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10 Fragen an …

Anna Fischer

 

Liebe Anna, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine 10 Fragen zu beantworten.

1.Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Anna Fischer?

Der Name »Anna Fischer« ist eine Liebeserklärung an meine verstorbene Mutter und steht für »Liebesromane mit Seele, Herz und einer ordentlichen Portion Humor«!Ich möchte Geschichten erzählen mit einer Botschaft, um die Welt vielleicht ein klein bisschen zum Positiven zu verändern, weil dem Leser das Gelesene motiviert, seine Träume anzugehen und Vertrauen in sich selbst zu fassen. Oder auch nur, um ihm einfach mal für ein paar Stunden die Alltagssorgen vergessen zu lassen und zum Lachen, Weinen und Träumen zu bringen.

 

2. Seit wann schreibst Du und wie bist Du zum Schreiben gekommen?

Vor 20 Jahren starb meine Mutter an Krebs. Für mich diente daraufhin das Schreiben als Therapie. Bald merkte ich, dass es mir eine Herzensangelegenheit ist und ich hab mich intensiv mit dem Handwerk des Schreibens beschäftigt. Es war und ist wie eine Sucht, sich immer weiter zu entwickeln.

 

3. Welche Bücher hast Du bisher veröffentlicht und in welchem Genre sind sie zu finden?

Als Anna Fischer habe ich bislang „Herz in Reparatur“, „Liebe deine Träume“ und „Seelenkuss mit Himbeereis“ veröffentlicht. Und zusammen mit Annika Bühnemann zwei weitere Romane – die wir uns aber aufgeteilt haben. Ende Juli wird daher „Traummänner und andere Hirngespinste“ von mir alleine nach einer intensiven Überarbeitung wieder veröffentlicht.

 

4. Hast Du Angst vor dem „weißen Blatt“? Was tust Du gegen Schreibblockaden?

Sowas kenne ich nicht. Ich hab eher das Problem, dass ich nicht hinterher komme, alle Stoffe niederzuschreiben, die ich bereits vor dem inneren Auge habe.

Was ich gegen Schreibblockaden tun würde? Mich mit meinen Figuren beraten. Sie weisen mir den Weg. 🙂

 

5. Folgst Du bestimmten Ritualen beim Schreiben (z.B. eine Lieblingstasse, die immer neben dem PC stehen muss)?

Ich brauche zum Start immer eine Tasse Hafermilch mit einem Schuss Kaffee und Agavendicksaft. Und am energiegeladensten bin ich, wenn ich zuvor einige Jogging-Runden absolviert hab. Meine Lieblingsschreibphase ist der Vormittag. Ich lebe nach dem Motto: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Und vergnügen kann ich mich viel eher, wenn ich was geleistet hab.

 

6. Woher nimmst Du die Inspiration für Deine Bücher?

Ich halte die Augen auf. Nachrichten lesen. Und einfach mal im Dunkeln im Bett liegen und brainstormen.

 

7. Haben Deine Protagonisten einen Bezug zu Deinem realen Leben oder lässt Du sie Deiner Fantasie entspringen?

Ja, ich entnehme natürlich viel der Realität und realen Bekanntschaften. Aber irgendwann erreichen meine Figuren bei der Konzeption diese gewisse Eigenständigkeit und sie sind unvergleichlich sie selbst – und dann geht es mit der Geschichte erst los.

 

8. Dank der sozialen Netzwerke ist der Kontakt zwischen Autor/in und Leser/Fan viel intensiver geworden. Wie denkst Du darüber?

Fluch und Segen zugleich. Es ist schön, zu sehen, welche Bekanntschaften und Freundschaften sich entwickeln – auch unter Kollegen. Aber es ist natürlich auch extrem zeitintensiv/zeitraubend. Und manchmal vermisse ich den Respekt vor der Arbeit eines Autors. Früher war das mal anders.

 

9. Mit welcher literarischen Figur würdest gerne einmal einen Tag verbringen?

Mit Matt aus „Herz in Reparatur“. ich glaube, das ist mir die bislang liebste Person.

 

10. Was planst Du für die Zukunft?

Ende Juli erscheint wie gesagt eine überarbeitete Version von „Traummänner und andere Hirngespinste“. Dann kommt Ende August „Küsse in der Luft (AT)“ auf den Markt. Der Auftakt meiner ersten Reihe. Und für Ende Oktober plane ich ein Wintermärchen. im März nächsten Jahres dann wohl den zweiten Teil der Reihe – im Herbst den dritten und dann habe ich noch ein tragikomisches Buch in Bearbeitung, das ich gerne Anfang 2019 veröffentlichen möchte.

 

Vielen herzlichen Dank für Deinen Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Ich hoffe, dass wir noch viel von Dir hören bzw. lesen werden!

 

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10 Fragen an …

Jobst Schlennstedt

 

 

Lieber Jobst, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine 10 Fragen zu beantworten.

 

1. Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Jobst Schlennstedt?
Die ersten 21 Jahre meines Lebens habe ich in meiner Heimat Herford verbracht. Doch nach dem Abitur und dem Zivildienst war für mich klar, dass es mich weg aus Ostwestfalen zieht. Zum meinem Studium zog es mich eher zufällig ins oberfränkische Bayreuth. 2004 war ich dann schließlich diplomierter Wirtschaftsgeograph.

Aus beruflichen Gründen ging es dann in den hohen Norden nach Lübeck. Aber auch weil ich die Stadt bereits aus meiner Kindheit kannte. Wir haben des Öfteren an der Ostsee Urlaub gemacht.

Dort lebe ich mit meiner Frau Alexandra, die ich im Studium kennengelernt habe, und meinen beiden Kindern. Hauptberuflich bin ich Geschäftsführer eines Beratungsunternehmens für die Hafen- und Logistikwirtschaft. Letztes Jahr bin ich übrigens 40 geworden 😉

 

2. Seit wann schreibst Du und wie bist Du zum Schreiben gekommen?

Ich hatte schon als Jugendlicher einen Hang dazu, Geschichten zu schreiben. Damals waren es vor allem Science-Fiction-Romane, die mich inspiriert haben. Später habe ich dann viele skandinavische und englische Krimis gelesen. Meinen ersten eigenen Kriminalroman habe ich allerdings erst mit 30 geschrieben, kurz nachdem ich nach Lübeck gezogen bin. Die Stadt mit ihrer Geschichte hat mich so sehr fasziniert – und tut es heute noch immer -, dass ich eines Tages einfach begonnen habe, einen Krimi zu schreiben, der in Lübeck spielt. Kriminalkommissar Birger Andresen war geboren. Später habe ich dann auch noch den Lübecker Privatermittler Simon Winter erfunden, der seinerseits bereits in drei Fällen ermittelt hat.

Die Ideen entstehen im Grunde überall. Als Geschäftsführer eines Beratungsunternehmens für die Hafen- und Logistikwirtschaft sind es gelegentlich wirtschaftliche Themen, die mich inspirieren. Weil ich eng mit der öffentlichen Hand zusammenarbeite, drängen sich auch mal politische Themen auf. Und ganz oft sind es nur kleine Zeitungsmeldungen, die ich aufgreife und nach und nach zu einer Geschichte weiterentwickele. In letzter Zeit interessieren mich historische Themen, die ich selbst noch erlebt habe, z. B. der Untergang der MS Estonia. Ich versuche dann, diese Ereignisse in die Gegenwart zu übertragen und meine Protagonisten in ähnlichen Fällen ermitteln zu lassen.

Für mich bedeutet der Kriminalroman, aktuelle Themen in spannender Weise aufzuarbeiten. Ich möchte keine Texte schreiben, die mich selbst langweilen würden oder irgendeinen Anspruch erfüllen, nur um bei Literaturkritikern beliebt zu sein. Der Kriminalroman wird leider noch immer manchmal belächelt, dabei spiegelt er am besten die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Themen der Gegenwart wieder. Alles, was uns in dieser Welt beschäftigt, kann durch den Kriminalroman transportiert werden. In Deutschland ist es (leider) so, dass mit dem großen Erfolg der Regionalkrimis das Image des Krimis nicht unbedingt aufgebessert wurde. Ein guter Krimi ist auch nicht gleich ein guter Krimi, nur weil er in einer bestimmten Stadt oder Region spielt. Es sollte immer die Handlung im Vordergrund stehen. 

 

3. Wo schreibst Du Deine Bücher und folgst Du beim Schreiben bestimmten Ritualen (z.B. eine Lieblingstasse, die immer neben dem PC stehen muss)?

