt sicherlich ein neues Kinderbuch und auch ggf. ein SF Roman., den ich in Vorbereitung habe. Er ähnelt Raumpatrouille Orion.

 

Vielen herzlichen Dank für Deinen Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Ich hoffe, dass wir noch viel von Dir hören bzw. lesen werden!

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10 Fragen an …

Manuela Kuck

Foto: © Milena Schlösser

 

Liebe Frau Kuck, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass Sie sich die Zeit genommen haben, meine 10 Fragen zu beantworten.

 

1. Stellen Sie sich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Manuela Kuck?
Eine Frau, die sich ein Leben ohne das Schreiben, das Erfinden von Geschichten nicht vorstellen kann. Darüber hinaus: voller Bewegungsdrang, sportbegeistert, tiervernarrt, ungeduldig, in raschem Wechsel himmelhochjauchzend, laut lachend und zu Tode betrübt; dankbar für wundervolle Söhne, eine stets unterstützende Partnerin sowie innige Freundschaften und einen inspirierenden Agenten, den ich als Taktgeber und kreativen Begleiter empfinde.

 

2. Sie schreiben unter Ihrem richtigen Namen Manuela Kuck und dem Pseudonym Katharina Peters. Wie kam es zu dem Pseudonym?

Der Name Katharina Peters beinhaltet einen klaren Neubeginn und eine Abgrenzung gegenüber den Niedersachsen- und Berlinkrimis, die ich zuvor in einem anderen Verlag publiziert hatte. Mit dem Aufbau-Verlag gab es bereits im Vorfeld Verhandlungen, spruchreif wurde das Projekt „Rügen“ jedoch erst, als die ersten Johanna-Krass-Krimis unter meinem Klarnamen veröffentlicht waren. Wir wollten hier einen deutlichen Schnitt markieren. Zudem ist Katharina Peters der Mädchenname meiner Mutter, die ebenfalls ein echtes „Wasser- und Inselwesen“ war. Ich fühle mich völlig eins mit dem Namen.

 

3. Welche Bücher haben Sie bisher veröffentlicht und in welchem Genre sind sie zu finden?

Es sind zu viele, um sie hier einzeln aufzuzählen – an die 30 Titel insgesamt, darunter auch Liebesromane. Meine produktivste Zeit beginnt 2010 – mit den ersten Krimis. Seit 2012 publiziere ich im Aufbau-Verlag, wo mittlerweile 3 Reihen erscheinen: Rügen, Wismar sowie Berlin-Brandenburg.

 

4. Wo schreiben Sie Ihre Bücher und folgen Sie beim Schreiben bestimmten Ritualen (z.B. eine Lieblingstasse, die immer neben dem PC stehen muss)?

In der Regel sitze ich in meinem Arbeitszimmer am Schreibtisch. Ein, zwei Hunde räkeln sich auf dem Teppich, Katze Theresa liegt häufig neben dem Laptop oder in einem Ablagekorb. Ich brauche: Ruhe, idealerweise Stille, zwischendurch eine große Portion Eis. Meine produktivste Zeit ist der frühe Morgen, doch mitten im Schreibprozess bin ich auch abseits des Schreibtisches rund um die Uhr mit meinem Manuskript beschäftigt.

 

5. Haben Sie Angst vor dem „weißen Blatt“? Was tun Sie gegen Schreibblockaden?

Die erste Seite ist durchaus eine besondere Herausforderung, bei jedem Roman aufs Neue. Ich brauche ein Bild, eine Stimmung, die Erschütterung des Helden oder Opfers, das Böse oder auch Banale der Tat.

Wenn es mal stockt – raus in den Garten, Wald oder in einen Tagtraum abtauchen, auch mal mit Kopfhörern auf den Ohren, und manchmal winzige Ideensplitter zusammenklauben oder auch d i e „großartige“ Idee aufgreifen. Und dann: einfach losschreiben, im Vertrauen darauf, dass sich die Dynamik der Geschichte zu entfalten beginnt, auch wenn sie nicht immer sofort erkennbar ist.

 

6. Was bereitet Ihnen mehr Schwierigkeiten, der Anfang oder das Ende eines Buches?

Von Schwierigkeiten würde ich nicht sprechen. Der Anfang (siehe vorherige Frage) stellt eine Herausforderung dar, der Schluss entwickelt sich. Klingt banal, ist aber so. Ich stürme manchmal etwas zu rasch dem Ende entgegen, weil ich das Gefühl habe, nun ist alles gesagt. Doch die Intention fließt aus der Handlungsdynamik einem unverweigerlichen Schluss entgegen. Ich muss dann nur noch die richtigen Worte finden.

 

7. Haben Ihre Protagonisten einen Bezug zu Ihrem realen Leben oder lassen Sie sie Ihrer Fantasie entspringen?

Schwer zu sagen. Selbstverständlich mischen sich die eigene Erfahrungen oder auch Schicksalsschläge mit der Fantasie, den Vorlieben und Abneigungen, Interessen und Alltagsgeschehnissen; auch große und kleine Politik spielt eine Rolle. Wie groß der jeweilige Anteil ist, scheint mir unwichtig, so lange eine lebhafte und authentische Persönlichkeit vor dem inneren Auge der LeserIn entsteht und ihn/sie überzeugt.

 

8. Dank der sozialen Netzwerke ist der Kontakt zwischen Autor/in und Leser/Fan viel intensiver geworden. Wie denken Sie darüber?

Der Austausch ist spontaner, direkter, persönlicher geworden. Ich erlebe diese Entwicklung als durchaus anregend.

 

9. Welches Buch würden Sie mit auf eine einsame Insel nehmen?

Ein Buch mit tausend Überlebenstips und -tricks. Ich bin nämlich kein besonders praktisch oder handwerklich begabter Mensch. Ein solches Werk würde mir das Überleben ermöglichen. Und während ich überlebe, denke ich mir ein paar Geschichten aus …

 

10. Was planen Sie für die Zukunft?

Ganz einfach: weitere Krimis oder auch Thriller.

 

Vielen herzlichen Dank für Ihren Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Ich hoffe, dass wir noch viel von Ihnen hören bzw. lesen werden!

 

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10 Fragen an …

Anna Fischer

 

Liebe Anna, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine 10 Fragen zu beantworten.

1.Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Anna Fischer?

Der Name »Anna Fischer« ist eine Liebeserklärung an meine verstorbene Mutter und steht für »Liebesromane mit Seele, Herz und einer ordentlichen Portion Humor«!Ich möchte Geschichten erzählen mit einer Botschaft, um die Welt vielleicht ein klein bisschen zum Positiven zu verändern, weil dem Leser das Gelesene motiviert, seine Träume anzugehen und Vertrauen in sich selbst zu fassen. Oder auch nur, um ihm einfach mal für ein paar Stunden die Alltagssorgen vergessen zu lassen und zum Lachen, Weinen und Träumen zu bringen.

 

2. Seit wann schreibst Du und wie bist Du zum Schreiben gekommen?

Vor 20 Jahren starb meine Mutter an Krebs. Für mich diente daraufhin das Schreiben als Therapie. Bald merkte ich, dass es mir eine Herzensangelegenheit ist und ich hab mich intensiv mit dem Handwerk des Schreibens beschäftigt. Es war und ist wie eine Sucht, sich immer weiter zu entwickeln.

 

3. Welche Bücher hast Du bisher veröffentlicht und in welchem Genre sind sie zu finden?

Als Anna Fischer habe ich bislang „Herz in Reparatur“, „Liebe deine Träume“ und „Seelenkuss mit Himbeereis“ veröffentlicht. Und zusammen mit Annika Bühnemann zwei weitere Romane – die wir uns aber aufgeteilt haben. Ende Juli wird daher „Traummänner und andere Hirngespinste“ von mir alleine nach einer intensiven Überarbeitung wieder veröffentlicht.

 

4. Hast Du Angst vor dem „weißen Blatt“? Was tust Du gegen Schreibblockaden?

Sowas kenne ich nicht. Ich hab eher das Problem, dass ich nicht hinterher komme, alle Stoffe niederzuschreiben, die ich bereits vor dem inneren Auge habe.

Was ich gegen Schreibblockaden tun würde? Mich mit meinen Figuren beraten. Sie weisen mir den Weg. 🙂

 

5. Folgst Du bestimmten Ritualen beim Schreiben (z.B. eine Lieblingstasse, die immer neben dem PC stehen muss)?

Ich brauche zum Start immer eine Tasse Hafermilch mit einem Schuss Kaffee und Agavendicksaft. Und am energiegeladensten bin ich, wenn ich zuvor einige Jogging-Runden absolviert hab. Meine Lieblingsschreibphase ist der Vormittag. Ich lebe nach dem Motto: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Und vergnügen kann ich mich viel eher, wenn ich was geleistet hab.

 

6. Woher nimmst Du die Inspiration für Deine Bücher?

Ich halte die Augen auf. Nachrichten lesen. Und einfach mal im Dunkeln im Bett liegen und brainstormen.

 

7. Haben Deine Protagonisten einen Bezug zu Deinem realen Leben oder lässt Du sie Deiner Fantasie entspringen?

Ja, ich entnehme natürlich viel der Realität und realen Bekanntschaften. Aber irgendwann erreichen meine Figuren bei der Konzeption diese gewisse Eigenständigkeit und sie sind unvergleichlich sie selbst – und dann geht es mit der Geschichte erst los.

 

8. Dank der sozialen Netzwerke ist der Kontakt zwischen Autor/in und Leser/Fan viel intensiver geworden. Wie denkst Du darüber?

Fluch und Segen zugleich. Es ist schön, zu sehen, welche Bekanntschaften und Freundschaften sich entwickeln – auch unter Kollegen. Aber es ist natürlich auch extrem zeitintensiv/zeitraubend. Und manchmal vermisse ich den Respekt vor der Arbeit eines Autors. Früher war das mal anders.

 

9. Mit welcher literarischen Figur würdest gerne einmal einen Tag verbringen?

Mit Matt aus „Herz in Reparatur“. ich glaube, das ist mir die bislang liebste Person.

 

10. Was planst Du für die Zukunft?

Ende Juli erscheint wie gesagt eine überarbeitete Version von „Traummänner und andere Hirngespinste“. Dann kommt Ende August „Küsse in der Luft (AT)“ auf den Markt. Der Auftakt meiner ersten Reihe. Und für Ende Oktober plane ich ein Wintermärchen. im März nächsten Jahres dann wohl den zweiten Teil der Reihe – im Herbst den dritten und dann habe ich noch ein tragikomisches Buch in Bearbeitung, das ich gerne Anfang 2019 veröffentlichen möchte.

 

Vielen herzlichen Dank für Deinen Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Ich hoffe, dass wir noch viel von Dir hören bzw. lesen werden!

 

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10 Fragen an …

Jobst Schlennstedt

 

 

Lieber Jobst, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine 10 Fragen zu beantworten.

 

1. Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Jobst Schlennstedt?
Die ersten 21 Jahre meines Lebens habe ich in meiner Heimat Herford verbracht. Doch nach dem Abitur und dem Zivildienst war für mich klar, dass es mich weg aus Ostwestfalen zieht. Zum meinem Studium zog es mich eher zufällig ins oberfränkische Bayreuth. 2004 war ich dann schließlich diplomierter Wirtschaftsgeograph.

Aus beruflichen Gründen ging es dann in den hohen Norden nach Lübeck. Aber auch weil ich die Stadt bereits aus meiner Kindheit kannte. Wir haben des Öfteren an der Ostsee Urlaub gemacht.

Dort lebe ich mit meiner Frau Alexandra, die ich im Studium kennengelernt habe, und meinen beiden Kindern. Hauptberuflich bin ich Geschäftsführer eines Beratungsunternehmens für die Hafen- und Logistikwirtschaft. Letztes Jahr bin ich übrigens 40 geworden 😉

 

2. Seit wann schreibst Du und wie bist Du zum Schreiben gekommen?

Ich hatte schon als Jugendlicher einen Hang dazu, Geschichten zu schreiben. Damals waren es vor allem Science-Fiction-Romane, die mich inspiriert haben. Später habe ich dann viele skandinavische und englische Krimis gelesen. Meinen ersten eigenen Kriminalroman habe ich allerdings erst mit 30 geschrieben, kurz nachdem ich nach Lübeck gezogen bin. Die Stadt mit ihrer Geschichte hat mich so sehr fasziniert – und tut es heute noch immer -, dass ich eines Tages einfach begonnen habe, einen Krimi zu schreiben, der in Lübeck spielt. Kriminalkommissar Birger Andresen war geboren. Später habe ich dann auch noch den Lübecker Privatermittler Simon Winter erfunden, der seinerseits bereits in drei Fällen ermittelt hat.

Die Ideen entstehen im Grunde überall. Als Geschäftsführer eines Beratungsunternehmens für die Hafen- und Logistikwirtschaft sind es gelegentlich wirtschaftliche Themen, die mich inspirieren. Weil ich eng mit der öffentlichen Hand zusammenarbeite, drängen sich auch mal politische Themen auf. Und ganz oft sind es nur kleine Zeitungsmeldungen, die ich aufgreife und nach und nach zu einer Geschichte weiterentwickele. In letzter Zeit interessieren mich historische Themen, die ich selbst noch erlebt habe, z. B. der Untergang der MS Estonia. Ich versuche dann, diese Ereignisse in die Gegenwart zu übertragen und meine Protagonisten in ähnlichen Fällen ermitteln zu lassen.

Für mich bedeutet der Kriminalroman, aktuelle Themen in spannender Weise aufzuarbeiten. Ich möchte keine Texte schreiben, die mich selbst langweilen würden oder irgendeinen Anspruch erfüllen, nur um bei Literaturkritikern beliebt zu sein. Der Kriminalroman wird leider noch immer manchmal belächelt, dabei spiegelt er am besten die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Themen der Gegenwart wieder. Alles, was uns in dieser Welt beschäftigt, kann durch den Kriminalroman transportiert werden. In Deutschland ist es (leider) so, dass mit dem großen Erfolg der Regionalkrimis das Image des Krimis nicht unbedingt aufgebessert wurde. Ein guter Krimi ist auch nicht gleich ein guter Krimi, nur weil er in einer bestimmten Stadt oder Region spielt. Es sollte immer die Handlung im Vordergrund stehen. 

 

3. Wo schreibst Du Deine Bücher und folgst Du beim Schreiben bestimmten Ritualen (z.B. eine Lieblingstasse, die immer neben dem PC stehen muss)?

Meistens schreibe ich auf der Couch mit dem Notebook auf den Beinen. Oft spreche ich aber auch in mein Handy ein, sodass meine Worte direkt in Sprache umgewandelt werden. Letztlich kann ich tatsächlich überall schreiben. Was mir beim Schreiben immer hilft ist ein Glas kühler, trockener Weißwein und ein paar gesalzene Cashew-Kerne ;-

 

4. Was bereitet Dir mehr Schwierigkeiten, der Anfang oder das Ende eines Buches?

Eigentlich weder noch. Ideen für einen Anfang habe ich immer sehr schnell. Und auch das Ende bildet sich recht schnell in meinem Kopf. Am problematischsten ist oftmals eher die Phase dazwischen. Die Zweifel, die einen Autor zur Hälfte eines Manuskripts kommen, ob man mit dem, was man gerade schreibt, überhaupt auf dem richtigen Kurs liegt. Der Prozess des Schreibens kann durchaus auch qualvoll sein. Am Ende ist dann aber wieder schön. Meistens.

 

5. Welche Bücher hast Du bisher geschrieben und in welchem Genre sind sie zu finden?

Ich habe seit 2006 bislang 16 Kriminalromane (10 mit meinem Lübecker Kommissar Birger Andresen, 3 mit meinem Lübecker Privatermittler Simon Winter, 2 Ostwestfalen-Krimis und einen Bayreuth-Krimi) sowie einen Thriller geschrieben. Außerdem mehr als 20 Kurzkrimis, die verschiedenen Anthologien erschienen sind. Einige davon sind in meinem Kurzgeschichtenband „Kleine Küstenmorde“ veröffentlicht.

Gemeinsam mit meiner Frau habe ich zudem 6 Reiseführer aus der 111 Orte-Reihe geschrieben (Ostseeküste Schleswig-Holsteins, Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommern, Lübeck, Lüneburger Heide, Ostwestfalen-Lippe, Bielefeld).

 

6. Was schreibst Du lieber, Krimis oder Reiseliteratur? Und warum?

Ich schreibe lieber (Kriminal-)Romane, weil ich es einfach liebe, Geschichten zu erzählen. Bislang gehen mir die Ideen zum Glück auch noch nicht aus. Bei den Reiseführern ist es so, dass hauptsächlich meine Frau die Texte schreibt, während ich recherchiere und die Fotos mache. Das macht großen Spaß und bildet noch dazu.

 

7. Haben Deine Protagonisten einen Bezug zu Deinem realen Leben oder lässt Du sie Deiner Fantasie entspringen?

Ich habe anfangs eigentlich immer darauf geachtet, dass eine gewisse Distanz zwischen meinem Kommissar und mir als Autor besteht. Im Laufe der Jahre ist diese Distanz jedoch fast verschwunden. Ich erwische mich dabei, in gewissen Situationen darüber nachzudenken, wie denn z. B. Kommissar Andresen jetzt gerade entscheiden würde. Oder aber ich zögere, wenn es darum geht, seinem privaten Leben eine weitere dramatische Wendung zu geben, weil ich ihn nicht noch mehr belasten will. Letztlich muss man als Autor seine Figuren schon ein Stück weit selbst „leben“, um ihnen Authentizität zu verleihen. Das heißt allerdings nicht, dass ich mir wünsche, das zu erleben, was Andresen alles so widerfährt.

 

8. Dank der sozialen Netzwerke ist der Kontakt zwischen Autor/in und Leser/Fan viel intensiver geworden. Wie denkst Du darüber?

Grundsätzlich finde ich diese Entwicklung durchaus gut. Ein Feedback entsteht auf diese Weise viel schneller, man spürt auch, was den Leser interessiert. Gleichzeitig nimmt die Qualität der Kontakte allerdings auch ein wenig ab. Sagen wir mal so: Ich nutze die sozialen Medien in einem für mich überschaubaren Umfang. Um es professioneller zu betreiben, fehlt mir aufgrund meines Erstjobs allerdings häufig die Zeit. Zudem möchte ich aber auch kein gläserner Autor sein.