Meistens schreibe ich auf der Couch mit dem Notebook auf den Beinen. Oft spreche ich aber auch in mein Handy ein, sodass meine Worte direkt in Sprache umgewandelt werden. Letztlich kann ich tatsächlich überall schreiben. Was mir beim Schreiben immer hilft ist ein Glas kühler, trockener Weißwein und ein paar gesalzene Cashew-Kerne ;-

 

4. Was bereitet Dir mehr Schwierigkeiten, der Anfang oder das Ende eines Buches?

Eigentlich weder noch. Ideen für einen Anfang habe ich immer sehr schnell. Und auch das Ende bildet sich recht schnell in meinem Kopf. Am problematischsten ist oftmals eher die Phase dazwischen. Die Zweifel, die einen Autor zur Hälfte eines Manuskripts kommen, ob man mit dem, was man gerade schreibt, überhaupt auf dem richtigen Kurs liegt. Der Prozess des Schreibens kann durchaus auch qualvoll sein. Am Ende ist dann aber wieder schön. Meistens.

 

5. Welche Bücher hast Du bisher geschrieben und in welchem Genre sind sie zu finden?

Ich habe seit 2006 bislang 16 Kriminalromane (10 mit meinem Lübecker Kommissar Birger Andresen, 3 mit meinem Lübecker Privatermittler Simon Winter, 2 Ostwestfalen-Krimis und einen Bayreuth-Krimi) sowie einen Thriller geschrieben. Außerdem mehr als 20 Kurzkrimis, die verschiedenen Anthologien erschienen sind. Einige davon sind in meinem Kurzgeschichtenband „Kleine Küstenmorde“ veröffentlicht.

Gemeinsam mit meiner Frau habe ich zudem 6 Reiseführer aus der 111 Orte-Reihe geschrieben (Ostseeküste Schleswig-Holsteins, Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommern, Lübeck, Lüneburger Heide, Ostwestfalen-Lippe, Bielefeld).

 

6. Was schreibst Du lieber, Krimis oder Reiseliteratur? Und warum?

Ich schreibe lieber (Kriminal-)Romane, weil ich es einfach liebe, Geschichten zu erzählen. Bislang gehen mir die Ideen zum Glück auch noch nicht aus. Bei den Reiseführern ist es so, dass hauptsächlich meine Frau die Texte schreibt, während ich recherchiere und die Fotos mache. Das macht großen Spaß und bildet noch dazu.

 

7. Haben Deine Protagonisten einen Bezug zu Deinem realen Leben oder lässt Du sie Deiner Fantasie entspringen?

Ich habe anfangs eigentlich immer darauf geachtet, dass eine gewisse Distanz zwischen meinem Kommissar und mir als Autor besteht. Im Laufe der Jahre ist diese Distanz jedoch fast verschwunden. Ich erwische mich dabei, in gewissen Situationen darüber nachzudenken, wie denn z. B. Kommissar Andresen jetzt gerade entscheiden würde. Oder aber ich zögere, wenn es darum geht, seinem privaten Leben eine weitere dramatische Wendung zu geben, weil ich ihn nicht noch mehr belasten will. Letztlich muss man als Autor seine Figuren schon ein Stück weit selbst „leben“, um ihnen Authentizität zu verleihen. Das heißt allerdings nicht, dass ich mir wünsche, das zu erleben, was Andresen alles so widerfährt.

 

8. Dank der sozialen Netzwerke ist der Kontakt zwischen Autor/in und Leser/Fan viel intensiver geworden. Wie denkst Du darüber?

Grundsätzlich finde ich diese Entwicklung durchaus gut. Ein Feedback entsteht auf diese Weise viel schneller, man spürt auch, was den Leser interessiert. Gleichzeitig nimmt die Qualität der Kontakte allerdings auch ein wenig ab. Sagen wir mal so: Ich nutze die sozialen Medien in einem für mich überschaubaren Umfang. Um es professioneller zu betreiben, fehlt mir aufgrund meines Erstjobs allerdings häufig die Zeit. Zudem möchte ich aber auch kein gläserner Autor sein.

 

9. Mit welcher literarischen Figur würdest Du gerne einmal einen Tag verbringen?

Also mit meinen eigenen Figuren muss ich nicht tauschen, die bewegen sich ja ohnehin den ganzen Tag über in meinem Kopf.

Wer ich aber wirklich gerne wäre: Arthur Dent, Protagonist aus Douglas Adams‘ „Per Anhalter durch die Galaxis“. Mein all time-Klassiker. Danach sollte eigentlich jeder die Welt mit anderen Augen sehen.

 

10. Was planst Du für die Zukunft?

Im Mai ist mein neuester Birger Andresen-Fall „Nebelmeer“ erschienen. Es handelt sich um den zehnten Fall mit ihm, wenn ich die beiden im Selbstverlag erschienenen Fälle dazuzähle. Ein elfter Fall wird im Frühjahr 2018 folgen.

Es gibt weitere Ideen für Krimis und auch 111 Orte-Bücher, aber in Zukunft möchte ich mich auch einer Idee widmen, die seit geraumer Zeit in mir reift. Ein Gesellschaftsroman, der in Lübeck spielen soll. So etwas Ähnliches soll es ja schon einmal gegeben haben 😉 Nur dass mein Buch im Jahr 1990 einsetzt und bis in die Gegenwart reichen soll, ich könnte mir sogar eine Trilogie vorstellen. Es ist die Zeit, in der ich Jugendlicher war und erwachsen geworden bin. Mal sehen, ob mir so etwas liegt. Ich bin selbst ganz gespannt.

 

Vielen herzlichen Dank für Deinen Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Ich hoffe, dass wir noch viel von Dir hören bzw. lesen werden!

 

 

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10 Fragen an …

Andrea R. Klier

 

Liebe Andrea, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine 10 Fragen zu beantworten.

 

1. Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Andrea R. Klier?

Mein Name ist Andrea Klier, als Autorin kennt man mich jedoch unter dem Pseudonym A.R. Klier. Ich komme gebürtig aus München, wo ich gerade auch mein Studium absolviere. Seit vergangenem Jahr habe ich als Selfpublisherin zwei Bücher – die Krimis Anfängerfehler und Folgefehler – veröffentlicht, meinen Debütroman Kein Weg Zurück jedoch schon 2014 in einem Verlag veröffentlichen lassen.

 

2. Seit wann schreibst Du und wie bist Du zum Schreiben gekommen? 

Meine ersten Schritte als Autorin habe ich schon zu Schulzeiten 2009 gewagt, in dem ich meinen Debütroman Kein Weg Zurück in einem kleinen Verlagshaus veröffentlicht habe. Wie genau ich aber zum Schreiben gekommen bin, kann ich im Nachhinein gar nicht genau sagen – ich habe schon immer gerne gelesen und mir selbst Geschichten ausgedacht. Da war es nur noch ein kleiner Schritt, diese Geschichten auch aufzuschreiben.

 

3. Wo schreibst Du am liebsten? 

Mein Lieblingsplatz zum Schreiben ist tatsächlich das Sofa, inmitten von gemütlichen Kissen und Laptop auf dem Schoß, so kann ich am Besten in die Handlung abtauchen und alles um mich herum vergessen.

 

4. Welche Bücher hast Du bisher geschrieben und in welchem Genre sind sie zu finden? 

Kein Weg Zurück Teil 1 bis 4 sind romantische Romane

Anfängerfehler und Folgefehler sind Krimis

 

5. Deine Bücher Anfängerfehler und Folgefehler handeln von einem Organspendeskandal und mutigen Jungärzten. Wie bist Du gerade auf dieses Thema gekommen? 

Ich wollte ursprünglich Medizin studieren und habe Erfahrungen im Rettungs- und Sanitätsdienst, aber auch im Krankenhaus in der Pflege und im OP sammeln können – da lag das Thema der Bücher irgendwie auf der Hand. Dass es am Ende ein Organspendeskandal geworden ist, hat sich aber erst während des Schreibens entwickelt.

 

6. Was bereitet Dir mehr Schwierigkeiten, der Anfang oder das Ende eines Buches?

Es ist beides manchmal sehr einfach, manchmal schwieriger.

Bei Anfängerfehler habe ich lange am Schluss gearbeitet, bei Folgefehler waren Anfang und Ende schnell fertig. Beim aktuellen Projekt kämpfe ich dagegen mit dem Anfang.

Es hängt einfach von den Figuren und der Handlung ab und wie ich damit zurechtkomme. Manchmal muss man sich mit den Charakteren erst anfreunden.