 

9. Mit welcher literarischen Figur würdest Du gerne einmal einen Tag verbringen?

Also mit meinen eigenen Figuren muss ich nicht tauschen, die bewegen sich ja ohnehin den ganzen Tag über in meinem Kopf.

Wer ich aber wirklich gerne wäre: Arthur Dent, Protagonist aus Douglas Adams‘ „Per Anhalter durch die Galaxis“. Mein all time-Klassiker. Danach sollte eigentlich jeder die Welt mit anderen Augen sehen.

 

10. Was planst Du für die Zukunft?

Im Mai ist mein neuester Birger Andresen-Fall „Nebelmeer“ erschienen. Es handelt sich um den zehnten Fall mit ihm, wenn ich die beiden im Selbstverlag erschienenen Fälle dazuzähle. Ein elfter Fall wird im Frühjahr 2018 folgen.

Es gibt weitere Ideen für Krimis und auch 111 Orte-Bücher, aber in Zukunft möchte ich mich auch einer Idee widmen, die seit geraumer Zeit in mir reift. Ein Gesellschaftsroman, der in Lübeck spielen soll. So etwas Ähnliches soll es ja schon einmal gegeben haben 😉 Nur dass mein Buch im Jahr 1990 einsetzt und bis in die Gegenwart reichen soll, ich könnte mir sogar eine Trilogie vorstellen. Es ist die Zeit, in der ich Jugendlicher war und erwachsen geworden bin. Mal sehen, ob mir so etwas liegt. Ich bin selbst ganz gespannt.

 

Vielen herzlichen Dank für Deinen Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Ich hoffe, dass wir noch viel von Dir hören bzw. lesen werden!

 

 

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10 Fragen an …

Andrea R. Klier

 

Liebe Andrea, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine 10 Fragen zu beantworten.

 

1. Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Andrea R. Klier?

Mein Name ist Andrea Klier, als Autorin kennt man mich jedoch unter dem Pseudonym A.R. Klier. Ich komme gebürtig aus München, wo ich gerade auch mein Studium absolviere. Seit vergangenem Jahr habe ich als Selfpublisherin zwei Bücher – die Krimis Anfängerfehler und Folgefehler – veröffentlicht, meinen Debütroman Kein Weg Zurück jedoch schon 2014 in einem Verlag veröffentlichen lassen.

 

2. Seit wann schreibst Du und wie bist Du zum Schreiben gekommen? 

Meine ersten Schritte als Autorin habe ich schon zu Schulzeiten 2009 gewagt, in dem ich meinen Debütroman Kein Weg Zurück in einem kleinen Verlagshaus veröffentlicht habe. Wie genau ich aber zum Schreiben gekommen bin, kann ich im Nachhinein gar nicht genau sagen – ich habe schon immer gerne gelesen und mir selbst Geschichten ausgedacht. Da war es nur noch ein kleiner Schritt, diese Geschichten auch aufzuschreiben.

 

3. Wo schreibst Du am liebsten? 

Mein Lieblingsplatz zum Schreiben ist tatsächlich das Sofa, inmitten von gemütlichen Kissen und Laptop auf dem Schoß, so kann ich am Besten in die Handlung abtauchen und alles um mich herum vergessen.

 

4. Welche Bücher hast Du bisher geschrieben und in welchem Genre sind sie zu finden? 

Kein Weg Zurück Teil 1 bis 4 sind romantische Romane

Anfängerfehler und Folgefehler sind Krimis

 

5. Deine Bücher Anfängerfehler und Folgefehler handeln von einem Organspendeskandal und mutigen Jungärzten. Wie bist Du gerade auf dieses Thema gekommen? 

Ich wollte ursprünglich Medizin studieren und habe Erfahrungen im Rettungs- und Sanitätsdienst, aber auch im Krankenhaus in der Pflege und im OP sammeln können – da lag das Thema der Bücher irgendwie auf der Hand. Dass es am Ende ein Organspendeskandal geworden ist, hat sich aber erst während des Schreibens entwickelt.

 

6. Was bereitet Dir mehr Schwierigkeiten, der Anfang oder das Ende eines Buches?

Es ist beides manchmal sehr einfach, manchmal schwieriger.

Bei Anfängerfehler habe ich lange am Schluss gearbeitet, bei Folgefehler waren Anfang und Ende schnell fertig. Beim aktuellen Projekt kämpfe ich dagegen mit dem Anfang.

Es hängt einfach von den Figuren und der Handlung ab und wie ich damit zurechtkomme. Manchmal muss man sich mit den Charakteren erst anfreunden.

7. Wie entstehen die Ideen für Deine Bücher und was inspiriert Dich beim Schreiben?

Viele Ideen entstammen meiner Zeit aus dem Krankenhaus oder Rettungsdienst – da passt ein kleines Detail oder ein Gedanke und wird oft erst Jahre später in ein großes Handlungsnetz verwoben. Ich kann also sagen, dass ich viele Grundideen in den Büchern so oder so ähnlich auch schon erlebt oder mitbekommen habe.

Abseits der Sachebene lass ich mich vor allem von Musik inspirieren, da schreibt es sich am allerbesten.

 

8. Dank der sozialen Netzwerke ist der Kontakt zwischen Autor/in und Leser/Fan viel intensiver geworden. Wie denkst Du darüber?

Es ist definitiv spannend.

Ich freue mich über jeden Leser, den ich persönlich kennenlerne oder mit dem ich mich über Nachrichten austauschen kann. Ich bekomme so auch direktes, ungefiltertes Feedback, das teilweise in die nächsten Projekte mit einfließt. So habe ich die Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln und zu verbessern. Aber unterm Strich finde ich, man kann als Autor von so einem engen Kontakt durchaus profitieren.

Gleichzeitig muss ich aber auch ganz klar sagen, es ist ein sehr zeitintensives Vergnügen und für mich dank Vollzeitstudium nicht immer möglich – die Antworten kommen dann halt mit etwas Zeitverzögerung.

 

9. Welches Buch würdest Du mit auf eine einsame Insel nehmen? 

Schwer zu sagen, da kann ich mich aus dem Stehgreif gar nicht festlegen. Vermutlich etwas von James Patterson oder eine richtig gute Biografie.

 

10. Was planst Du für die Zukunft?

Ich möchte mein Studium abschließen und dabei die Schreiberei nicht aus den Augen verlieren – alles weitere ist Zugabe.

 

Vielen herzlichen Dank für Deinen Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Ich hoffe, dass wir noch viel von Dir hören bzw. lesen werden!

 

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10 Fragen an …

Marc Freund

 

Lieber Marc, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine 10 Fragen zu beantworten.

Liebe Steffi, ich danke Dir für Dein Interesse und grüße bei dieser Gelegenheit alle Leserinnen und Leser, die Deine Seite besuchen.

 

1.Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Marc Freund? 

Das frage ich mich selbst auch manchmal. 😉 Also, auf geht’s: Ich wurde 1972 geboren und zwar in der schönen Fördestadt Flensburg. Aufgewachsen bin ich in dem kleinen Dorf Osterholz, das direkt an der Ostsee liegt. Nach über zwanzig Jahren Berufsleben habe ich Ende 2016 den Entschluss gefasst, den Laden hinzuschmeißen und mich mit der Tätigkeit selbständig zu machen, die ich am liebsten ausübe: dem Schreiben.

 

2. Seit wann schreibst Du und wie bist Du zum Schreiben gekommen? 

Ich schreibe im Prinzip schon seit meiner Schulzeit, in der ich anfing, nicht benötigte Schulhefte zunächst mit kurzen, dann mit längeren Texten vollzuschreiben. Im Alter von 13 Jahren habe ich von meinen Eltern eine Schreibmaschine geschenkt bekommen. Was daraufhin an Geräuschen aus meinem Zimmer drang, war das unaufhörliche Geklapper von Tasten, das obligatorische „Pling“, wenn das Zeilenende erreicht war und das Einspannen von frischem Papier. Ich bin froh, dass ich diese Zeit noch mitgemacht habe, denn es hat mir bis heute eine ganz besondere Beziehung zu Papier erhalten. Klingt komisch? Ist es wahrscheinlich auch. Aber es ist so. Ach so ja, zum Schreiben bin ich über das Lesen gekommen. Ich glaube, das funktioniert auch gar nicht anders. Seit ich lesen kann, liegt immer ein Buch auf meinem Nachtschrank.

 

3. Wo schreibst Du Deine Bücher und folgst Du beim Schreiben bestimmten Ritualen (z.B. eine Lieblingstasse, die immer neben dem PC stehen muss)? 

Ich schreibe zumeist in meinem Arbeitszimmer an meinem Laptop. Da herrscht die nötige Ruhe und Abgeschiedenheit. Ja, Schreiben ist eine verdammt einsame Tätigkeit. Aber solange es Menschen gibt, zu denen man dann wieder zurückkehren kann, ist alles in Ordnung. Bestimmte Rituale habe ich übrigens nicht. Jedenfalls nicht bewusst. Bevor ich schreibe, lese ich zumeist noch kurz in einigen Hörspiel- und Romanforen. Das ist wie in Fachzeitschriften blättern. Ansonsten versuche ich mir so etwas wie Rituale gar nicht erst anzugewöhnen. Denn was passiert, wenn DIE Lieblingstasse über den Tischrand kullert und in tausend Scherben zerspringt? Das möchte ich mir gar nicht ausmalen.