7. Wie entstehen die Ideen für Deine Bücher und was inspiriert Dich beim Schreiben?

Viele Ideen entstammen meiner Zeit aus dem Krankenhaus oder Rettungsdienst – da passt ein kleines Detail oder ein Gedanke und wird oft erst Jahre später in ein großes Handlungsnetz verwoben. Ich kann also sagen, dass ich viele Grundideen in den Büchern so oder so ähnlich auch schon erlebt oder mitbekommen habe.

Abseits der Sachebene lass ich mich vor allem von Musik inspirieren, da schreibt es sich am allerbesten.

 

8. Dank der sozialen Netzwerke ist der Kontakt zwischen Autor/in und Leser/Fan viel intensiver geworden. Wie denkst Du darüber?

Es ist definitiv spannend.

Ich freue mich über jeden Leser, den ich persönlich kennenlerne oder mit dem ich mich über Nachrichten austauschen kann. Ich bekomme so auch direktes, ungefiltertes Feedback, das teilweise in die nächsten Projekte mit einfließt. So habe ich die Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln und zu verbessern. Aber unterm Strich finde ich, man kann als Autor von so einem engen Kontakt durchaus profitieren.

Gleichzeitig muss ich aber auch ganz klar sagen, es ist ein sehr zeitintensives Vergnügen und für mich dank Vollzeitstudium nicht immer möglich – die Antworten kommen dann halt mit etwas Zeitverzögerung.

 

9. Welches Buch würdest Du mit auf eine einsame Insel nehmen? 

Schwer zu sagen, da kann ich mich aus dem Stehgreif gar nicht festlegen. Vermutlich etwas von James Patterson oder eine richtig gute Biografie.

 

10. Was planst Du für die Zukunft?

Ich möchte mein Studium abschließen und dabei die Schreiberei nicht aus den Augen verlieren – alles weitere ist Zugabe.

 

Vielen herzlichen Dank für Deinen Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Ich hoffe, dass wir noch viel von Dir hören bzw. lesen werden!

 

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10 Fragen an …

Marc Freund

 

Lieber Marc, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine 10 Fragen zu beantworten.

Liebe Steffi, ich danke Dir für Dein Interesse und grüße bei dieser Gelegenheit alle Leserinnen und Leser, die Deine Seite besuchen.

 

1.Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Marc Freund? 

Das frage ich mich selbst auch manchmal. 😉 Also, auf geht’s: Ich wurde 1972 geboren und zwar in der schönen Fördestadt Flensburg. Aufgewachsen bin ich in dem kleinen Dorf Osterholz, das direkt an der Ostsee liegt. Nach über zwanzig Jahren Berufsleben habe ich Ende 2016 den Entschluss gefasst, den Laden hinzuschmeißen und mich mit der Tätigkeit selbständig zu machen, die ich am liebsten ausübe: dem Schreiben.

 

2. Seit wann schreibst Du und wie bist Du zum Schreiben gekommen? 

Ich schreibe im Prinzip schon seit meiner Schulzeit, in der ich anfing, nicht benötigte Schulhefte zunächst mit kurzen, dann mit längeren Texten vollzuschreiben. Im Alter von 13 Jahren habe ich von meinen Eltern eine Schreibmaschine geschenkt bekommen. Was daraufhin an Geräuschen aus meinem Zimmer drang, war das unaufhörliche Geklapper von Tasten, das obligatorische „Pling“, wenn das Zeilenende erreicht war und das Einspannen von frischem Papier. Ich bin froh, dass ich diese Zeit noch mitgemacht habe, denn es hat mir bis heute eine ganz besondere Beziehung zu Papier erhalten. Klingt komisch? Ist es wahrscheinlich auch. Aber es ist so. Ach so ja, zum Schreiben bin ich über das Lesen gekommen. Ich glaube, das funktioniert auch gar nicht anders. Seit ich lesen kann, liegt immer ein Buch auf meinem Nachtschrank.

 

3. Wo schreibst Du Deine Bücher und folgst Du beim Schreiben bestimmten Ritualen (z.B. eine Lieblingstasse, die immer neben dem PC stehen muss)? 

Ich schreibe zumeist in meinem Arbeitszimmer an meinem Laptop. Da herrscht die nötige Ruhe und Abgeschiedenheit. Ja, Schreiben ist eine verdammt einsame Tätigkeit. Aber solange es Menschen gibt, zu denen man dann wieder zurückkehren kann, ist alles in Ordnung. Bestimmte Rituale habe ich übrigens nicht. Jedenfalls nicht bewusst. Bevor ich schreibe, lese ich zumeist noch kurz in einigen Hörspiel- und Romanforen. Das ist wie in Fachzeitschriften blättern. Ansonsten versuche ich mir so etwas wie Rituale gar nicht erst anzugewöhnen. Denn was passiert, wenn DIE Lieblingstasse über den Tischrand kullert und in tausend Scherben zerspringt? Das möchte ich mir gar nicht ausmalen.

 

4. Was bereitet Dir mehr Schwierigkeiten, der Anfang oder das Ende eines Buches? 

Knifflige Frage. Wenn ich jetzt „weder noch“ schreibe, klingt es überheblich. In der Tat ist es so, dass ich mir schon relativ gründlich Gedanken über den Anfang eines Buches mache. Hier ist vor allem der erste Satz entscheidend. Mit dem muss ich zu mindestens 120% zufrieden sein. Aber die Geschichte, die ich erzählen will, gibt mir diesen Satz vor. Ich stelle mir die Anfangsszene vor, und kurze Zeit später ist der erste Satz geboren. Von da an geht es fast automatisch weiter. Mit dem Ende ist es ähnlich. Meine Geschichte gibt mir das Ende vor, und daraus entwickelt sich der letzte Satz. Nach Möglichkeit sollte das einer sein, über den die Leserin/der Leser noch über das Ende des Romans hinaus nachdenkt.

 

5. Welche Bücher hast Du bisher geschrieben und in welchem Genre sind sie zu finden?

Bisher habe ich fünf Kriminalromane veröffentlicht. Im Einzelnen waren das:

Das Haus am Abgrund (Boyens-Buchverlag, Heide, 2013)

Endstation Steilküste (Boyens-Buchverlag, Heide, 2014)

Knickgeflüster (Boyens-Buchverlag, Heide, 2016)

Mühlenmord (Boyens-Buchverlag, Heide, 2017)

Lady Bedfort und die Stille des Todes (Hörplanet, 2015)

Darüber hinaus schreibe ich aber auch noch für den Bastei-Verlag an den Heftroman-Serien „Geisterjäger John Sinclair“ und „Dark Land“ mit. Das sind, wie die Namen sicher schon erahnen lassen, Grusel- bzw. Horror-Romane.

Dazu kommen noch jede Menge Hörspiele, die ich mit großer Begeisterung schreibe. Hier vor allem Kriminalhörspiele (Lady Bedfort, Edgar Wallace, Sherlock Holmes: Die neuen Fälle, Professor van Dusen: Die neuen Fälle, Charlie Chan, Pater Brown), dazu Thriller (MindNapping), Grusel/Horror (Geister-Schocker, Gespenster-Krimi) und Abenteuerhörspiele (Jules Verne – die neuen Abenteuer des Phileas Fogg) und noch einiges mehr.

 

6. Dein neues Buch Mühlenmord spielt in dem Museumsdorf Unewatt. Wie bist auf diesen Ort gekommen? 

Ich wollte sehr gerne für meinen Roman eine echte Windmühle als Schauplatz der Handlung. Davon existieren ja bei uns im Norden noch einige sehr schöne Exemplare. Das Museumsdorf Unewatt bot zusätzlich noch einen besonderen Reiz durch weitere interessante historische Gebäude und eine gewisse Abgeschiedenheit, die der Romanhandlung sehr zuträglich war. Insofern passte Mühlenmord sehr gut nach Unewatt.

 

7. Haben Deine Protagonisten einen Bezug zu Deinem realen Leben oder lässt Du sie Deiner Fantasie entspringen? 

Jeder Schriftsteller, der behauptet, seine Romanfiguren hätten nichts, aber auch gar nichts mit seinem eigenen Leben zu tun, lügt. Es fließt bewusst oder unbewusst immer etwas in die Handlung ein, das dem selbst Erlebten oder selbst Empfundenem entspringt. Insofern sind auch meine Figuren immer eine Mischung aus (verfremdeten) realen Personen und rein fiktiven Figuren. Manches Mal mache ich mir den Spaß und baue kleine private Details in die Handlung ein, die aber meist nur mir nahestehende Personen deuten können.

8. Dank der sozialen Netzwerke ist der Kontakt zwischen Autor/in und Leser/Fan viel intensiver geworden.              Wie denkst Du darüber? 

Ich nutze Teile dieser Netzwerke sehr gerne, weil mir nicht nur der Kontakt zu Lesern wichtig ist, sondern auch deren ehrliche Meinung zu meinen Hörspielen oder Romanen. Ich freue mich immer, wenn jemand einen Kommentar hinterlässt. Ehrlich und konstruktiv geäußerte Kritik nehme ich zudem sehr ernst.

9. Mit welcher literarischen Figur würdest Du gerne einmal einen Tag verbringen? 

Mal überlegen, Spiderman, Superman und Batman fallen schon mal weg. Wegen meiner Höhenangst. James Bond? Lieber nicht, da geht mir zu viel zu Bruch. Graf Dracula? Nicht schlecht, aber der ist nachtaktiv. Sherlock Holmes, Hercule Poirot, Miss Marple? Langweilig, die wissen ja immer alles besser. Es bleibt vermutlich nichts anderes übrig, als mit Philip Marlowe einen trinken zu gehen.

 

10. Was planst Du für die Zukunft?

Ich möchte natürlich gesund bleiben und noch ganz viel schreiben, weil ich das Gefühl habe, noch längst nicht alles erzählt zu haben. Ganz konkrete Pläne gibt es bereits zu einem weiteren Ostsee-Krimi, auf den ich mich schon ganz besonders freue.

 

Vielen herzlichen Dank für Deinen Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Ich hoffe, dass wir noch viel von Dir hören bzw. lesen werden!

Ich bedanke mich auch herzlich für die spannenden Fragen. Es hat großen Spaß gemacht, sie zu beantworten. Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern hier auf Deinen Seiten eine spannende Zeit und immer ein gutes Buch auf dem Nachttisch.

 

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10 Fragen an …

Sabine Vöhringer

 

 

Liebe Sabine, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine 10 Fragen zu beantworten.

Herzlichen Dank, liebe Steffi.

 

1. Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Sabine Vöhringer? 

Krimiautorin, Hausfrau und Mutter zweier Teenager, Hundemama, Unternehmerin, Reisejournalistin & ehrenamtliches Mitglied der IHK-Vollversammlung.

 

2. Seit wann schreibst Du und wie bist Du zum Schreiben gekommen? 

Schon seit dem Studium. Danach habe ich ein Redaktionsvolontariat absolviert. Obwohl ich zunächst als Grafikerin tätig war, habe ich immer geschrieben, stand in regem Austausch mit Redakteuren und habe Werbetexte verfasst. Seit ca. 10 Jahren schreibe ich Reiseberichte und teilweise auch als Gastautorin für Wirtschaftsmagazinen.

 

3. Wo schreibst Du Deine Bücher und wie lässt es sich mit Deiner Familie vereinbaren? 

Mit dem Bücherschreiben habe ich tatsächlich gewartet, bis die Kinder aus dem gröbsten heraus waren. Heute schreibe ich, wann immer es sich ergibt. Mal morgens, wenn alle aus dem Haus sind, oder bevor ich ins Büro gehe, am Wochenende, am Abend, statt fernzusehen. Am liebsten schreibe ich im Garten, an einem schattigen Plätzchen.

 

4. Hast Du Angst vor dem „weißen Blatt“? Was tust Du gegen Schreibblockaden?

Ich habe das Glück schon früh bemerkt zu haben, dass immer etwas herauskommt, wenn ich erst einmal beginne und dass es in der Regel auch »rund« wird. So gesehen kenne ich keine Schreibblockaden, dafür aber Bequemlichkeit.

 

5. Dein aktuelles Buch „Die Montez-Juwelen“ spielt in München. Was hat dich bewogen, gerade diese deutsche Metropole als Schauplatz für deinen Krimi zu wählen?

Da ich in München lebe, war es für mich naheliegend, einen München-Krimi zu schreiben. Ich liebe gut recherchierte Krimis, wie z. B. Elizabeth George mit ihren London Krimis. Sie hat dafür lange Recherchereisen auf sich genommen. Da mir das zeitlich nicht möglich ist, habe ich mich auf den Ort fokussiert, an dem ich lebe.

 

6. Hast Du für das Buch recherchiert?  

Ja. Zwar ist mein Mann historisch sehr bewandert und hat mir viel geholfen. Aber gewisse Aspekte musste ich nachrecherchiert oder bin Plätze nochmals abgefahren, auch um zu sehen, wie lange man unterwegs ist. Gerade auch rechtliche und kriminalistische Fakten habe ich sehr gewissenhaft überprüft.

 

7. Dank der sozialen Netzwerke ist der Kontakt zwischen Autor/in und Leser/Fan viel intensiver geworden. Wie denkst Du darüber?

Ich empfinde das als ausgesprochen positiv. Es gibt meiner Meinung nach kaum etwas Wertvolleres, als ein direktes Feedback zu bekommen. Während des Schreibens frage ich mich immer wieder, wie die Leser bestimmte Passagen verstehen, ob Metaphern so ankommen, wie ich sie meine. Leserunden oder Rückmeldungen über facebook bieten eine wunderbare Chance eine persönliche Beziehung zu den Lesern aufzubauen und damit den Leser beim Schreiben noch klarer im Blick zu haben.

 

8. Was machst Du, wenn Du gerade nicht am Schreiben bist?

Mich mit den Kindern, meinem Mann unterhalten, mit dem Hund spazieren gehen, mit Freundinnen treffen und natürlich auch ganz klassisch im Büro arbeiten. Ich habe eine kleine Werbeagentur und einen Magazin-Verlag, die auch einige Zeit in Anspruch nehmen.

 

9. Welches Buch würdest Du mit auf eine einsame Insel nehmen?

Im Moment würde ich kein Buch mitnehmen, sondern mein Laptop um selbst zu schreiben.

 

10. Was planst Du für die Zukunft?

Noch mehr Bücher zu schreiben. Das nächste ist gerade am Entstehen. RacheWellen. Die erste Folge rund um die Reisejournalistin Conny von Klarg. Conny und ihre Freundin finden morgens beim Hundespaziergang einen Toten im Schnee. Während Conny hilft, den Fall zu lösen, kommt sie gleichzeitig dem frühen Tod ihrer Eltern auf die Spur.

 

Vielen herzlichen Dank für Deinen Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Ich hoffe, dass wir noch viel von Dir hören bzw. lesen werden!

Ganz herzlichen Dank meinerseits!

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10 Fragen an …

Britta Bendixen

 

 

Liebe Britta, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine 10 Fragen zu beantworten.

 

1. Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Britta Bendixen?

Eine echte Flensburger Deern. Mit meiner Familie und zwei Katzen lebe ich in Handewitt bei Flensburg. Ich bin ein großer Fan der hiesigen Handballmannschaft SG Flensburg-Handewitt, lese am liebsten die Romane von Rebecca Gablè oder Ken Follet und mag Musik mit lateinamerikanischen Rhythmen, zu denen man gut tanzen kann.

Was ich nicht mag: Flensburger Schmuddelwetter, frühes Aufstehen, Fremdschäm-TV-Formate und – obwohl von der Küste – Meeresfrüchte wie Muscheln, Krabben oder Garnelen.

 

2. Wo schreibst Du Deine Bücher und wie lässt es sich mit Deiner Familie vereinbaren?

Wie bei vielen anderen Autoren ist es nicht ganz leicht, das Schreiben und das Familienleben zu vereinbaren. Am Computer zu sitzen und in die Tasten zu hauen wird nicht unbedingt mit einer ‚normalen‘ Arbeit gleichgesetzt. Schließlich ist man ja zu Hause – also auch verfügbar.

Immerhin habe ich einen Rückzugsort, kann die Tür zumachen und mit etwas Glück kommt nicht alle paar Minuten jemand hereingeplatzt und lässt einen perfekt formulierten Satz zu Konfetti zerbröseln …

 

3. Welche Bücher hast Du bisher veröffentlicht und in welchem Genre sind sie zu finden?

Mein Debütroman „Puppenspiel mit Dame“ spielt Ende der 80er / Anfang der 90er in den USA. Darin geht es um Liebe, Hass, Intrigen und Schicksalsschläge.

Außerdem gibt es von mir die Krimis „Höllisch heiß“ (2014) und „Der Kuss des Panthers“ (2017).

Für den Wartberg Verlag schrieb ich einen Band mit Geschichten & Anekdoten über meine Heimatstadt („Flensburg – Um drei bei Eduscho“, 2016).

Dann wären da noch meine beiden Kurzgeschichten-Bände „PatchWords“ (2015) und „PatchWords – Reloaded (2016) mit Storys aus den verschiedensten Genres – von Lovestory bis Science-Fiction ist alles dabei.