 

4. Was bereitet Dir mehr Schwierigkeiten, der Anfang oder das Ende eines Buches? 

Knifflige Frage. Wenn ich jetzt „weder noch“ schreibe, klingt es überheblich. In der Tat ist es so, dass ich mir schon relativ gründlich Gedanken über den Anfang eines Buches mache. Hier ist vor allem der erste Satz entscheidend. Mit dem muss ich zu mindestens 120% zufrieden sein. Aber die Geschichte, die ich erzählen will, gibt mir diesen Satz vor. Ich stelle mir die Anfangsszene vor, und kurze Zeit später ist der erste Satz geboren. Von da an geht es fast automatisch weiter. Mit dem Ende ist es ähnlich. Meine Geschichte gibt mir das Ende vor, und daraus entwickelt sich der letzte Satz. Nach Möglichkeit sollte das einer sein, über den die Leserin/der Leser noch über das Ende des Romans hinaus nachdenkt.

 

5. Welche Bücher hast Du bisher geschrieben und in welchem Genre sind sie zu finden?

Bisher habe ich fünf Kriminalromane veröffentlicht. Im Einzelnen waren das:

Das Haus am Abgrund (Boyens-Buchverlag, Heide, 2013)

Endstation Steilküste (Boyens-Buchverlag, Heide, 2014)

Knickgeflüster (Boyens-Buchverlag, Heide, 2016)

Mühlenmord (Boyens-Buchverlag, Heide, 2017)

Lady Bedfort und die Stille des Todes (Hörplanet, 2015)

Darüber hinaus schreibe ich aber auch noch für den Bastei-Verlag an den Heftroman-Serien „Geisterjäger John Sinclair“ und „Dark Land“ mit. Das sind, wie die Namen sicher schon erahnen lassen, Grusel- bzw. Horror-Romane.

Dazu kommen noch jede Menge Hörspiele, die ich mit großer Begeisterung schreibe. Hier vor allem Kriminalhörspiele (Lady Bedfort, Edgar Wallace, Sherlock Holmes: Die neuen Fälle, Professor van Dusen: Die neuen Fälle, Charlie Chan, Pater Brown), dazu Thriller (MindNapping), Grusel/Horror (Geister-Schocker, Gespenster-Krimi) und Abenteuerhörspiele (Jules Verne – die neuen Abenteuer des Phileas Fogg) und noch einiges mehr.

 

6. Dein neues Buch Mühlenmord spielt in dem Museumsdorf Unewatt. Wie bist auf diesen Ort gekommen? 

Ich wollte sehr gerne für meinen Roman eine echte Windmühle als Schauplatz der Handlung. Davon existieren ja bei uns im Norden noch einige sehr schöne Exemplare. Das Museumsdorf Unewatt bot zusätzlich noch einen besonderen Reiz durch weitere interessante historische Gebäude und eine gewisse Abgeschiedenheit, die der Romanhandlung sehr zuträglich war. Insofern passte Mühlenmord sehr gut nach Unewatt.

 

7. Haben Deine Protagonisten einen Bezug zu Deinem realen Leben oder lässt Du sie Deiner Fantasie entspringen? 

Jeder Schriftsteller, der behauptet, seine Romanfiguren hätten nichts, aber auch gar nichts mit seinem eigenen Leben zu tun, lügt. Es fließt bewusst oder unbewusst immer etwas in die Handlung ein, das dem selbst Erlebten oder selbst Empfundenem entspringt. Insofern sind auch meine Figuren immer eine Mischung aus (verfremdeten) realen Personen und rein fiktiven Figuren. Manches Mal mache ich mir den Spaß und baue kleine private Details in die Handlung ein, die aber meist nur mir nahestehende Personen deuten können.

8. Dank der sozialen Netzwerke ist der Kontakt zwischen Autor/in und Leser/Fan viel intensiver geworden.              Wie denkst Du darüber? 

Ich nutze Teile dieser Netzwerke sehr gerne, weil mir nicht nur der Kontakt zu Lesern wichtig ist, sondern auch deren ehrliche Meinung zu meinen Hörspielen oder Romanen. Ich freue mich immer, wenn jemand einen Kommentar hinterlässt. Ehrlich und konstruktiv geäußerte Kritik nehme ich zudem sehr ernst.

9. Mit welcher literarischen Figur würdest Du gerne einmal einen Tag verbringen? 

Mal überlegen, Spiderman, Superman und Batman fallen schon mal weg. Wegen meiner Höhenangst. James Bond? Lieber nicht, da geht mir zu viel zu Bruch. Graf Dracula? Nicht schlecht, aber der ist nachtaktiv. Sherlock Holmes, Hercule Poirot, Miss Marple? Langweilig, die wissen ja immer alles besser. Es bleibt vermutlich nichts anderes übrig, als mit Philip Marlowe einen trinken zu gehen.

 

10. Was planst Du für die Zukunft?

Ich möchte natürlich gesund bleiben und noch ganz viel schreiben, weil ich das Gefühl habe, noch längst nicht alles erzählt zu haben. Ganz konkrete Pläne gibt es bereits zu einem weiteren Ostsee-Krimi, auf den ich mich schon ganz besonders freue.

 

Vielen herzlichen Dank für Deinen Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Ich hoffe, dass wir noch viel von Dir hören bzw. lesen werden!

Ich bedanke mich auch herzlich für die spannenden Fragen. Es hat großen Spaß gemacht, sie zu beantworten. Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern hier auf Deinen Seiten eine spannende Zeit und immer ein gutes Buch auf dem Nachttisch.

 

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10 Fragen an …

Sabine Vöhringer

 

 

Liebe Sabine, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine 10 Fragen zu beantworten.

Herzlichen Dank, liebe Steffi.

 

1. Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Sabine Vöhringer? 

Krimiautorin, Hausfrau und Mutter zweier Teenager, Hundemama, Unternehmerin, Reisejournalistin & ehrenamtliches Mitglied der IHK-Vollversammlung.

 

2. Seit wann schreibst Du und wie bist Du zum Schreiben gekommen? 

Schon seit dem Studium. Danach habe ich ein Redaktionsvolontariat absolviert. Obwohl ich zunächst als Grafikerin tätig war, habe ich immer geschrieben, stand in regem Austausch mit Redakteuren und habe Werbetexte verfasst. Seit ca. 10 Jahren schreibe ich Reiseberichte und teilweise auch als Gastautorin für Wirtschaftsmagazinen.

 

3. Wo schreibst Du Deine Bücher und wie lässt es sich mit Deiner Familie vereinbaren? 

Mit dem Bücherschreiben habe ich tatsächlich gewartet, bis die Kinder aus dem gröbsten heraus waren. Heute schreibe ich, wann immer es sich ergibt. Mal morgens, wenn alle aus dem Haus sind, oder bevor ich ins Büro gehe, am Wochenende, am Abend, statt fernzusehen. Am liebsten schreibe ich im Garten, an einem schattigen Plätzchen.

 

4. Hast Du Angst vor dem „weißen Blatt“? Was tust Du gegen Schreibblockaden?

Ich habe das Glück schon früh bemerkt zu haben, dass immer etwas herauskommt, wenn ich erst einmal beginne und dass es in der Regel auch »rund« wird. So gesehen kenne ich keine Schreibblockaden, dafür aber Bequemlichkeit.

 

5. Dein aktuelles Buch „Die Montez-Juwelen“ spielt in München. Was hat dich bewogen, gerade diese deutsche Metropole als Schauplatz für deinen Krimi zu wählen?

Da ich in München lebe, war es für mich naheliegend, einen München-Krimi zu schreiben. Ich liebe gut recherchierte Krimis, wie z. B. Elizabeth George mit ihren London Krimis. Sie hat dafür lange Recherchereisen auf sich genommen. Da mir das zeitlich nicht möglich ist, habe ich mich auf den Ort fokussiert, an dem ich lebe.

 

6. Hast Du für das Buch recherchiert?  

Ja. Zwar ist mein Mann historisch sehr bewandert und hat mir viel geholfen. Aber gewisse Aspekte musste ich nachrecherchiert oder bin Plätze nochmals abgefahren, auch um zu sehen, wie lange man unterwegs ist. Gerade auch rechtliche und kriminalistische Fakten habe ich sehr gewissenhaft überprüft.

 

7. Dank der sozialen Netzwerke ist der Kontakt zwischen Autor/in und Leser/Fan viel intensiver geworden. Wie denkst Du darüber?

Ich empfinde das als ausgesprochen positiv. Es gibt meiner Meinung nach kaum etwas Wertvolleres, als ein direktes Feedback zu bekommen. Während des Schreibens frage ich mich immer wieder, wie die Leser bestimmte Passagen verstehen, ob Metaphern so ankommen, wie ich sie meine. Leserunden oder Rückmeldungen über facebook bieten eine wunderbare Chance eine persönliche Beziehung zu den Lesern aufzubauen und damit den Leser beim Schreiben noch klarer im Blick zu haben.

 

8. Was machst Du, wenn Du gerade nicht am Schreiben bist?

Mich mit den Kindern, meinem Mann unterhalten, mit dem Hund spazieren gehen, mit Freundinnen treffen und natürlich auch ganz klassisch im Büro arbeiten. Ich habe eine kleine Werbeagentur und einen Magazin-Verlag, die auch einige Zeit in Anspruch nehmen.