 

4. Hast Du Angst vor dem „weißen Blatt“? Was tust Du gegen Schreibblockaden?

Der Anfang ist es selten, der mir Schwierigkeiten macht. Eher kommt es vor, dass ich mitten in einer Geschichte bin und plötzlich nicht mehr so recht weiter weiß. Dann lasse ich das Manuskript eine Weile ruhen, bis der zündende Gedanke kommt, und lenke mich so lange mit einer neuen Kurzgeschichte ab. Das funktioniert ganz gut.

 

5. Was bereitet Dir mehr Schwierigkeiten, der Anfang oder das Ende eines Buches?

Wie gerade erwähnt eher die Mitte. Am Anfang flutscht es meistens recht gut und das Ende ist auch nicht wirklich ein Problem.

Abgesehen davon ist die Arbeit mit dem Wörtchen „ENDE“ ja noch nicht abgeschlossen. Ich überarbeite jedes Manuskript x-mal, bis wirklich alles stimmt. Jede Formulierung wird auf den Prüfstand gestellt, alle Logikfehler werden rigoros ausgemerzt – da bin ich gnadenlos …

 

6. Recherchierst Du für Deine Bücher und wenn ja, wie sieht Deine Recherche aus?

Ich recherchiere natürlich für meine Bücher, das ist wichtig und gehört zur Arbeit eines Autors dazu. Für mein Flensburg-Buch musste ich zu Beginn sehr viele Infos sammeln. Bei den meisten anderen Geschichten geschieht das mittendrin, nämlich dann, wenn ich während des Schreibens über etwas stolpere, wozu mir Informationen fehlen. Derzeit arbeite ich an einer historischen Zeitreise-Romanze, die hauptsächlich im 15. Jahrhundert in England spielt. Vor kurzem beschrieb ich eine Geburt zu jener Zeit – da gab es eine Menge zu recherchieren. Eine Entbindung lief ja damals völlig anders ab als heute.

 

7. In dem Buch „Flensburg – Um 3 bei Eduscho“ können wir Geschichten und Anekdoten über die Stadt Flensburg lesen. Wie kam es zu diesem Buch?

Der Wartberg-Verlag war für dieses Projekt auf der Suche nach einem Flensburger Autoren, der auch Kurzgeschichten verfasst. Im Internet ist der Verlag auf mich gestoßen und fragte an, ob ich Lust hätte, dieses Buch zu schreiben. Ich habe mich über dieses Angebot natürlich sehr gefreut. Es war eine Möglichkeit, meiner Heimatstadt eine einmalige Liebeserklärung zu machen. Die Arbeit war sehr interessant und hat großen Spaß gemacht. Ich konnte in die jüngere Geschichte ‚meiner‘ Stadt eintauchen und habe dadurch viel erfahren, was ich noch nicht wusste.

 

8. Dank der sozialen Netzwerke ist der Kontakt zwischen Autor/in und Leser/Fan viel intensiver geworden. Wie denkst Du darüber?

Das ist ein sehr spannender Aspekt meiner Arbeit. Man bekommt schnelles und auch hilfreiches Feedback. Als Autor ist man transparenter geworden und der Leser ist nicht länger Teil einer gesichtslosen Masse. Man kommt sich näher und das gefällt mir sehr.

Der Nachteil ist, dass man als Autor viel Zeit in die sozialen Netzwerke investieren muss, um präsent zu bleiben. Im Endeffekt bin ich aber froh, dass es diese Möglichkeiten für uns Autoren gibt.

 

9. Welches Buch würdest Du mit auf eine einsame Insel nehmen?

Den neuesten Roman von Rebecca Gablè, „Die fremde Königin“. Sie schreibt so spannend, interessant und historisch fundiert – damit werde ich garantiert gut unterhalten sein.

 

10. Was planst Du für die Zukunft?

Ganz oben auf der Liste steht die Fertigstellung meines aktuellen Romans. Ansonsten werde ich weiter schreiben – einen dritten Krimi, weitere Kurzgeschichten (ein weiterer PatchWords-Band ist in Planung) und auch sonst habe ich noch einiges in der Pipeline.

Im September fliege ich nach Wien, wo ich mich zum vierten Mal mit meinen Kollegen aus dem Rindlerwahn-Autorenforum treffe. Das ist jedes Jahr ein echtes Highlight. Außerdem würde ich zu gern die Leipziger Buchmesse besuchen. Ich war noch nie dort, möchte dieses Event aber sehr gern einmal live erleben.

 

Vielen herzlichen Dank für Deinen Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Ich hoffe, dass wir noch viel von Dir hören bzw. lesen werden!

 

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10 Fragen an …

Emily Frederiksson

 

 

Liebe Emily, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine 10 Fragen zu beantworten.

 

1. Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Emily Frederiksson?

Ich bin eine norddeutsche Autorin und lebe mit meiner Familie an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins. Ich mag Musik, egal ob aktuelle Hits oder Klassik, fahre viel Rad und liebe Bücher.

 

2. Seit wann schreibst Du und wie bist Du zum Schreiben gekommen?

Einzelne kleine Szenen habe ich schon als Teenager geschrieben. Später entstanden ganze Geschichten daraus. Im Sommer 2015 nutzte ich die Möglichkeit, als Selfpublisher mein eigenes Buch zu veröffentlichen.

 

3. Welche Bücher hast Du bisher veröffentlicht und in welchem Genre sind sie zu finden?

Ich schreibe Liebesromane. Meine Geschichten spielen in Hamburg und Schleswig-Holstein, an der Nord- und Ostseeküste. Bisher sind drei Romane im eBook-Format und als Taschenbuch erschienen. Zusammen mit meinem Lektor bereite ich gerade die Veröffentlichung des vierten Romans vor.

 

4. Hast Du Angst vor dem „weißen Blatt“? Was tust Du gegen Schreibblockaden? 

Wenn ich einen neuen Roman beginne, habe ich so viele Ideen im Kopf, dass ich manchmal gar nicht so schnell schreiben kann, wie ich möchte. Ungewollte Stopps entstehen erst mittendrin. Ich wohne in unmittelbarer Nähe des Strandes. Ein Spaziergang, egal bei welchem Wetter, wirkt dann oft Wunder.

 

5. Folgst Du bestimmten Ritualen beim Schreiben (z.B. eine Lieblingstasse, die immer neben dem PC stehen muss)?

Ich trinke unglaublich gerne Thai Latte, ohne geht gar nichts. Ob nebenher Musik läuft oder nicht, entscheide ich spontan, je nach Stimmung und wenn, nur mit Kopfhören. Ansonsten habe ich keine festen Rituale, Hauptsache ich fühle mich wohl.

 

6. Woher nimmst Du die Inspiration für Deine Bücher?

Es heißt ja immer, die besten Geschichten schreibt das Leben. Dem kann ich nur zustimmen. Ich arbeite Teilzeit und habe im Job mit sehr vielen Menschen zu tun. Sie liefern tolle Ideen.

 

7. Haben Deine Protagonisten einen Bezug zu Deinem realen Leben oder lässt Du sie Deiner Fantasie entspringen?

Sowohl als auch. Größtenteils läuft ein Film in meinem Kopf ab und ich spinne den Faden weiter. Teilweise habe ich die Dinge aber auch selbst erlebt und manchmal schreibe ich mir einfach meine eigenen Wünsche von der Seele.

 

8. Dank der sozialen Netzwerke ist der Kontakt zwischen Autor/in und Leser/Fan viel intensiver geworden. Wie denkst Du darüber?

Ich habe mittlerweile ein gutes Maß gefunden, mich einerseits in den sozialen Netzwerken zu präsentieren und andererseits mich nicht darin zu verlieren. Grundsätzlich ist es jedoch ein perfekte Möglichkeit, engen Kontakt zu den Lesern aufzubauen und zu halten. Gerade für Selfpublisher ist es unverzichtbar über Facebook, Twitter oder Instagram die Leser zu erreichen.

 

9. Mit welcher literarischen Figur würdest gerne einmal einen Tag verbringen?

Mit Professor Minerva McGonagall – die Frau ist unglaublich interessant. Ich mag ihren Humor. Wir hätten sicher eine Menge Spaß.

 

10. Was planst Du für die Zukunft?

Das Leben mit meiner Familie genießen und viele neue Geschichten schreiben.

 

Vielen herzlichen Dank für Deinen Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Ich hoffe, dass wir noch viel von Dir hören bzw. lesen werden!

 

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10 Fragen an …

Sandra Dünschede

 

 

Hallo Sandra, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass Du Zeit gefunden hast, meine 10 Fragen zu beantworten.


1. Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Sandra Dünschede?
Ich bin eine waschechte Nordfriesin – jedenfalls fühle ich mich so, denn ursprünglich sind meine Eltern ‚Zugezogene‘ (und so etwas hängt einem ja bekanntlich ewig nach). Aber ich bin in Niebüll geboren und in Risum-Lindholm aufgewachsen; also ein echtes Nordlicht.

 

2. Seit wann schreibst Du und wie bist Du zum Schreiben gekommen?
Eigentlich schreibe ich, seit ich denken kann. Ich habe mir immer gerne Geschichten ausgedacht. Schon meine Deutschlehrerin in der Grundschule sagte, ich hätte eine blühende Fantasie. Das Geschichtenerzählen hat mich nie losgelassen und so habe ich meine Leidenschaft irgendwann zum Beruf gemach.

 

3. Wo schreibst Du am liebsten?
Zuhause an unserem großen Esstisch – da habe ich reichlich Platz, einen schönen Blick ins Grüne und stets meine schnurrende Katze um mich.

 

4. Was bereitet Dir mehr Schwierigkeiten, der Anfang oder das Ende eines Buches?
Der Anfang ist eigentlich immer relativ leicht, was nicht heißt, dass ich nicht lange am ersten Satz ‚herumfeile‘. Aber den Beginn habe ich quasi immer bildlich vor Augen, da fällt es leicht einen Einstieg zu finden.

Das Ende finde ich da persönlich schon schwieriger, denn wenn am Höhepunkt der Geschichte der sogenannte ‚Kernkonflikt‘ aufgelöst ist – bei mir also der Täter gefasst ist – löst sich die Spannung auf und dann stellt sich mir immer die Frage, wie viele Infos muss ich dem Leser noch geben, um den Fall abzuschließen. Eine zu lange Schlusspassage kann sehr langweilig sein und die eigentliche Geschichte ‚kaputt‘ machen, finde ich.

 

5. Welche Bücher hast Du bisher geschrieben und in welchem Genre sind sie zu finden?
Bisher gibt es von mir als Buch 13 Kriminalromane – 10 mit Schauplatz Nordfriesland, 1 Düsseldorfer und 2 Hamburger Fälle, da folgt im Sommer allerdings schon der 3. Fall für Peer Nielsen und sein Team.

 

6. Viele Deiner Bücher spielen in Nordfriesland. Was hat Dich bewogen, den nördlichsten Landkreis Deutschlands    als Schauplatz deiner Bücher zu wählen?
Ich hatte bei meinem ersten Kriminalfall zunächst Schwierigkeiten, einen Schauplatz für die Geschichte zu entwickeln. Da bekam ich den Tipp ‚Lass die Geschichte doch irgendwo spielen, wo du dich gut auskennst.‘ Ja, und da war für mich plötzlich klar, dass kann nur in Risum-Lindholm sein, meinem Heimatdorf.

 

7. Mit Kommissar Thamsen und seinen Freunden hast Du ein interessantes Ermittlerteam erschaffen. Wie kam es dazu?
Tom Meissner habe ich in einem Autorenseminar entwickelt und wollte ursprünglich eine Geschichte nur mit ihm schreiben. Daraus wurde dann mein erster Krimi, in dem Tom, eine alte ‚Dorfgeschichte‘ aufdeckt. Dabei braucht er natürlich Unterstützung, weil er selbst nicht aus Risum-Lindholm kommt, bzw. nur als Kind ein paar Jahre dort gelebt hat. Ja, und so kam Haie Ketelsen ins Spiel.

Weibliche Intuition durfte natürlich auch nicht fehlen, daher lernte Tom Marlene bei einem Wildunfall auf der B5 kennen und schließlich lieben.

Kommissar Thamsen ist erst im zweiten Band dazugekommen, da im ‚Deichgrab‘ die Polizei eigentlich keine Rolle spielt. Als der erste Krimi jedoch so gut angenommen wurde, und mein Verleger mich nach einem zweiten Buch fragte, war für mich aber klar, dass ein Kommissar her musste, denn dass Privatpersonen immer in Mordfälle verwickelt sind, halte ich für recht unrealistisch. Daher hat Dirk Thamsen seit dem ‚Nordmord‘ die polizeilichen Ermittlungen übernommen.

 

8. Was schreibst Du lieber, einzelne abgeschlossene Krimis oder Krimis mit Fortsetzung? Und warum?
Die Serienkrimis machen mir sehr viel Spaß, weil man da die Möglichkeit hat, die Figuren immer weiter zu entwickeln und sie ihr Leben leben zu lassen.

 

9. Welches Buch würdest Du mit auf eine einsame Insel nehmen?
Schwer zu sagen – aber wahrscheinlich keinen Krimi. Momentan würde ich vermutlich von Juli Zeh ‚Unterleuten‘ einpacken, denn das liegt noch ungelesen auf meinem Nachttisch.
10. Was planst Du für die Zukunft?
Natürlich weitere Fälle für Thamsen & Co. sowie meinem Hamburger Kommissar Peer Nielsen. Aber ich würde gerne auch einmal einen Roman schreiben. Die Idee habe ich schon im Kopf, aber bei all den Morden fehlt mir momentan noch die Zeit sie aufzuschreiben.

 

Ich bedanke mich ganz Herzlich für Deinen Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Für die Zukunft wünsche ich Dir weiterhin viel Erfolg und hoffe, dass wir noch viel von Dir Lesen und Hören werden!

 

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10 Fragen an …

Astrid Schneider

 

 

Liebe Astrid, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine 10 Fragen zu beantworten.

 

1. Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Astrid Schneider?

Hallo ihr Lieben, ich bin Astrid Schneider, 37 Jahre alt und komme aus Filderstadt, was in der Nähe von Stuttgart liegt. Hauptberuflich arbeite ich im Personalbereich und nebenberuflich als Autorin. Ich denke „Wirbelwind“ beschreibt mich ganz gut, aber das werdet ihr sicherlich bei den nächsten Fragen auch feststellen. Ich bin ein lustiger Mensch, der sehr wissbegierig und zielstrebig ist. Ebenso liebe ich die Herausforderung und vor allem den Umgang mit den unterschiedlichsten Menschen.

 

2. Seit wann schreibst Du und wie bist Du zum Schreiben gekommen?

Seit 2013, durch einen Schicksalsschlag kam ich zum Schreiben. Denn in meiner Schulzeit lag mir das Schreiben ganz und gar nicht. Ich hasste es einen Aufsatz zu schreiben, das war gar nicht meine Welt. Ich hatte vor ein paar Jahren extreme gesundheitliche Probleme. Um diese schwere Zeit zu überstehen, begann ich zu schreiben und meine Vergangenheit aufzuarbeiten. Heute kann ich mir meine Welt ohne das Schreiben gar nicht mehr vorstellen. Ich habe so unglaublich viele Ideen und kann es nicht erwarten eine nach der anderen zu veröffentlichen. Woher nehme ich die Ideen für ein neues Buch? Es ist ein gemischtes Paket. Es sind oft Erlebnisse, die ich durch das Schreiben irgendwie verarbeite. Es ist nie die haargenau erlebte Story. Oft sind es Bruchteile, eine Situation oder ein Satz der mich inspiriert und abschweifen lässt. So entsteht dann eine ausgereifte komplett neue Story. Ebenso entsteht eine Idee auch durch Menschen aus meinem Umfeld, Fremde manchmal, Wortfetzen die ich irgendwo zwischen S-Bahn und Bäcker aufschnappe. Diese Wortfetzen reichen meist aus und ich kreiere mir meine eigene Story daraus. Ideen für neue Storys gibt es zu genüge.

 

3. In  welchen Genres bist du zu finden und welche Bücher hast Du bereits veröffentlicht?

Bisher habe ich ein Kinderbuch und ein dazu gehörendes Malbuch veröffentlicht. „Mirelle und ihre Freunde auf der Suche nach dem Wunschkraut“. Ein Kinderbuch ab 6 Jahre mit einem pädagogischen Hintergrund. Meine spannende Abenteuergeschichte von drei Tieren enthält nicht nur wichtige Botschaften für die Kleinen. Es gibt auch kleine Liedpassagen und einen Tanz (Trampi-Blues), denn auch die Bereiche Singen und Bewegung finde ich für Kinder wichtig. Ebenso ist mir das Thema Sprachen wichtig und so habe ich zwei Charaktere mit kleinen Passagen an Fremdsprachen eingebaut. Mirelle spricht mit französischem Akzent und Fabrizio ist Italiener. Natürlich werden diese Bereiche im Buch auch in Deutsch angezeigt, so dass die Kinder schon im frühen Alter in die Fremdsprachen kurz reinschnuppern können. Ich habe mich aber nicht nur auf Kinderbücher festgelegt. Ich schreibe auch Ratgeber und bin im Genre Fantasy und Love ebenso vertreten. Hierzu werden bald die ersten Bücher von mir erscheinen.