 

9. Welches Buch würdest Du mit auf eine einsame Insel nehmen?

Im Moment würde ich kein Buch mitnehmen, sondern mein Laptop um selbst zu schreiben.

 

10. Was planst Du für die Zukunft?

Noch mehr Bücher zu schreiben. Das nächste ist gerade am Entstehen. RacheWellen. Die erste Folge rund um die Reisejournalistin Conny von Klarg. Conny und ihre Freundin finden morgens beim Hundespaziergang einen Toten im Schnee. Während Conny hilft, den Fall zu lösen, kommt sie gleichzeitig dem frühen Tod ihrer Eltern auf die Spur.

 

Vielen herzlichen Dank für Deinen Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Ich hoffe, dass wir noch viel von Dir hören bzw. lesen werden!

Ganz herzlichen Dank meinerseits!

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10 Fragen an …

Britta Bendixen

 

 

Liebe Britta, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine 10 Fragen zu beantworten.

 

1. Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Britta Bendixen?

Eine echte Flensburger Deern. Mit meiner Familie und zwei Katzen lebe ich in Handewitt bei Flensburg. Ich bin ein großer Fan der hiesigen Handballmannschaft SG Flensburg-Handewitt, lese am liebsten die Romane von Rebecca Gablè oder Ken Follet und mag Musik mit lateinamerikanischen Rhythmen, zu denen man gut tanzen kann.

Was ich nicht mag: Flensburger Schmuddelwetter, frühes Aufstehen, Fremdschäm-TV-Formate und – obwohl von der Küste – Meeresfrüchte wie Muscheln, Krabben oder Garnelen.

 

2. Wo schreibst Du Deine Bücher und wie lässt es sich mit Deiner Familie vereinbaren?

Wie bei vielen anderen Autoren ist es nicht ganz leicht, das Schreiben und das Familienleben zu vereinbaren. Am Computer zu sitzen und in die Tasten zu hauen wird nicht unbedingt mit einer ‚normalen‘ Arbeit gleichgesetzt. Schließlich ist man ja zu Hause – also auch verfügbar.

Immerhin habe ich einen Rückzugsort, kann die Tür zumachen und mit etwas Glück kommt nicht alle paar Minuten jemand hereingeplatzt und lässt einen perfekt formulierten Satz zu Konfetti zerbröseln …

 

3. Welche Bücher hast Du bisher veröffentlicht und in welchem Genre sind sie zu finden?

Mein Debütroman „Puppenspiel mit Dame“ spielt Ende der 80er / Anfang der 90er in den USA. Darin geht es um Liebe, Hass, Intrigen und Schicksalsschläge.

Außerdem gibt es von mir die Krimis „Höllisch heiß“ (2014) und „Der Kuss des Panthers“ (2017).

Für den Wartberg Verlag schrieb ich einen Band mit Geschichten & Anekdoten über meine Heimatstadt („Flensburg – Um drei bei Eduscho“, 2016).

Dann wären da noch meine beiden Kurzgeschichten-Bände „PatchWords“ (2015) und „PatchWords – Reloaded (2016) mit Storys aus den verschiedensten Genres – von Lovestory bis Science-Fiction ist alles dabei.

 

4. Hast Du Angst vor dem „weißen Blatt“? Was tust Du gegen Schreibblockaden?

Der Anfang ist es selten, der mir Schwierigkeiten macht. Eher kommt es vor, dass ich mitten in einer Geschichte bin und plötzlich nicht mehr so recht weiter weiß. Dann lasse ich das Manuskript eine Weile ruhen, bis der zündende Gedanke kommt, und lenke mich so lange mit einer neuen Kurzgeschichte ab. Das funktioniert ganz gut.

 

5. Was bereitet Dir mehr Schwierigkeiten, der Anfang oder das Ende eines Buches?

Wie gerade erwähnt eher die Mitte. Am Anfang flutscht es meistens recht gut und das Ende ist auch nicht wirklich ein Problem.

Abgesehen davon ist die Arbeit mit dem Wörtchen „ENDE“ ja noch nicht abgeschlossen. Ich überarbeite jedes Manuskript x-mal, bis wirklich alles stimmt. Jede Formulierung wird auf den Prüfstand gestellt, alle Logikfehler werden rigoros ausgemerzt – da bin ich gnadenlos …

 

6. Recherchierst Du für Deine Bücher und wenn ja, wie sieht Deine Recherche aus?

Ich recherchiere natürlich für meine Bücher, das ist wichtig und gehört zur Arbeit eines Autors dazu. Für mein Flensburg-Buch musste ich zu Beginn sehr viele Infos sammeln. Bei den meisten anderen Geschichten geschieht das mittendrin, nämlich dann, wenn ich während des Schreibens über etwas stolpere, wozu mir Informationen fehlen. Derzeit arbeite ich an einer historischen Zeitreise-Romanze, die hauptsächlich im 15. Jahrhundert in England spielt. Vor kurzem beschrieb ich eine Geburt zu jener Zeit – da gab es eine Menge zu recherchieren. Eine Entbindung lief ja damals völlig anders ab als heute.

 

7. In dem Buch „Flensburg – Um 3 bei Eduscho“ können wir Geschichten und Anekdoten über die Stadt Flensburg lesen. Wie kam es zu diesem Buch?

Der Wartberg-Verlag war für dieses Projekt auf der Suche nach einem Flensburger Autoren, der auch Kurzgeschichten verfasst. Im Internet ist der Verlag auf mich gestoßen und fragte an, ob ich Lust hätte, dieses Buch zu schreiben. Ich habe mich über dieses Angebot natürlich sehr gefreut. Es war eine Möglichkeit, meiner Heimatstadt eine einmalige Liebeserklärung zu machen. Die Arbeit war sehr interessant und hat großen Spaß gemacht. Ich konnte in die jüngere Geschichte ‚meiner‘ Stadt eintauchen und habe dadurch viel erfahren, was ich noch nicht wusste.

 

8. Dank der sozialen Netzwerke ist der Kontakt zwischen Autor/in und Leser/Fan viel intensiver geworden. Wie denkst Du darüber?

Das ist ein sehr spannender Aspekt meiner Arbeit. Man bekommt schnelles und auch hilfreiches Feedback. Als Autor ist man transparenter geworden und der Leser ist nicht länger Teil einer gesichtslosen Masse. Man kommt sich näher und das gefällt mir sehr.

Der Nachteil ist, dass man als Autor viel Zeit in die sozialen Netzwerke investieren muss, um präsent zu bleiben. Im Endeffekt bin ich aber froh, dass es diese Möglichkeiten für uns Autoren gibt.

 

9. Welches Buch würdest Du mit auf eine einsame Insel nehmen?

Den neuesten Roman von Rebecca Gablè, „Die fremde Königin“. Sie schreibt so spannend, interessant und historisch fundiert – damit werde ich garantiert gut unterhalten sein.

 

10. Was planst Du für die Zukunft?

Ganz oben auf der Liste steht die Fertigstellung meines aktuellen Romans. Ansonsten werde ich weiter schreiben – einen dritten Krimi, weitere Kurzgeschichten (ein weiterer PatchWords-Band ist in Planung) und auch sonst habe ich noch einiges in der Pipeline.

Im September fliege ich nach Wien, wo ich mich zum vierten Mal mit meinen Kollegen aus dem Rindlerwahn-Autorenforum treffe. Das ist jedes Jahr ein echtes Highlight. Außerdem würde ich zu gern die Leipziger Buchmesse besuchen. Ich war noch nie dort, möchte dieses Event aber sehr gern einmal live erleben.

 

Vielen herzlichen Dank für Deinen Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Ich hoffe, dass wir noch viel von Dir hören bzw. lesen werden!

 

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10 Fragen an …

Emily Frederiksson

 

 

Liebe Emily, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine 10 Fragen zu beantworten.

 

1. Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Emily Frederiksson?

Ich bin eine norddeutsche Autorin und lebe mit meiner Familie an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins. Ich mag Musik, egal ob aktuelle Hits oder Klassik, fahre viel Rad und liebe Bücher.

 

2. Seit wann schreibst Du und wie bist Du zum Schreiben gekommen?

Einzelne kleine Szenen habe ich schon als Teenager geschrieben. Später entstanden ganze Geschichten daraus. Im Sommer 2015 nutzte ich die Möglichkeit, als Selfpublisher mein eigenes Buch zu veröffentlichen.

 

3. Welche Bücher hast Du bisher veröffentlicht und in welchem Genre sind sie zu finden?

Ich schreibe Liebesromane. Meine Geschichten spielen in Hamburg und Schleswig-Holstein, an der Nord- und Ostseeküste. Bisher sind drei Romane im eBook-Format und als Taschenbuch erschienen. Zusammen mit meinem Lektor bereite ich gerade die Veröffentlichung des vierten Romans vor.

 

4. Hast Du Angst vor dem „weißen Blatt“? Was tust Du gegen Schreibblockaden? 

Wenn ich einen neuen Roman beginne, habe ich so viele Ideen im Kopf, dass ich manchmal gar nicht so schnell schreiben kann, wie ich möchte. Ungewollte Stopps entstehen erst mittendrin. Ich wohne in unmittelbarer Nähe des Strandes. Ein Spaziergang, egal bei welchem Wetter, wirkt dann oft Wunder.

 

5. Folgst Du bestimmten Ritualen beim Schreiben (z.B. eine Lieblingstasse, die immer neben dem PC stehen muss)?

Ich trinke unglaublich gerne Thai Latte, ohne geht gar nichts. Ob nebenher Musik läuft oder nicht, entscheide ich spontan, je nach Stimmung und wenn, nur mit Kopfhören. Ansonsten habe ich keine festen Rituale, Hauptsache ich fühle mich wohl.

 

6. Woher nimmst Du die Inspiration für Deine Bücher?

Es heißt ja immer, die besten Geschichten schreibt das Leben. Dem kann ich nur zustimmen. Ich arbeite Teilzeit und habe im Job mit sehr vielen Menschen zu tun. Sie liefern tolle Ideen.

 

7. Haben Deine Protagonisten einen Bezug zu Deinem realen Leben oder lässt Du sie Deiner Fantasie entspringen?

Sowohl als auch. Größtenteils läuft ein Film in meinem Kopf ab und ich spinne den Faden weiter. Teilweise habe ich die Dinge aber auch selbst erlebt und manchmal schreibe ich mir einfach meine eigenen Wünsche von der Seele.

 

8. Dank der sozialen Netzwerke ist der Kontakt zwischen Autor/in und Leser/Fan viel intensiver geworden. Wie denkst Du darüber?

Ich habe mittlerweile ein gutes Maß gefunden, mich einerseits in den sozialen Netzwerken zu präsentieren und andererseits mich nicht darin zu verlieren. Grundsätzlich ist es jedoch ein perfekte Möglichkeit, engen Kontakt zu den Lesern aufzubauen und zu halten. Gerade für Selfpublisher ist es unverzichtbar über Facebook, Twitter oder Instagram die Leser zu erreichen.

 

9. Mit welcher literarischen Figur würdest gerne einmal einen Tag verbringen?

Mit Professor Minerva McGonagall – die Frau ist unglaublich interessant. Ich mag ihren Humor. Wir hätten sicher eine Menge Spaß.

 

10. Was planst Du für die Zukunft?

Das Leben mit meiner Familie genießen und viele neue Geschichten schreiben.

 

Vielen herzlichen Dank für Deinen Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Ich hoffe, dass wir noch viel von Dir hören bzw. lesen werden!

 

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10 Fragen an …

Sandra Dünschede

 

 

Hallo Sandra, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass Du Zeit gefunden hast, meine 10 Fragen zu beantworten.


1. Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Sandra Dünschede?
Ich bin eine waschechte Nordfriesin – jedenfalls fühle ich mich so, denn ursprünglich sind meine Eltern ‚Zugezogene‘ (und so etwas hängt einem ja bekanntlich ewig nach). Aber ich bin in Niebüll geboren und in Risum-Lindholm aufgewachsen; also ein echtes Nordlicht.

 

2. Seit wann schreibst Du und wie bist Du zum Schreiben gekommen?
Eigentlich schreibe ich, seit ich denken kann. Ich habe mir immer gerne Geschichten ausgedacht. Schon meine Deutschlehrerin in der Grundschule sagte, ich hätte eine blühende Fantasie. Das Geschichtenerzählen hat mich nie losgelassen und so habe ich meine Leidenschaft irgendwann zum Beruf gemach.

 

3. Wo schreibst Du am liebsten?
Zuhause an unserem großen Esstisch – da habe ich reichlich Platz, einen schönen Blick ins Grüne und stets meine schnurrende Katze um mich.

 

4. Was bereitet Dir mehr Schwierigkeiten, der Anfang oder das Ende eines Buches?
Der Anfang ist eigentlich immer relativ leicht, was nicht heißt, dass ich nicht lange am ersten Satz ‚herumfeile‘. Aber den Beginn habe ich quasi immer bildlich vor Augen, da fällt es leicht einen Einstieg zu finden.

Das Ende finde ich da persönlich schon schwieriger, denn wenn am Höhepunkt der Geschichte der sogenannte ‚Kernkonflikt‘ aufgelöst ist – bei mir also der Täter gefasst ist – löst sich die Spannung auf und dann stellt sich mir immer die Frage, wie viele Infos muss ich dem Leser noch geben, um den Fall abzuschließen. Eine zu lange Schlusspassage kann sehr langweilig sein und die eigentliche Geschichte ‚kaputt‘ machen, finde ich.

 

5. Welche Bücher hast Du bisher geschrieben und in welchem Genre sind sie zu finden?
Bisher gibt es von mir als Buch 13 Kriminalromane – 10 mit Schauplatz Nordfriesland, 1 Düsseldorfer und 2 Hamburger Fälle, da folgt im Sommer allerdings schon der 3. Fall für Peer Nielsen und sein Team.

 

6. Viele Deiner Bücher spielen in Nordfriesland. Was hat Dich bewogen, den nördlichsten Landkreis Deutschlands    als Schauplatz deiner Bücher zu wählen?
Ich hatte bei meinem ersten Kriminalfall zunächst Schwierigkeiten, einen Schauplatz für die Geschichte zu entwickeln. Da bekam ich den Tipp ‚Lass die Geschichte doch irgendwo spielen, wo du dich gut auskennst.‘ Ja, und da war für mich plötzlich klar, dass kann nur in Risum-Lindholm sein, meinem Heimatdorf.

 

7. Mit Kommissar Thamsen und seinen Freunden hast Du ein interessantes Ermittlerteam erschaffen. Wie kam es dazu?
Tom Meissner habe ich in einem Autorenseminar entwickelt und wollte ursprünglich eine Geschichte nur mit ihm schreiben. Daraus wurde dann mein erster Krimi, in dem Tom, eine alte ‚Dorfgeschichte‘ aufdeckt. Dabei braucht er natürlich Unterstützung, weil er selbst nicht aus Risum-Lindholm kommt, bzw. nur als Kind ein paar Jahre dort gelebt hat. Ja, und so kam Haie Ketelsen ins Spiel.

Weibliche Intuition durfte natürlich auch nicht fehlen, daher lernte Tom Marlene bei einem Wildunfall auf der B5 kennen und schließlich lieben.

Kommissar Thamsen ist erst im zweiten Band dazugekommen, da im ‚Deichgrab‘ die Polizei eigentlich keine Rolle spielt. Als der erste Krimi jedoch so gut angenommen wurde, und mein Verleger mich nach einem zweiten Buch fragte, war für mich aber klar, dass ein Kommissar her musste, denn dass Privatpersonen immer in Mordfälle verwickelt sind, halte ich für recht unrealistisch. Daher hat Dirk Thamsen seit dem ‚Nordmord‘ die polizeilichen Ermittlungen übernommen.

 

8. Was schreibst Du lieber, einzelne abgeschlossene Krimis oder Krimis mit Fortsetzung? Und warum?
Die Serienkrimis machen mir sehr viel Spaß, weil man da die Möglichkeit hat, die Figuren immer weiter zu entwickeln und sie ihr Leben leben zu lassen.

 

9. Welches Buch würdest Du mit auf eine einsame Insel nehmen?
Schwer zu sagen – aber wahrscheinlich keinen Krimi. Momentan würde ich vermutlich von Juli Zeh ‚Unterleuten‘ einpacken, denn das liegt noch ungelesen auf meinem Nachttisch.
10. Was planst Du für die Zukunft?
Natürlich weitere Fälle für Thamsen & Co. sowie meinem Hamburger Kommissar Peer Nielsen. Aber ich würde gerne auch einmal einen Roman schreiben. Die Idee habe ich schon im Kopf, aber bei all den Morden fehlt mir momentan noch die Zeit sie aufzuschreiben.

 

Ich bedanke mich ganz Herzlich für Deinen Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Für die Zukunft wünsche ich Dir weiterhin viel Erfolg und hoffe, dass wir noch viel von Dir Lesen und Hören werden!

 

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10 Fragen an …

Astrid Schneider

 

 

Liebe Astrid, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine 10 Fragen zu beantworten.

 

1. Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Astrid Schneider?

Hallo ihr Lieben, ich bin Astrid Schneider, 37 Jahre alt und komme aus Filderstadt, was in der Nähe von Stuttgart liegt. Hauptberuflich arbeite ich im Personalbereich und nebenberuflich als Autorin. Ich denke „Wirbelwind“ beschreibt mich ganz gut, aber das werdet ihr sicherlich bei den nächsten Fragen auch feststellen. Ich bin ein lustiger Mensch, der sehr wissbegierig und zielstrebig ist. Ebenso liebe ich die Herausforderung und vor allem den Umgang mit den unterschiedlichsten Menschen.

 

2. Seit wann schreibst Du und wie bist Du zum Schreiben gekommen?

Seit 2013, durch einen Schicksalsschlag kam ich zum Schreiben. Denn in meiner Schulzeit lag mir das Schreiben ganz und gar nicht. Ich hasste es einen Aufsatz zu schreiben, das war gar nicht meine Welt. Ich hatte vor ein paar Jahren extreme gesundheitliche Probleme. Um diese schwere Zeit zu überstehen, begann ich zu schreiben und meine Vergangenheit aufzuarbeiten. Heute kann ich mir meine Welt ohne das Schreiben gar nicht mehr vorstellen. Ich habe so unglaublich viele Ideen und kann es nicht erwarten eine nach der anderen zu veröffentlichen. Woher nehme ich die Ideen für ein neues Buch? Es ist ein gemischtes Paket. Es sind oft Erlebnisse, die ich durch das Schreiben irgendwie verarbeite. Es ist nie die haargenau erlebte Story. Oft sind es Bruchteile, eine Situation oder ein Satz der mich inspiriert und abschweifen lässt. So entsteht dann eine ausgereifte komplett neue Story. Ebenso entsteht eine Idee auch durch Menschen aus meinem Umfeld, Fremde manchmal, Wortfetzen die ich irgendwo zwischen S-Bahn und Bäcker aufschnappe. Diese Wortfetzen reichen meist aus und ich kreiere mir meine eigene Story daraus. Ideen für neue Storys gibt es zu genüge.