4. Dein aktuelles Kinderbuch „Mirelle und ihre Freunde“ handelt von Freundschaft und Makel. Was hat dich bewogen,
diese Themen aufzugreifen?

Ich habe in meiner Kindheit mit meiner behinderten Schwester viele unschöne Momente bezüglich Andersartigkeit, Ausgrenzung und Akzeptanz erlebt. Und irgendwie kam dann dieses Kinderbuch heraus. Zum einen habe ich dadurch viel verarbeiten können, aber noch wichtiger war mir, dass ich die Botschaften über Freundschaft und Makel sowie Akzeptanz durch das Kinderbuch den Kleinen vermitteln kann. Es ist ja eine spannende Abenteuergeschichte dreier Tiere, die sich Freunde und Veränderung wünschen, weil keiner mit sich zufrieden ist. Und so begeben sie sich auf die Suche nach dem Wunschkraut um all ihre Wünsche endlich in Erfüllung gehen zu lassen. Doch auf ihrer Reise erkennen sie durch den anderen, dass es gar nicht wichtig ist, wie man aussieht, oder welchen Makel man hat. Sie verstehen, was wirklich im Leben zählt und begreifen wie wichtig Freundschaft, Zusammenhalt und Akzeptanz dem anderen gegenüber ist. „Egal welche Makel wir haben, egal von welcher Nationalität wir abstammen – wir sind gut so wie wir sind“ Seit ich das Buch veröffentlicht habe, habe ich das Gefühl eine klare Mission zu haben! Ich weiß, dass ich die Welt nicht verändern kann. Aber vielleicht kann ich durch mein Buch einen kleinen Teil dazu beitragen. Ich möchte meine Botschaften durch das Buch in die Welt hinaus tragen. Gerade in der heutigen Zeit, finde ich es wichtiger denn je, den Kleinen schon diese Werte näher zu bringen. Denn Sie sind unsere Zukunft und können viel verändern!!

 

5. Das Buch enthält viele schöne Illustrationen. Wie eng ist die Zusammenarbeit zwischen Autor und Illustrator eines Kinderbuches während der Schaffungsphase?
Ohh, das war eine wirklich spannende, turbulente und manchmal auch nervenaufreibende Zeit. Da es auch mein erstes Werk war, muss ich gestehen, ich wusste nicht was auf mich zukommt. Für mich als Autor, waren die Story und die Charaktere klar und ich habe jedes einzelne Tier vor meinem inneren Auge schon rumhüpfen sehen. Also dachte ich mir, dass kann ja kein Problem sein, genau dass aufs Papier zu bringen. *Räusper*, leicht gefehlt;-) Es waren zwei sehr intensive Monate, mit permanenten Telefonaten, Mails, Sitzungen und tausend Änderungswünschen. Wichtig war mir auch, nicht zu viele Bilder einzubauen, denn ich wollte die Phantasie der Kleinen anregen, dass Sie selbst im Kopf Bilder kreieren und nicht überfrachtet werden. Es ist ja schließlich kein klassisches Bilderbuch;-) Natürlich ist meine Illustratorin super aber es war echt sehr schwer, dass zu erzielen was ich mir vorgestellt hatte. Ich denke es ist nochmal ein extremer Unterschied, wenn ein Autor auch gleichzeitig Illustrator ist, denn dann kann er die Dinge sofort zu Papier bringen die ihm im Kopf rumschwirren. Aber bei mir war es eben anders. Oft waren es nur Kleinigkeiten, aber gerade diese waren so Zeitintensiv. Mir lag es am Herzen genau die passende Emotion zu dem jeweiligen Kapitel einzufangen. Jetzt im Nachhinein muss ich wirklich sagen, jede Minute mit ihr hat sich gelohnt. Ich bin sehr begeistert von Ihrer Arbeit.

 

6. Wo können wir Mirelle und ihre Freunde noch finden, außer in Deinem Buch?

Das Malbuch ist nun ein weiteres Highlight. Hier können die kleinen Künstler nun richtig kreativ werden. 38 Seiten in A4 voller schöner Bilder. Und gegen Ende gibt es noch 6 tolle Rätsel. Das Malbuch könnt ihr direkt über mich bestellen

Dann haben wir noch schöne Fanartikel kreiert (Kuschelkissen, Puzzel, Rucksack & Geldbeutel). Auch diese Artikel können direkt über meine Seite bestellt werden

Demnächst ist auch das Hörbuch erhältlich (bei Audible und vielen weiteren) hier wird der genaue Termin auf meiner Seite noch bekannt gegeben.

 

7. Was machst Du, wenn Du gerade nicht am Schreiben bist?

In meiner Freizeit engagiere ich mich für behinderte Menschen, male und singe in einer Coverband. Es ist zwar viel und manchmal auch etwas chaotisch aber es ist toll und fühlt sich super an. „Alles was Du aus Liebe & Leidenschaft angehst wird dir gelingen“, das war schon immer mein Motto 😉 Es sind für mich die unterschiedlichen Bereiche, die alle auf ihre Art spannend sind und etwas Besonderes mit sich bringen. Alles was ich neben meinem Hauptjob mache ist ein wunderbarer Ausgleich für mich und bringt mir tagtäglich Freude und Inspiration. Es gibt nichts Schöneres, wenn ich mit Kindern (egal ob behindert oder nicht behindert) Zeit verbringen kann. Ihnen aus meinem Buch vorlese oder gemeinsam singe oder tanze. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, gefüllt mit echter Liebe und Dankbarkeit, welches die Kleinen einem zurückgeben. Zudem habe ich in den letzten Jahren unglaublich viel von diesen kleinen Menschen gelernt. Wenn ich singe oder Lieder komponiere bin ich wieder in einer ganz anderen Welt. Auch durch Musik kann ich viel verarbeiten und meinen Emotionen freien Lauf lassen. Wenn ich schlecht drauf bin (und das kommt nicht oft vor), ist es entweder der Malpinsel oder das Singen, was mich schnell wieder in eine positive Stimmung katapultiert.
Und wenn ich dann noch etwas Zeit freischaufeln kann, findet man mich beim Salsa tanzen oder beim Billard spielen.

 

8. Dank der sozialen Netzwerke ist der Kontakt zwischen Autor/in und Leser/Fan viel intensiver geworden. Wie denkst Du darüber?

Ich bin sehr dankbar, dass es die sozialen Netzwerke gibt. Gerade für uns (noch) unbekannte Autoren, ist das ein wirklich tolles Instrument um in die Öffentlichkeit zu treten und sich bemerkbar zu machen. Es macht so viel Freude eng mit dem Leser zu kommunizieren und neue Leser zu gewinnen. Man kann sie in Aktionen einbinden, man bekommt wirklich wertvolle Anregungen und auch schnelles Feedback. Ich finde es wirklich schwer, gerade in meinem Fall als Selfpublisher ohne einen großen Verlag, der hinter einem steht Aufmerksamkeit zu erzielen. Daher bin ich für jeden einzelnen Fan auf meiner Facebookseite z.b. sehr dankbar.

 

9. Welches Buch verschenkst Du am liebsten?

Am liebsten die Hardcover-Variante meines Mirelle-Buches! Ich habe eine große Anzahl an Büchern drucken lassen mit noch dickerem Cover als das im Handel. Das sieht so wunderschön aus und das Feedback der Leser hat mir gezeigt, dass sie es lieben. Jeder der ein Hardcover-Buch über mich bestellt erhält natürlich diese dicke Ausgabe.

 

10. Was planst Du für die Zukunft?

Wie bereits erwähnt wird das Mirelle-Hörbuch in den nächsten Wochen veröffentlicht werden. Dann arbeiten wir gerade an einem neuen Malbuch mit Mirelle und einem Einhorn. Ebenso werde ich dieses Jahr noch meinen Ratgeber Ich will wieder auf der Sonnenseite stehen veröffentlichen um auch eine andere Facette von mir zu zeigen. Parallel schreibe ich gerade an dem Fantasybuch „Die Saga von Lagas“ und an meiner Lovestory „Magic Love-gefangen zwischen zwei Welten“ und hoffe dieses Jahr alles fertig zu stellen. ….also ihr seht, es bleibt weiterhin spannend & ich freue mich wenn ich Euch mit meinen Geschichten begeistern kann. Wenn ihr immer auf dem Laufenden bleiben wollt, dann schaut doch gerne mal auf meiner Seite vorbei: https://www.facebook.com/AstridSchneiderAutorin/

 

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit !!