 

3. In  welchen Genres bist du zu finden und welche Bücher hast Du bereits veröffentlicht?

Bisher habe ich ein Kinderbuch und ein dazu gehörendes Malbuch veröffentlicht. „Mirelle und ihre Freunde auf der Suche nach dem Wunschkraut“. Ein Kinderbuch ab 6 Jahre mit einem pädagogischen Hintergrund. Meine spannende Abenteuergeschichte von drei Tieren enthält nicht nur wichtige Botschaften für die Kleinen. Es gibt auch kleine Liedpassagen und einen Tanz (Trampi-Blues), denn auch die Bereiche Singen und Bewegung finde ich für Kinder wichtig. Ebenso ist mir das Thema Sprachen wichtig und so habe ich zwei Charaktere mit kleinen Passagen an Fremdsprachen eingebaut. Mirelle spricht mit französischem Akzent und Fabrizio ist Italiener. Natürlich werden diese Bereiche im Buch auch in Deutsch angezeigt, so dass die Kinder schon im frühen Alter in die Fremdsprachen kurz reinschnuppern können. Ich habe mich aber nicht nur auf Kinderbücher festgelegt. Ich schreibe auch Ratgeber und bin im Genre Fantasy und Love ebenso vertreten. Hierzu werden bald die ersten Bücher von mir erscheinen.

4. Dein aktuelles Kinderbuch „Mirelle und ihre Freunde“ handelt von Freundschaft und Makel. Was hat dich bewogen,
diese Themen aufzugreifen?

Ich habe in meiner Kindheit mit meiner behinderten Schwester viele unschöne Momente bezüglich Andersartigkeit, Ausgrenzung und Akzeptanz erlebt. Und irgendwie kam dann dieses Kinderbuch heraus. Zum einen habe ich dadurch viel verarbeiten können, aber noch wichtiger war mir, dass ich die Botschaften über Freundschaft und Makel sowie Akzeptanz durch das Kinderbuch den Kleinen vermitteln kann. Es ist ja eine spannende Abenteuergeschichte dreier Tiere, die sich Freunde und Veränderung wünschen, weil keiner mit sich zufrieden ist. Und so begeben sie sich auf die Suche nach dem Wunschkraut um all ihre Wünsche endlich in Erfüllung gehen zu lassen. Doch auf ihrer Reise erkennen sie durch den anderen, dass es gar nicht wichtig ist, wie man aussieht, oder welchen Makel man hat. Sie verstehen, was wirklich im Leben zählt und begreifen wie wichtig Freundschaft, Zusammenhalt und Akzeptanz dem anderen gegenüber ist. „Egal welche Makel wir haben, egal von welcher Nationalität wir abstammen – wir sind gut so wie wir sind“ Seit ich das Buch veröffentlicht habe, habe ich das Gefühl eine klare Mission zu haben! Ich weiß, dass ich die Welt nicht verändern kann. Aber vielleicht kann ich durch mein Buch einen kleinen Teil dazu beitragen. Ich möchte meine Botschaften durch das Buch in die Welt hinaus tragen. Gerade in der heutigen Zeit, finde ich es wichtiger denn je, den Kleinen schon diese Werte näher zu bringen. Denn Sie sind unsere Zukunft und können viel verändern!!

 

5. Das Buch enthält viele schöne Illustrationen. Wie eng ist die Zusammenarbeit zwischen Autor und Illustrator eines Kinderbuches während der Schaffungsphase?
Ohh, das war eine wirklich spannende, turbulente und manchmal auch nervenaufreibende Zeit. Da es auch mein erstes Werk war, muss ich gestehen, ich wusste nicht was auf mich zukommt. Für mich als Autor, waren die Story und die Charaktere klar und ich habe jedes einzelne Tier vor meinem inneren Auge schon rumhüpfen sehen. Also dachte ich mir, dass kann ja kein Problem sein, genau dass aufs Papier zu bringen. *Räusper*, leicht gefehlt;-) Es waren zwei sehr intensive Monate, mit permanenten Telefonaten, Mails, Sitzungen und tausend Änderungswünschen. Wichtig war mir auch, nicht zu viele Bilder einzubauen, denn ich wollte die Phantasie der Kleinen anregen, dass Sie selbst im Kopf Bilder kreieren und nicht überfrachtet werden. Es ist ja schließlich kein klassisches Bilderbuch;-) Natürlich ist meine Illustratorin super aber es war echt sehr schwer, dass zu erzielen was ich mir vorgestellt hatte. Ich denke es ist nochmal ein extremer Unterschied, wenn ein Autor auch gleichzeitig Illustrator ist, denn dann kann er die Dinge sofort zu Papier bringen die ihm im Kopf rumschwirren. Aber bei mir war es eben anders. Oft waren es nur Kleinigkeiten, aber gerade diese waren so Zeitintensiv. Mir lag es am Herzen genau die passende Emotion zu dem jeweiligen Kapitel einzufangen. Jetzt im Nachhinein muss ich wirklich sagen, jede Minute mit ihr hat sich gelohnt. Ich bin sehr begeistert von Ihrer Arbeit.

 

6. Wo können wir Mirelle und ihre Freunde noch finden, außer in Deinem Buch?

Das Malbuch ist nun ein weiteres Highlight. Hier können die kleinen Künstler nun richtig kreativ werden. 38 Seiten in A4 voller schöner Bilder. Und gegen Ende gibt es noch 6 tolle Rätsel. Das Malbuch könnt ihr direkt über mich bestellen

Dann haben wir noch schöne Fanartikel kreiert (Kuschelkissen, Puzzel, Rucksack & Geldbeutel). Auch diese Artikel können direkt über meine Seite bestellt werden

Demnächst ist auch das Hörbuch erhältlich (bei Audible und vielen weiteren) hier wird der genaue Termin auf meiner Seite noch bekannt gegeben.

 

7. Was machst Du, wenn Du gerade nicht am Schreiben bist?

In meiner Freizeit engagiere ich mich für behinderte Menschen, male und singe in einer Coverband. Es ist zwar viel und manchmal auch etwas chaotisch aber es ist toll und fühlt sich super an. „Alles was Du aus Liebe & Leidenschaft angehst wird dir gelingen“, das war schon immer mein Motto 😉 Es sind für mich die unterschiedlichen Bereiche, die alle auf ihre Art spannend sind und etwas Besonderes mit sich bringen. Alles was ich neben meinem Hauptjob mache ist ein wunderbarer Ausgleich für mich und bringt mir tagtäglich Freude und Inspiration. Es gibt nichts Schöneres, wenn ich mit Kindern (egal ob behindert oder nicht behindert) Zeit verbringen kann. Ihnen aus meinem Buch vorlese oder gemeinsam singe oder tanze. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, gefüllt mit echter Liebe und Dankbarkeit, welches die Kleinen einem zurückgeben. Zudem habe ich in den letzten Jahren unglaublich viel von diesen kleinen Menschen gelernt. Wenn ich singe oder Lieder komponiere bin ich wieder in einer ganz anderen Welt. Auch durch Musik kann ich viel verarbeiten und meinen Emotionen freien Lauf lassen. Wenn ich schlecht drauf bin (und das kommt nicht oft vor), ist es entweder der Malpinsel oder das Singen, was mich schnell wieder in eine positive Stimmung katapultiert.
Und wenn ich dann noch etwas Zeit freischaufeln kann, findet man mich beim Salsa tanzen oder beim Billard spielen.

 

8. Dank der sozialen Netzwerke ist der Kontakt zwischen Autor/in und Leser/Fan viel intensiver geworden. Wie denkst Du darüber?

Ich bin sehr dankbar, dass es die sozialen Netzwerke gibt. Gerade für uns (noch) unbekannte Autoren, ist das ein wirklich tolles Instrument um in die Öffentlichkeit zu treten und sich bemerkbar zu machen. Es macht so viel Freude eng mit dem Leser zu kommunizieren und neue Leser zu gewinnen. Man kann sie in Aktionen einbinden, man bekommt wirklich wertvolle Anregungen und auch schnelles Feedback. Ich finde es wirklich schwer, gerade in meinem Fall als Selfpublisher ohne einen großen Verlag, der hinter einem steht Aufmerksamkeit zu erzielen. Daher bin ich für jeden einzelnen Fan auf meiner Facebookseite z.b. sehr dankbar.

 

9. Welches Buch verschenkst Du am liebsten?

Am liebsten die Hardcover-Variante meines Mirelle-Buches! Ich habe eine große Anzahl an Büchern drucken lassen mit noch dickerem Cover als das im Handel. Das sieht so wunderschön aus und das Feedback der Leser hat mir gezeigt, dass sie es lieben. Jeder der ein Hardcover-Buch über mich bestellt erhält natürlich diese dicke Ausgabe.

 

10. Was planst Du für die Zukunft?

Wie bereits erwähnt wird das Mirelle-Hörbuch in den nächsten Wochen veröffentlicht werden. Dann arbeiten wir gerade an einem neuen Malbuch mit Mirelle und einem Einhorn. Ebenso werde ich dieses Jahr noch meinen Ratgeber Ich will wieder auf der Sonnenseite stehen veröffentlichen um auch eine andere Facette von mir zu zeigen. Parallel schreibe ich gerade an dem Fantasybuch „Die Saga von Lagas“ und an meiner Lovestory „Magic Love-gefangen zwischen zwei Welten“ und hoffe dieses Jahr alles fertig zu stellen. ….also ihr seht, es bleibt weiterhin spannend & ich freue mich wenn ich Euch mit meinen Geschichten begeistern kann. Wenn ihr immer auf dem Laufenden bleiben wollt, dann schaut doch gerne mal auf meiner Seite vorbei: https://www.facebook.com/AstridSchneiderAutorin/

 

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit !!

Vielen herzlichen Dank für Deinen Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Ich hoffe, dass wir noch viel von Dir hören bzw. lesen werden!

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10 Fragen an …
Silke Ziegler

Liebe Silke, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine 10 Fragen zu beantworten.

 

1. Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Silke Ziegler?

Eine gute Frage! Ich bin 41 Jahre alt, verheiratet, habe zwei Kinder und einen Hund. Hauptberuflich arbeite ich an der Uni Heidelberg. Ich bin ein riesengroßer Frankreichfan, was sich auch in meinen Büchern widerspiegelt. Außer schreiben lese ich natürlich sehr gern, verreise gern, gehe gern wandern oder verbringe einfach Zeit mit meiner Familie.

 

2. Seit wann schreibst Du und wie bist Du zum Schreiben gekommen?

Ich schreibe seit Juni 2013. Während einer beruflichen Neufindungsphase habe ich damals aus Spaß zu meinem Mann gesagt, ich könnte jetzt eigentlich selbst mal ein Buch schreiben. Gelesen habe ich schon immer sehr viel. Er meinte nur ganz trocken, „ja, mach´doch.“ Als ich kurz darauf mit meiner Familie zwei Wochen Urlaub in Südfrankreich gemacht habe, kam mir dann die Idee zu „Tödlicher Verrat“. Die Prostituierten, die wir während eines Familienausfluges nach Sigean am helllichten Tag an einer Bundesstraße haben stehen sehen, spielen eine Hauptrolle in dem Südfrankreich-Krimi, der von einer Mordserie an ebendiesen Frauen handelt. Tja, und dann kam mir während des Schreibens dieses ersten Romans die Idee für den zweiten usw.

 

3. Wo schreibst Du Deine Bücher und wie lässt es sich mit Deiner Familie vereinbaren?

Ich schreibe im Sommer auf der Terrasse, im Winter in unserem Wintergarten vor dem Kaminofen. Wenn wir während einer Schreibphase zwei oder drei Wochen im Urlaub sind, schreibe ich auch dort, bevorzugt im wunderschönen Südfrankreich, aber einige Teile meiner Bücher sind auch an der Nordsee, im Allgäu und in Bayern entstanden. Unter der Woche schreibe ich abends, wenn die Kinder im Bett sind und mein Mann fernsieht. Ich sitze dann daneben, haben meinen Ipod im Ohr und tauche in meine Parallelwelt ab. Mein Mann ist mir dahingehend eine sehr große Unterstützung, da ich auch am Wochenende oft schreibe und er sich um Kinder, Haushalt und Hund kümmert.

 

4. Welche Bücher hast Du bisher geschrieben und in welchem Genre sind sie zu finden?

10/2014 „Tödlicher Verrat“, meine erste Südfrankreichkrimiromanze
04/2016 „Am Ende der Unschuld“, Paris-Krimi, ebenfalls mit Love Story garniert
07/2016 „Im Schatten des Sommers“, mein bisher größter Erfolg, Südfrankreichkrimi und laut Verlag „DIE Krimiromanze des Sommers“
04/2017 kommt „Die Nacht der tausend Lichter“ heraus, wieder ein emotionsgeladener Krimi, der erstmals in meiner Heimatstadt Weinheim spielt
?? ein weiterer Südfrankreichkrimi liegt geschrieben beim Verlag, Veröffentlichungstermin noch ungewiss, evtl. Sommer 2017

 

5. Hast Du Angst vor dem „weißen Blatt“? Was tust Du gegen Schreibblockaden?

Diese Frage wurde mir in der Tat schon öfters gestellt. Und nein, ich habe überhaupt keine Angst vor dem „weißen Blatt“. Ich habe eher Angst, dass ich meine ganzen Ideen aus Zeitmangel nicht umsetzen kann. Ich schreibe völlig ohne Druck, da ich ja einem geregelten „Brotjob“ nachgehe. Wenn ich keine Idee hätte, würde ich eben nicht schreiben. Mann, zwei Kinder, Hund und Haushalt … Auch ohne das Schreiben würde es mir nicht langweilig werden. Aber mir schießen immer wieder neue Ideen durch den Kopf. Und solange meine Leser sich dafür interessieren, schreibe ich weiter. Schreibblockade? Was ist das? 🙂

 

6. Was bereitet Dir mehr Schwierigkeiten, der Anfang oder das Ende eines Buches?

Das kann ich so pauschal nicht sagen. Die erste Szene, der Prolog, ist meist schon monatelang in meinem Kopf, bis ich anfange zu schreiben. Das Ende habe ich ebenfalls vage im Kopf, das kann sich aber im Laufe des Manuskripts noch ändern. Daher: Schwierigkeiten habe ich nicht, der Schreibprozess ist einfach unglaublich spannend.

 

7. Woher nimmst Du die Inspiration für Deine Bücher?

Oft ist es eine bestimmte Szene, die mir durch den Kopf schießt. Manchmal sind es Alltagssituationen wie bei der Grundidee für „Im Schatten des Sommers“: Wir waren im Urlaub und unser Sohn wollte beim Einkaufen im Auto warten und nicht mit in den Laden gehen. Da kam mir der Gedanke, was wäre, wenn wir einfach nicht mehr zurückkämen? Nie wieder? So fängt „Im Schatten des Sommers“ an. Ein Mädchen wartet im Wagen vorm Supermarkt auf seine Eltern (natürlich in der Heimat meines Herzens SüdfrankreichJ), die nicht mehr zurückkehren. 25 Jahre später wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt …
In einem Urlaub habe ich mich in ein kleines Hotel verliebt: schnuckelig, gemütlich, familiär. Das Gebäude musste einfach in einem Buch gewürdigt werden. Nachdem ich meine Familie mehrfach mit meiner Schwärmerei für dieses Haus genervt habe, kam nach und nach die Idee zu der Geschichte, mein fünfter Krimi. Den passenden Täter dazu traf ich dann am Pool der damaligen Apartmentanlage …
Mein nächster (noch ungeschriebener) Krimi wird in einem Ferienhaus spielen, in dem ich letztes Jahr mit meiner Familie Urlaub gemacht habe. Das Haus, das Anwesen war der Hammer! Eigener Pool …etc. Ich habe dieses Haus gesehen und die Geschichte war da. Jetzt wartet sie darauf, aus meinem Kopf heraus zu dürfen …
Damit möchte ich zeigen, dass mir die Ideen immer wieder im wirklichen Leben über den Weg laufen. Und sobald sich etwas in meinem Kopf festgesetzt hat, fängt das Rad an, sich zu drehen und die Geschichte beginnt, komplexer zu werden.

 

8. Dank der sozialen Netzwerke ist der Kontakt zwischen Autor/in und Leser/Fan viel intensiver geworden. Wie denkst Du darüber?

Ich liebe es! Die Rückmeldungen, der Austausch mit den Lesern … Das ist es, was mich immer wieder motiviert. Schreiben ist so einsam. Man sitzt monatelang und brütet über eine Geschichte. Niemand liest sie in der Entstehungsphase. Mein Mann ist mein erster Testleser, aber erst, wenn das Manuskript komplett fertig ist. Erst, wenn ein Leser sich meldet und mir Rückmeldung gibt, weiß ich, ob die Idee funktioniert oder nicht. Und ich habe dadurch so unglaublich viele nette Leute kennen gelernt, wie z.B. die liebe Steffi.

 

9. Welches Buch würdest Du mit auf eine einsame Insel nehmen?

Da ich hauptsächlich Thriller und Krimis lese, ist es oft witzlos, die Bücher ein zweites Mal zu lesen, wenn man die Auflösung bereits kennt. Daher würde ich ein neues Buch von einer meiner Lieblingsautorinnen mitnehmen, Sandra Brown, Karen Rose, Joy Fielding oder auch Charlotte Link.

 

10. Was planst Du für die Zukunft?

Schreiben, so lange ich Ideen habe, die erzählt werden wollen. Die Zeit mit meinen Kindern genießen, die größer und immer selbständiger werden. Das Leben schätzen und die Zeit so gut wie möglich nutzen, die wir zur Verfügung haben.

Vielen herzlichen Dank für Deinen Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Ich hoffe, dass wir noch viel von Dir hören bzw. lesen werden!

Vielen Dank, liebe Steffi, für die sehr interessanten Fragen und das Interesse an meiner Person und meinen Büchern!