Vielen herzlichen Dank für Deinen Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Ich hoffe, dass wir noch viel von Dir hören bzw. lesen werden!

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10 Fragen an …
Silke Ziegler

Liebe Silke, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine 10 Fragen zu beantworten.

 

1. Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Silke Ziegler?

Eine gute Frage! Ich bin 41 Jahre alt, verheiratet, habe zwei Kinder und einen Hund. Hauptberuflich arbeite ich an der Uni Heidelberg. Ich bin ein riesengroßer Frankreichfan, was sich auch in meinen Büchern widerspiegelt. Außer schreiben lese ich natürlich sehr gern, verreise gern, gehe gern wandern oder verbringe einfach Zeit mit meiner Familie.

 

2. Seit wann schreibst Du und wie bist Du zum Schreiben gekommen?

Ich schreibe seit Juni 2013. Während einer beruflichen Neufindungsphase habe ich damals aus Spaß zu meinem Mann gesagt, ich könnte jetzt eigentlich selbst mal ein Buch schreiben. Gelesen habe ich schon immer sehr viel. Er meinte nur ganz trocken, „ja, mach´doch.“ Als ich kurz darauf mit meiner Familie zwei Wochen Urlaub in Südfrankreich gemacht habe, kam mir dann die Idee zu „Tödlicher Verrat“. Die Prostituierten, die wir während eines Familienausfluges nach Sigean am helllichten Tag an einer Bundesstraße haben stehen sehen, spielen eine Hauptrolle in dem Südfrankreich-Krimi, der von einer Mordserie an ebendiesen Frauen handelt. Tja, und dann kam mir während des Schreibens dieses ersten Romans die Idee für den zweiten usw.

 

3. Wo schreibst Du Deine Bücher und wie lässt es sich mit Deiner Familie vereinbaren?

Ich schreibe im Sommer auf der Terrasse, im Winter in unserem Wintergarten vor dem Kaminofen. Wenn wir während einer Schreibphase zwei oder drei Wochen im Urlaub sind, schreibe ich auch dort, bevorzugt im wunderschönen Südfrankreich, aber einige Teile meiner Bücher sind auch an der Nordsee, im Allgäu und in Bayern entstanden. Unter der Woche schreibe ich abends, wenn die Kinder im Bett sind und mein Mann fernsieht. Ich sitze dann daneben, haben meinen Ipod im Ohr und tauche in meine Parallelwelt ab. Mein Mann ist mir dahingehend eine sehr große Unterstützung, da ich auch am Wochenende oft schreibe und er sich um Kinder, Haushalt und Hund kümmert.

 

4. Welche Bücher hast Du bisher geschrieben und in welchem Genre sind sie zu finden?

10/2014 „Tödlicher Verrat“, meine erste Südfrankreichkrimiromanze
04/2016 „Am Ende der Unschuld“, Paris-Krimi, ebenfalls mit Love Story garniert
07/2016 „Im Schatten des Sommers“, mein bisher größter Erfolg, Südfrankreichkrimi und laut Verlag „DIE Krimiromanze des Sommers“
04/2017 kommt „Die Nacht der tausend Lichter“ heraus, wieder ein emotionsgeladener Krimi, der erstmals in meiner Heimatstadt Weinheim spielt
?? ein weiterer Südfrankreichkrimi liegt geschrieben beim Verlag, Veröffentlichungstermin noch ungewiss, evtl. Sommer 2017

 

5. Hast Du Angst vor dem „weißen Blatt“? Was tust Du gegen Schreibblockaden?

Diese Frage wurde mir in der Tat schon öfters gestellt. Und nein, ich habe überhaupt keine Angst vor dem „weißen Blatt“. Ich habe eher Angst, dass ich meine ganzen Ideen aus Zeitmangel nicht umsetzen kann. Ich schreibe völlig ohne Druck, da ich ja einem geregelten „Brotjob“ nachgehe. Wenn ich keine Idee hätte, würde ich eben nicht schreiben. Mann, zwei Kinder, Hund und Haushalt … Auch ohne das Schreiben würde es mir nicht langweilig werden. Aber mir schießen immer wieder neue Ideen durch den Kopf. Und solange meine Leser sich dafür interessieren, schreibe ich weiter. Schreibblockade? Was ist das? 🙂

 

6. Was bereitet Dir mehr Schwierigkeiten, der Anfang oder das Ende eines Buches?

Das kann ich so pauschal nicht sagen. Die erste Szene, der Prolog, ist meist schon monatelang in meinem Kopf, bis ich anfange zu schreiben. Das Ende habe ich ebenfalls vage im Kopf, das kann sich aber im Laufe des Manuskripts noch ändern. Daher: Schwierigkeiten habe ich nicht, der Schreibprozess ist einfach unglaublich spannend.

 

7. Woher nimmst Du die Inspiration für Deine Bücher?

Oft ist es eine bestimmte Szene, die mir durch den Kopf schießt. Manchmal sind es Alltagssituationen wie bei der Grundidee für „Im Schatten des Sommers“: Wir waren im Urlaub und unser Sohn wollte beim Einkaufen im Auto warten und nicht mit in den Laden gehen. Da kam mir der Gedanke, was wäre, wenn wir einfach nicht mehr zurückkämen? Nie wieder? So fängt „Im Schatten des Sommers“ an. Ein Mädchen wartet im Wagen vorm Supermarkt auf seine Eltern (natürlich in der Heimat meines Herzens SüdfrankreichJ), die nicht mehr zurückkehren. 25 Jahre später wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt …
In einem Urlaub habe ich mich in ein kleines Hotel verliebt: schnuckelig, gemütlich, familiär. Das Gebäude musste einfach in einem Buch gewürdigt werden. Nachdem ich meine Familie mehrfach mit meiner Schwärmerei für dieses Haus genervt habe, kam nach und nach die Idee zu der Geschichte, mein fünfter Krimi. Den passenden Täter dazu traf ich dann am Pool der damaligen Apartmentanlage …
Mein nächster (noch ungeschriebener) Krimi wird in einem Ferienhaus spielen, in dem ich letztes Jahr mit meiner Familie Urlaub gemacht habe. Das Haus, das Anwesen war der Hammer! Eigener Pool …etc. Ich habe dieses Haus gesehen und die Geschichte war da. Jetzt wartet sie darauf, aus meinem Kopf heraus zu dürfen …
Damit möchte ich zeigen, dass mir die Ideen immer wieder im wirklichen Leben über den Weg laufen. Und sobald sich etwas in meinem Kopf festgesetzt hat, fängt das Rad an, sich zu drehen und die Geschichte beginnt, komplexer zu werden.

 

8. Dank der sozialen Netzwerke ist der Kontakt zwischen Autor/in und Leser/Fan viel intensiver geworden. Wie denkst Du darüber?

Ich liebe es! Die Rückmeldungen, der Austausch mit den Lesern … Das ist es, was mich immer wieder motiviert. Schreiben ist so einsam. Man sitzt monatelang und brütet über eine Geschichte. Niemand liest sie in der Entstehungsphase. Mein Mann ist mein erster Testleser, aber erst, wenn das Manuskript komplett fertig ist. Erst, wenn ein Leser sich meldet und mir Rückmeldung gibt, weiß ich, ob die Idee funktioniert oder nicht. Und ich habe dadurch so unglaublich viele nette Leute kennen gelernt, wie z.B. die liebe Steffi.

 

9. Welches Buch würdest Du mit auf eine einsame Insel nehmen?

Da ich hauptsächlich Thriller und Krimis lese, ist es oft witzlos, die Bücher ein zweites Mal zu lesen, wenn man die Auflösung bereits kennt. Daher würde ich ein neues Buch von einer meiner Lieblingsautorinnen mitnehmen, Sandra Brown, Karen Rose, Joy Fielding oder auch Charlotte Link.

 

10. Was planst Du für die Zukunft?

Schreiben, so lange ich Ideen habe, die erzählt werden wollen. Die Zeit mit meinen Kindern genießen, die größer und immer selbständiger werden. Das Leben schätzen und die Zeit so gut wie möglich nutzen, die wir zur Verfügung haben.

Vielen herzlichen Dank für Deinen Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Ich hoffe, dass wir noch viel von Dir hören bzw. lesen werden!

Vielen Dank, liebe Steffi, für die sehr interessanten Fragen und das Interesse an meiner Person und meinen Büchern!